Unterricht, Brotzeit und mehr: Fit für die Schule mit Typ-1-Diabetes

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Unterricht, Brotzeit und mehr: Fit für die Schule mit Typ-1-Diabetes | Foto: Kzenon - stock.adobe.com
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Unterricht, Brotzeit und mehr: Fit für die Schule mit Typ-1-Diabetes

Drei Tage, viele neue Horizonte: Mit dem Programm „Fit für die Schule“ möchte das Klinikum Dritter Orden die Aufregung für die Familien mit Kindern mit Typ-1-Diabetes senken, bei denen der erste Schultag im nächsten Jahr ansteht – zumindest im Hinblick auf das Diabetes-Management.

Als Diabetesberaterin begleitet Sarah Obst vom Klinikum Dritter Orden seit Jahren Familien, deren Kinder schon seit einigen Jahren oder erst neu mit der Diagnose Typ-1-Diabetes leben und kurz vor der Einschulung stehen. Wenn die Kinder im August oder September in die Schule kommen, gilt es, viele Fragen rund um Glukosewerte, Insulin und Sicherheit zu klären.

Das Programm „Fit für die Schule“ richtet sich genau danach: Abschied von Unsicherheit, Schritt für Schritt mehr Selbstständigkeit. Dabei soll ein Gefühl von Normalität und Zugehörigkeit entstehen. Dies möchte das Klinikum den Familien mit einem Kind mit Diabetes ermöglichen.

Tag 1: Kennenlernen und Grundlagen

Der Auftakt ist der wichtigste Schritt. Die Teilnehmenden lernen sich kennen und bilden eine entspannte Atmosphäre, in der sich jedes Kind gehört fühlt. Im Zentrum steht der Wissens-Erwerb zu den Themen „Was ist Diabetes mellitus Typ 1 eigentlich?“ und „Welche Therapie-Möglichkeiten gibt es?“. Die Erfahrung zeigt, dass die Kinder die Insulinpumpen-Therapie oft „viel cooler und besser“ finden als die Therapie mit Insulinpen.

Ein weiteres Thema stellt das klare Verständnis von Glukosewerten, deren Bedeutung und das sichere Handeln bei Abweichungen dar. Den Kindern wird spielerisch erklärt, was hohe, niedrige und normnahe Werte sind und wann sie Hilfe durch Betreuungskräfte benötigen. Praktische Übungen wie „Wie messe ich meinen Blutzucker?“, „Wie gebe ich Insulin über die Pumpe ab?“, „Für welche Lebensmittel brauche ich Insulin?“ sind Teil des Programms und werden im Laufe der folgenden Tage vertieft.

Tag 3: Museumsbesuch und Elterngespräch

Am dritten Tag liegt der Fokus auf der Selbstständigkeit der Kinder. Die Frage „Was muss ich alles für einen Ausflug einpacken?“ steht im Mittelpunkt. Bei einem Museumsbesuch lernen die Kinder, ihre Glukosewerte im Blick zu behalten und sich bei niedrigen oder hohen Werten bei den Erwachsenen zu melden. Bei einer gemeinsamen Brotzeit sollen die Kinder – unter Kontrolle einer oder eines Erwachsenen – selbstständig Insulin abgeben.

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  • florahdo postete ein Update vor 3 Tagen, 7 Stunden

    Hallo zusammen, ich arbeite gerade an einer Seminararbeit zum Thema „Die Behandlung von Typ-1-Diabetes mit CRISPR/Cas“ (eine Methode der Gentechnik). Dazu habe ich eine Umfrage erstellt und suche dafür Menschen mit Typ-1-Diabetes, die einige Fragen beantworten könnten zu ihrer Einstellung gegenüber dem Einsatz dieser Technologie zur Behandlung von Typ-1-Diabetes. Die Umfrage ist vollständig anonym und dauert etwa 5 Minuten, sie richtet sich ausschließlich an Menschen mit Typ-1-Diabetes. Es würde mir enorm weiterhelfen, wenn sich Teilnehmer finden würden!

    Der Link zur Umfrage lautet: https://forms.cloud.microsoft/r/PN2hqhkuLB

    Vielen Dank für eure Unterstützung! 🙂

  • mr postete ein Update vor 5 Tagen, 18 Stunden

    Hallo kann mir jemand einen Tipp geben wie ich On Pot Gerichte mit Reis besser schätzen kann.

    • Hallo mr,

      Dein Problem, die Kohlenhydrate wie Reis in einem One-Pot-Gericht richtig einzuschätzen, vor allem wenn es für mehrere Personen gekocht ist oder Du es im Restaurant bestellst, kennen sicher viele – ich auch. Einfacher ist es, wenn Du nur für Dich kochst. Ich wiege tatsächlich, trotz mehr als 50 Jahren Diabetes, in diesem Fall vorher Reis, Nudeln oder was auch immer vorher ab. Dann weiß ich genau, wie viel es ist.

      Ansonsten heißt es: Augenmaß! Gut ist, immer wieder mal eine bestimmte Menge Reis abzuwiegen und zu kochen (mache ich so). Dann sieht man die Menge und bekommt ein besseres Gefühl für die Menge beim Schätzen. Natürlich verteilt sich gerade Reis sehr gut zwischen den anderen Zutaten, aber ob es “viel” oder “wenig” ist, kann man meist erkennen.

      Sinnvoll finde ich außerdem (und nicht nur ich), gerade bei eher schwierig einzuschätzenden Kohlenhydratmengen die Insulindosis eher zu gering anzusetzen und lieber später höhere Werte zu korrigieren oder – falls ein AID-System im Einsatz ist – dieses seinen Job machen zu lassen. Denn eine Hypo direkt nach dem Essen finde ich deutlich weniger angenehm.

      Eine Patentlösung gibt es also nicht. Vielleicht helfen Dir die Tipps trotzdem etwas?

  • moira postete ein Update vor 5 Tagen, 20 Stunden

    Hallo!
    Hat schon jemand die liberal Funktion bei der ypsopump app ausprobiert?
    Ich wüsste gerne wie gut das klappt.