Stark engagiert in Schweinfurt

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© Leopoldina Krankenhaus
Stark engagiert in Schweinfurt

Schweinfurt hat einiges zu bieten – z. B. das einzige DDG-Schulungszentrum für Kinder zwischen Frankfurt und Nürnberg. Das Diabetes-team des Leopoldina-Krankenhauses ist mit Empathie und Motivation bei der Sache.

In Schweinfurt wurde 1652 die nunmehr älteste naturwissenschaftliche Gesellschaft der Welt gegründet, die Leopoldina. Und seit sechs Jahren gibt es am Leopoldina-Krankenhaus das einzige Schulungszentrum (Basis) für Kinder und Jugendliche der Deutschen Diabetes Gesellschaft zwischen den beiden Großstädten Frankfurt und Nürnberg.

Newcomer in der Kinderdiabetologie

Damit sind wir eher ein Newcomer in der Kinderdiabetologie. Natürlich haben wir schon immer Kinder und Jugendliche mit Diabetes stationär behandelt, aber eine Langzeitbetreuung existierte in der Region nicht. Um dies zu ändern, haben wir Mitte der 90er Jahre ein Konzept entwickelt und ein kompetentes Diabetesteam (5 Ärzte (3 davon in Ausbildung), 3 Diabetesberaterinnen (1 in Ausbildung), 1 Diplom-Sozialpädagogin, 1 Erzieherin, 1 Lehrer, 1 Diplom-Psychologin, 1 Ärztin für psychosomatische Medizin, 1 Physiotherapeutin, 2 Kinderkrankenschwestern) aufgebaut.

Seit 2003 nehmen wir an dem DPV-Qualitätsprogramm teil. Eine Ambulanz gibt es seit 2007. Parallel entwickelte sich die Selbsthilfegruppe zu einer der größten in Deutschland (203 Betroffene). Ein abwechslungsreiches Jahresprogramm spricht alle Altersgruppen an. Die hervorragende Zusammenarbeit motiviert uns ständig zu neuen Ideen und Aktivitäten.

Jugendfreizeiten von Schweden bis Kroatien, von Borkum bis Usedom

Unser Motto: “Normales Leben mit Diabetes. Uns fehlt nur Insulin. Wir können alles im Leben erreichen, schulisch, beruflich, privat, in der Freizeit.” Höhepunkte waren unsere zehn Jugendfreizeiten von Schweden bis Kroatien, von Borkum bis Usedom, in denen wir dies vorlebten und einübten.

Oberste Priorität bei der Manifestation ist, das Vertrauen der Kinder und Eltern zu gewinnen und die Familienstruktur kennenzulernen. Dies ist das Grundgerüst der Langzeitbetreuung. Wir kennen uns gegenseitig. Wir kümmern uns kompetent um die Familien! Empathie und Motivation sind wichtige Teile unseres Betreuungkonzeptes.

Schulungen als Grundlagen der Behandlung

Die Schulungen sind die Grundlagen der Behandlung. Grund- und Wiederholungsschulungen führen wir v. a. stationär durch – so sehen wir, wo die Fallstricke liegen. Wir schulen fast alle Kindergärten und Schulen.

Wir haben ein Modellprojekt mit der AOK, der Selbsthilfegruppe und der Klinik entwickelt. So statten wir nach der Entlassung einen, evtl. mehrere Hausbesuche ab, sehen vor Ort, wie die Eltern das eingeübte Konzept umsetzen und können frühzeitig helfen. Bei Bedarf halten wir engen Kontakt mit den Jugendämtern. Beim Transfer zu den Erwachsenendiabetologen gibt es eine gemeinsame Übergangssprechstunde.

Selbsthilfegruppe in Schweinfurt

SHG Diabetischer Kinder und Typ I-Diabetiker
Vorsitzender: Norbert Mohr
Bernroder Straße 25
97493 Bergrheinfeld
Tel.: 0 97 21/93 32 08
E-Mail: kontakt@diabetiker-schweinfurt.de

www.diabetiker-schweinfurt.de


Dr. Reinhard Koch
Leitender Oberarzt, Klinik für Kinder und Jugendliche,
Leopoldina-Krankenhaus Schweinfurt,
Tel.: 09721/720-3312, E-Mail: emantel@leopoldina.de

Erschienen in: Diabetes-Eltern-Journal, 2015; 8 (4) Seite 28

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  • uho1 postete ein Update vor 1 Woche, 1 Tag

    @calvin240
    Ich hätte eine Frage zum
    Bestellablauf und deinen Erfahrungen mit Medtrum. Könnte ich dich auch „privat“ anschreiben? Wenn du vielleicht meine Freundschaftsanfrage annimmst? Gruß Ute

  • 123novesia postete ein Update vor 1 Woche, 3 Tagen

    Bin neu hier. Typ2. Meine Werte verschlechtern sich obwohl ich nicht anders esse und mehr Bewegung eingebaut habe. Denke Stress ist hier das Hauptthema. Pflegebedürftige Mutter und Sohn steht im Stastsexsmen. Habe seit Jahren auch Depressionen und Panikattacken. Bin verzweifelt.

    • Liebe @123novesia, willkommen in unserer Community. Es tut mir sehr leid zu lesen, wie viel gerade auf deinen Schultern liegt. Die Sorge um deine Mutter, der Stress rund um das Staats­examen deines Sohnes und dazu Depressionen und Panikattacken. Dass dich das erschöpft und verzweifelt macht, ist sehr verständlich.
      Bitte mach dir keine Vorwürfe: Verschlechterte Werte bedeuten nicht automatisch, dass du etwas falsch machst. Stress und psychische Belastungen können den Blutzucker beeinflussen. Trotzdem wäre es wichtig, die Veränderungen zeitnah mit deiner Diabetespraxis oder deiner Hausärztin/deinem Hausarzt zu besprechen, damit auch andere Ursachen ausgeschlossen und die Behandlung gegebenenfalls angepasst werden kann.
      Du musst das alles nicht allein tragen. Vielleicht gibt es für deine Mutter Unterstützung durch Angehörige, einen Pflegestützpunkt oder einen ambulanten Dienst. Und auch für dich wäre jetzt Unterstützung wichtig – durch deine behandelnde Praxis oder eine psychotherapeutische/psychiatrische Anlaufstelle. Auch hier findest du vielleicht noch Halt und Unterstützung aus unserer Community. Alles Gute und pass auf dich auf. Liebe Grüße Lena

  • jseiffert postete ein Update vor 2 Wochen, 3 Tagen

    Hallo zusammen,
    heute findet unser nächstes Community-MeetUp via Teams statt.
    Alle Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-september-26
    Wir freuen uns auf Euch! 🙂