St. Agnes-Hospital Bocholt

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© Klinikum Westmünsterland
St. Agnes-Hospital Bocholt

Im westlichen Münsterland und dicht an der Grenze zu den Niederlanden liegt in Bocholt die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin im St. Agnes-Hospital. Das Team der Diabetes-Ambulanz für Kinder und Jugendliche hält viele Schulungsangebote bereit. Und natürlich hoffen alle, dass stationäre Schulungen in kleinen, altersähnlichen Gruppen, die wegen der Pandemie lange nicht möglich waren, bald wieder stattfinden können.

Die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin im St. Agnes-Hospital beherbergt seit über 20 Jahren unsere zertifizierte Diabetes-Ambulanz für Kinder und Jugendliche mit Diabetes mellitus. Langjährige Erfahrung in der ambulanten und stationären Betreuung von betroffenen Kindern und ihren Familien prägt unsere Arbeit. Die ländliche Struktur des Westmünsterlandes spiegelt sich in unserer Arbeit wieder: Hier kennt man sich, und die Wege im Miteinander sind kurz (leider nicht immer die Fahrtwege …).

Aus dem stationären Setting stehen uns erfahrene Kinderkrankenschwestern, Physiotherapeuten und Diätassistentinnen zur Seite, bei weiterem Beratungsbedarf über das an die Klinik angeschlossene SPZ auch noch weitere Berufsgruppen. Wir arbeiten mit dem neuestens medizinischen Wissen und allen technischen Möglichkeiten, die die moderne Diabetestherapie bietet. Natürlich führen wir regelmäßig ambulante Schulungen durch, auch für das soziale Netz – Kindergarten, Schule, Freunde oder Großeltern können dabei das Wichtigste über den Diabetes lernen.

Schulungen zu vielen Themen

Themenschulungen begleiten durch das Jahr, dazu gehören natürlich Themen wie das Verhalten bei einer Ketoazidose, alles rund um die Einschulung, der Umgang mit Alkohol, Urlaubsvorbereitungen oder die Berechnung stark fetthaltiger Nahrungsmittel. Aber auch gemeinsames Kochen/Backen in der Krankenhausküche gehört zu den beliebten Angeboten – und dabei haben nicht nur die Kinder Spaß!

Selbstverständlich gab es vor Corona auch stationäre Gruppenschulungen in kleinen, altersähnlichen Gruppen, und dieses Angebot fehlt uns als Team am meisten! Wir haben Sehnsucht und arbeiten daran, dieses gemeinsame Lernen wieder zu ermöglichen:

In einer Schulungswoche erleben die 4 bis 6 Kinder/Jugendlichen einen bunten Alltag aus gemeinsamen Mahlzeiten, Sport, Spiel, Kino oder den Besuch eines Spaßbades. Dass dabei der Umgang mit dem Diabetes geschult wird, fällt gar nicht so auf – es macht einfach Spaß, zusammen zu sein! Für manches Kind ist es das erste Mal, getrennt von den Eltern zu sein oder jemanden kennenzulernen, der auch Diabetes hat. Zwischen allen Programmpunkten gibt es deshalb immer Zeit zum Lachen und Reden ohne Fachleute drum herum.

Von links: Susanne Lipinski (Diabetesberaterin DDG), Miriam Hackstein (StL K4), Alexandra Lensing (Physiotherapeutin), Dana van Offern (K4), Tanja Niemann (K4), Dorothea Hartmann
(Diplom-Psychologin DDG), Martina Korte (Diabetesberaterin DDG), Hiltrud Nienhuis (Physiotherapeutin), Sarah Dulas (Sozial­arbeiterin), Torsten Fischer (Diabetesberater DDG), Dott. ­Kalliopi Petrouska (Diabetologin DDG), Ines Bröker (Diätassistentin), Dr. Eva Hahn (Chefärztin, Kinder-Endokrinologin und -Diabetologin, Diabetologin DDG).

Unser wichtigstes Ziel ist es, Kindern und Jugendlichen ein möglichst unbeschwertes Aufwachsen zu ermöglichen, einen „normalen“ Alltag trotz chronischer Krankheit. Sie und ihre Familien sollen sich sicher im Umgang mit der Krankheit fühlen. Daran arbeiten wir gern und mit ganzer Kraft!


von Diabetes-Team St. Agnes
Klinikum Westmünsterland
Barloer Weg 125, 46397 Bocholt
E-Mail: paediatrie@st-agnes-bocholt.de

Website: www.klinikum-westmuensterland.de

Erschienen in: Diabetes-Eltern-Journal, 2021; 12 (3) Seite 29

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  • uho1 postete ein Update vor 3 Tagen, 1 Stunde

    @calvin240
    Ich hätte eine Frage zum
    Bestellablauf und deinen Erfahrungen mit Medtrum. Könnte ich dich auch „privat“ anschreiben? Wenn du vielleicht meine Freundschaftsanfrage annimmst? Gruß Ute

  • Bin neu hier. Typ2. Meine Werte verschlechtern sich obwohl ich nicht anders esse und mehr Bewegung eingebaut habe. Denke Stress ist hier das Hauptthema. Pflegebedürftige Mutter und Sohn steht im Stastsexsmen. Habe seit Jahren auch Depressionen und Panikattacken. Bin verzweifelt.

    • Liebe @123novesia, willkommen in unserer Community. Es tut mir sehr leid zu lesen, wie viel gerade auf deinen Schultern liegt. Die Sorge um deine Mutter, der Stress rund um das Staats­examen deines Sohnes und dazu Depressionen und Panikattacken. Dass dich das erschöpft und verzweifelt macht, ist sehr verständlich.
      Bitte mach dir keine Vorwürfe: Verschlechterte Werte bedeuten nicht automatisch, dass du etwas falsch machst. Stress und psychische Belastungen können den Blutzucker beeinflussen. Trotzdem wäre es wichtig, die Veränderungen zeitnah mit deiner Diabetespraxis oder deiner Hausärztin/deinem Hausarzt zu besprechen, damit auch andere Ursachen ausgeschlossen und die Behandlung gegebenenfalls angepasst werden kann.
      Du musst das alles nicht allein tragen. Vielleicht gibt es für deine Mutter Unterstützung durch Angehörige, einen Pflegestützpunkt oder einen ambulanten Dienst. Und auch für dich wäre jetzt Unterstützung wichtig – durch deine behandelnde Praxis oder eine psychotherapeutische/psychiatrische Anlaufstelle. Auch hier findest du vielleicht noch Halt und Unterstützung aus unserer Community. Alles Gute und pass auf dich auf. Liebe Grüße Lena

  • jseiffert postete ein Update vor 1 Woche, 4 Tagen

    Hallo zusammen,
    heute findet unser nächstes Community-MeetUp via Teams statt.
    Alle Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-september-26
    Wir freuen uns auf Euch! 🙂