- Eltern und Kind
Welcome-Pakete der Berliner Diakidz: Starthilfe für das Leben mit Diabetes
2 Minuten

Wenn ein Kind an Diabetes erkrankt, stehen Familie und Freunde anfangs oft ratlos da. Den Start in das Leben mit der Stoffwechselstörung erleichtern die Welcome-Pakete der Berliner Diakidz. Am Sana Klinikum Lichtenberg sind nun solche Boxen verlost worden.
Der Förderverein für Kinder- und Jugendmedizin „Lindenblatt“ am Sana Klinikum Lichtenberg in Berlin unterstützt in diesem Jahr Kinder und Jugendliche mit der Diagnose Typ-1-Diabetes. Wer sich an der vorweihnachtlichen Verlosung beteiligt hat, konnte ein vom Verein gesponsertes Welcome-Paket der Diakidz gewinnen. Die enthaltenen Hilfsmittel sind eine kindgerechte Erleichterung für den Start in den Alltag mit Diabetes. Claudia Rogowski, deren Tochter mit fast 3 Jahren an Diabetes erkrankt ist, hat den Inhalt – unter anderem mit Unterstützung anderer Eltern – zusammengestellt.
Bei der Verlosung im Sozialpädiatrischen Zentrum (SPZ) am Sana Klinikum Lichtenberg, zu der sich auch der Weihnachtsmann eingefunden hatte, wurden nun 12 glückliche Gewinnerinnen und Gewinner gezogen. „Wir gratulieren allen ganz herzlich und wünschen Eltern und Kindern bestmögliche Unterstützung für den Umgang mit Diabetes“, heißt es in einer Pressemitteilung des Sana Klinikums.
80 Neu-Manifestationen im Jahr 2022
Aktuell befinden sich dort etwa 550 Kinder und Jugendliche mit Typ-1-Diabetes in ambulanter oder stationärer Betreuung. Davon sind ungefähr 80 als Neu-Manifestationen im Jahr 2022 hinzugekommen. Die Tendenz ist laut Klinikum jährlich steigend. Das SPZ in Berlin gehört zu den größten Diabeteszentren für Kinder und Jugendliche in Deutschland. Es ist ein von der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) zertifiziertes Schulungs- und Behandlungszentrum.
Diabetes betrifft als chronische Stoffwechselerkrankung alle Lebensbereiche der Kinder und stellt Familien vor große Herausforderungen im Alltag. Die Welcome-Pakete der Diakidz aus Berlin enthalten unter anderem digitale Lebensmittelwaagen, Blutzuckertagebücher sowie diverse Taschen und Gürtel zum Verstauen medizinischer Hilfsmittel. „Mein großer Wunsch ist es, dass jede Familie, in der ein Kind an Diabetes Typ 1 erkrankt, schon im Krankenhaus eine Diakidz-Kiste erhält, sodass der Start in den Alltag ein Stück weit bunter und leichter ist“, erläutert Claudia Rogowski. Denn oftmals stünden Freunde und Familie zunächst hilflos da, wenn ein Familienmitglied im Kindesalter an Diabetes erkrankt.
mit Materialien des Sana Klinikums Lichtenberg
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thomas55 postete ein Update vor 2 Wochen, 3 Tagen
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 2 Wochen, 4 Tagen
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?- ole-t1 antwortete vor 2 Wochen, 2 Tagen
Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße
lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 1 Monat
Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
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