- Eltern und Kind
St. Agnes-Hospital Bocholt
2 Minuten

Im westlichen Münsterland und dicht an der Grenze zu den Niederlanden liegt in Bocholt die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin im St. Agnes-Hospital. Das Team der Diabetes-Ambulanz für Kinder und Jugendliche hält viele Schulungsangebote bereit. Und natürlich hoffen alle, dass stationäre Schulungen in kleinen, altersähnlichen Gruppen, die wegen der Pandemie lange nicht möglich waren, bald wieder stattfinden können.
Die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin im St. Agnes-Hospital beherbergt seit über 20 Jahren unsere zertifizierte Diabetes-Ambulanz für Kinder und Jugendliche mit Diabetes mellitus. Langjährige Erfahrung in der ambulanten und stationären Betreuung von betroffenen Kindern und ihren Familien prägt unsere Arbeit. Die ländliche Struktur des Westmünsterlandes spiegelt sich in unserer Arbeit wieder: Hier kennt man sich, und die Wege im Miteinander sind kurz (leider nicht immer die Fahrtwege …).
Aus dem stationären Setting stehen uns erfahrene Kinderkrankenschwestern, Physiotherapeuten und Diätassistentinnen zur Seite, bei weiterem Beratungsbedarf über das an die Klinik angeschlossene SPZ auch noch weitere Berufsgruppen. Wir arbeiten mit dem neuestens medizinischen Wissen und allen technischen Möglichkeiten, die die moderne Diabetestherapie bietet. Natürlich führen wir regelmäßig ambulante Schulungen durch, auch für das soziale Netz – Kindergarten, Schule, Freunde oder Großeltern können dabei das Wichtigste über den Diabetes lernen.
Schulungen zu vielen Themen
Themenschulungen begleiten durch das Jahr, dazu gehören natürlich Themen wie das Verhalten bei einer Ketoazidose, alles rund um die Einschulung, der Umgang mit Alkohol, Urlaubsvorbereitungen oder die Berechnung stark fetthaltiger Nahrungsmittel. Aber auch gemeinsames Kochen/Backen in der Krankenhausküche gehört zu den beliebten Angeboten – und dabei haben nicht nur die Kinder Spaß!
Selbstverständlich gab es vor Corona auch stationäre Gruppenschulungen in kleinen, altersähnlichen Gruppen, und dieses Angebot fehlt uns als Team am meisten! Wir haben Sehnsucht und arbeiten daran, dieses gemeinsame Lernen wieder zu ermöglichen:
In einer Schulungswoche erleben die 4 bis 6 Kinder/Jugendlichen einen bunten Alltag aus gemeinsamen Mahlzeiten, Sport, Spiel, Kino oder den Besuch eines Spaßbades. Dass dabei der Umgang mit dem Diabetes geschult wird, fällt gar nicht so auf – es macht einfach Spaß, zusammen zu sein! Für manches Kind ist es das erste Mal, getrennt von den Eltern zu sein oder jemanden kennenzulernen, der auch Diabetes hat. Zwischen allen Programmpunkten gibt es deshalb immer Zeit zum Lachen und Reden ohne Fachleute drum herum.
Von links: Susanne Lipinski (Diabetesberaterin DDG), Miriam Hackstein (StL K4), Alexandra Lensing (Physiotherapeutin), Dana van Offern (K4), Tanja Niemann (K4), Dorothea Hartmann
(Diplom-Psychologin DDG), Martina Korte (Diabetesberaterin DDG), Hiltrud Nienhuis (Physiotherapeutin), Sarah Dulas (Sozialarbeiterin), Torsten Fischer (Diabetesberater DDG), Dott. Kalliopi Petrouska (Diabetologin DDG), Ines Bröker (Diätassistentin), Dr. Eva Hahn (Chefärztin, Kinder-Endokrinologin und -Diabetologin, Diabetologin DDG).
Unser wichtigstes Ziel ist es, Kindern und Jugendlichen ein möglichst unbeschwertes Aufwachsen zu ermöglichen, einen „normalen“ Alltag trotz chronischer Krankheit. Sie und ihre Familien sollen sich sicher im Umgang mit der Krankheit fühlen. Daran arbeiten wir gern und mit ganzer Kraft!
von Diabetes-Team St. Agnes
Klinikum Westmünsterland
Barloer Weg 125, 46397 Bocholt
E-Mail: paediatrie@st-agnes-bocholt.de
Website: www.klinikum-westmuensterland.de
Erschienen in: Diabetes-Eltern-Journal, 2021; 12 (3) Seite 29
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thomas55 postete ein Update vor 3 Wochen, 1 Tag
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 3 Wochen, 2 Tagen
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 1 Monat, 1 Woche
Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/Wer ist am Start?
Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im Juli – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 15. Juli! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]







Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße