Wegweiser für den Wechsel

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Wegweiser für den Wechsel

Mit einer chronischen Krankheit erwachsen zu werden, ist nicht einfach. Die Internetseite www.between-kompas.de hilft dabei – mit Informationen, Erfahrungsberichten und einem Forum für den Austausch.

Junge Menschen mit einer chronischen Erkrankung wie Asthma, Diabetes, Mukoviszidose oder einer Darm- oder Nierenerkrankung haben beim Erwachsenwerden viele Fragen: Wie schaffe ich den Sprung vom vertrauten Kinderarzt zum Erwachsenenarzt? Und wie die Loslösung von meinen Eltern? Muss ich beim Start in den Beruf etwas beachten? Wie erzähle ich meinem Freund/meiner Freundin von der Krankheit?

Um Fragen wie diese zu beantworten, gibt es die Internetseite www.between-kompas.de. Abgedeckt werden die Themenfelder Karrierestart (Wissenswertes rund um Studium und Ausbildung), Arztwechsel, Körpersprache (Ernährung, Bewegung, Alkohol etc.), Herzensangelegenheit (Liebe, Sex, Familienplanung) und Lebenskünstler (das Erwachsenwerden mit chronischer Krankheit meistern). Mit dabei: Interviews mit Experten und Erfahrungsberichte. Außerdem gibt’s ein Quiz mit Fragen und Informationen rund um den Wechsel vom Kinder- zum Erwachsenenarzt.

Auch für Eltern

Die Seite between-kompas.de ist nicht nur für junge Leute gedacht – auch die Eltern werden hier fündig. Im Elternbereich geht es um den Arztwechsel, aber auch um die Begleitung durch die Pubertät: Wie gebe ich die Verantwortung für die Krankheit an mein Kind ab? Und wie können wir das Miteinander in dieser schwierigen Zeit verträglich gestalten? Außerdem im Elternbereich: ein Extra Sozialrechtliche Fragen.

Austausch und Expertenrat

In den Foren können Besucher der Seite sich untereinander austauschen; aufgeteilt ist der Bereich in medizinische und soziale Themen, jeweils mit Unterthemen. Und wer eine individuelle Frage hat, kann sich über eine anonyme E-Mail-Beratung Expertenrat holen. Anfragen werden innerhalb von 72 Stunden beantwortet.

Wer steckt dahinter?

Entwickelt wurde die Seite von Diplom-Psychologin Dr. Gundula Ernst und Doktorandin Gesa Hüneke (beide Medizinische Hochschule Hannover) für das Kompetenznetz Patientenschulung im Kindes- und Jugendalter e. V. (KomPaS). Aufgebaut wurde www.between-kompas.de mit Fördermitteln des Bundesgesundheitsministeriums.

Hier finden chronisch kranke Jugendliche und ihre Eltern:
  • Informationen rund um Arztwechsel, Beruf, Liebesleben, Sozialrecht
  • Austausch in Foren, E-Mail-Beratung durch Experten, Quiz, Erfahrungsberichte

von Redaktion Diabetes-Eltern-Journal
Kirchheim-Verlag, Kaiserstraße 41, 55116 Mainz,
Tel.: (0 61 31) 9 60 70 0, Fax: (0 61 31) 9 60 70 90,
E-Mail: redaktion@diabetes-eltern-journal.de

Erschienen in: Diabetes-Eltern-Journal, 2015; 8 (4) Seite 27

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  • uho1 postete ein Update vor 1 Woche, 1 Tag

    @calvin240
    Ich hätte eine Frage zum
    Bestellablauf und deinen Erfahrungen mit Medtrum. Könnte ich dich auch „privat“ anschreiben? Wenn du vielleicht meine Freundschaftsanfrage annimmst? Gruß Ute

  • 123novesia postete ein Update vor 1 Woche, 3 Tagen

    Bin neu hier. Typ2. Meine Werte verschlechtern sich obwohl ich nicht anders esse und mehr Bewegung eingebaut habe. Denke Stress ist hier das Hauptthema. Pflegebedürftige Mutter und Sohn steht im Stastsexsmen. Habe seit Jahren auch Depressionen und Panikattacken. Bin verzweifelt.

    • Liebe @123novesia, willkommen in unserer Community. Es tut mir sehr leid zu lesen, wie viel gerade auf deinen Schultern liegt. Die Sorge um deine Mutter, der Stress rund um das Staats­examen deines Sohnes und dazu Depressionen und Panikattacken. Dass dich das erschöpft und verzweifelt macht, ist sehr verständlich.
      Bitte mach dir keine Vorwürfe: Verschlechterte Werte bedeuten nicht automatisch, dass du etwas falsch machst. Stress und psychische Belastungen können den Blutzucker beeinflussen. Trotzdem wäre es wichtig, die Veränderungen zeitnah mit deiner Diabetespraxis oder deiner Hausärztin/deinem Hausarzt zu besprechen, damit auch andere Ursachen ausgeschlossen und die Behandlung gegebenenfalls angepasst werden kann.
      Du musst das alles nicht allein tragen. Vielleicht gibt es für deine Mutter Unterstützung durch Angehörige, einen Pflegestützpunkt oder einen ambulanten Dienst. Und auch für dich wäre jetzt Unterstützung wichtig – durch deine behandelnde Praxis oder eine psychotherapeutische/psychiatrische Anlaufstelle. Auch hier findest du vielleicht noch Halt und Unterstützung aus unserer Community. Alles Gute und pass auf dich auf. Liebe Grüße Lena

  • jseiffert postete ein Update vor 2 Wochen, 3 Tagen

    Hallo zusammen,
    heute findet unser nächstes Community-MeetUp via Teams statt.
    Alle Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-september-26
    Wir freuen uns auf Euch! 🙂