- Eltern und Kind
Was Marlene im Diabetes-Camp erlebt und gelernt hat
2 Minuten
Das Leben mit Diabetes ist schwierig. Diabetiker, die nicht richtig mit ihrer Erkrankung umgehen, riskieren Langzeitschäden. Deshalb lernt die 11-jährige Marlene in einem Diabetes-Camp, wie sie ihre chronische Krankheit besser in den Griff bekommt. Jetzt muss sie dank Pumpe auch nicht mehr spritzen, was für Marlene früher schlimm war.
“Ich habe beim Diabetes-Camp schon viel gelernt”, Marlene sitzt selbstbewusst grinsend auf einem Mountain-E-Bike und blickt auf die umliegenden Berggipfel der Berchtesgadener Alpen. Bei dem 10-tägigen Camp im Diabeteszentrum des CJD Berchtesgaden lernt die kleine Nürnbergerin nicht nur viel über ihren Diabetes, sondern erlebt auch ganz viel Neues – etwa mit dem E-Bike durch die Berge flitzen oder mit einem Raft über einen Alpenfluss paddeln.
Marlene weiß nun viel besser Bescheid über den Diabetes
“Ich kann jetzt beim Sport meinen Blutzucker ganz gut einregeln”, erklärt Marlene, die zuhause im Verein Geräteturnen macht. Nach der intensiven Schulung im Camp weiß sie viel besser Bescheid über die teilweise doch recht komplizierten Dinge, die ein Diabetiker beachten muss.
“Manchmal komme ich in den Unterzucker”, erzählt das aufgeschlossene Mädchen, “dann zittern meine Knie und ich kann mich nicht mehr konzentrieren. Wenn es richtig schlimm ist, bin ich ein bisschen wie betäubt.” Durch noch regelmäßigere Blutzuckermessungen und Anpassung der Insulintherapie will sie das künftig vermeiden. Um keine Folgeschäden zu bekommen, muss ein Diabetiker seinen Blutzucker möglichst gleichmäßig im normalen Bereich halten. Ein Maß, wie gut das gelingt, ist der sogenannte HbA1c-Wert. Bei Marlene liegt dieser jetzt in einem sehr guten Bereich.
„Das Spritzen war schon schlimm“ – Freude über Insulinpumpe
Begonnen hat bei ihr alles im Alter von eineinhalb Jahren, als sie über längere Zeit fieberte und extrem müde und durstig wurde. Erst nach einer ganzen Reihe von Arztbesuchen wurde im Krankenhaus die Diagnose gestellt – für die Eltern natürlich ein Schreck. Das Kleinkind musste ständig Insulininjektionen bekommen. “Das Spritzen war schon schlimm”, erinnert sich Marlene. Seit sie eine Insulinpumpe trägt, ist aber alles etwas leichter.
Zusammen mit anderen jungen Diabetikern aus ganz Deutschland absolviert Marlene bei dem Diabetes-Camp Schulungseinheiten und praktische Übungen. Sie sollen den Teilnehmern vermitteln, wie sie im Alltag ein gutes Krankheitsmanagement schaffen. “Mit abwechslungsreichen Sportangeboten schulen wir die Therapieanpassung bei körperlicher Belastung”, erklärt Torsten Vetters, Diabetesberater in dem Diabeteszentrum des CJD Berchtesgaden, einer Einrichtung, die auf die Betreuung von chronisch kranken Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen spezialisiert ist.
Quelle: Pressemitteilung des CJD Berchtesgaden
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stephanie-haack postete ein Update vor 1 Woche
Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂
Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/
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tako111 postete ein Update vor 1 Woche
Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.
Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.
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katrin-kraatz antwortete vor 1 Woche
Für die Augenproblematik konnte bisher keine Kausalität gezeigt werden. Hier sind weitere Studien zu erwarten, deren Ergebnisse abzuwarten sind. Außerdem ist es ein sehr seltenes Ereignis. Details sind zum Beispiel zu finden im Deutschen Ärzteblatt unter https://www.aerzteblatt.de/themen/augenheilkunde/therapie-mit-glp-1-rezeptor-agonisten-okulaere-komplikationen-sind-selten-aber-visusbedrohend-e345aa92-a4f7-4f40-8146-b2967b577504.
Wir bemühen uns, mit unseren Beiträgen ausgewogen über die Ausgaben des Diabetes-Ankers hinweg alle Menschen mit Diabetes zu informieren – mal mehr über den einen, mal mehr über den anderen Typ und auch weitere Diabetestypen. Medikamente finden ebenfalls über die Ausgaben hinweg ausgewogen ihren Raum im Heft.
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moira postete ein Update vor 2 Wochen, 3 Tagen
Hallo! Ich fahre in den Ferien nach Paris und möchte gerne auf den Eiffelturm steigen. Mein Mann macht sich deshalb große Sorgen, weil die Treppe schon sehr lang ist.
War jemand schon mal dort und hat den einen oder anderen Tipp?
