- Eltern und Kind
Wettbewerb für Kinder und Jugendliche: Diabetes in Farbe
2 Minuten

Im Rahmen des Wettbewerbs „Diabetes kreativ“ lädt das Christlichen Jugenddorfwerk Deutschlands e. V. junge Diabetiker dazu ein, sich kreativ und künstlerisch mit ihrer Krankheit auseinanderzusetzen. Die dabei entstehenden Werke werden prämiert und ausgestellt.
„Den Pinsel in Farbe tauchen, um sich mit Diabetes kreativ auseinanderzusetzen – dazu laden wir jugendliche Diabetiker ein“, so Dr. Gerd Schauerte, Fachbereichsleiter Gesundheit sowie
Ärztlicher Direktor beim CJD Bayern. „Damit wollen wir junge Diabetiker auf einer neuen Ebene zu einer Auseinandersetzung mit ihrer Krankheit anregen.“
Der Kinderarzt kennt die vielfältigen Probleme, die Kinder und Jugendliche mit ihrem Diabetes haben, von seiner täglichen Arbeit im CJD Berchtesgaden, einem Rehabilitationszentrum des Christlichen Jugenddorfwerkes Deutschland, in dem chronisch kranke Kinder und Jugendliche betreut werden.
Von Zeichnungen bis Videos: teilnehmen können 6- bis 18-Jährige
Unter der Schirmherrschaft von Gesundheitsministerin Melanie Huml veranstaltet das Zentrum den Kreativwettbewerb für Diabetiker im Alter zwischen 6 und 18 Jahren. Sie können eine Zeichnung, ein gemaltes Bild, eine Collage oder auch ein Foto, ein Video oder eine Computeranimation einreichen und damit tolle Preise gewinnen, darunter ein Skiwochenende für Diabetiker in den Alpen, eine Switch-Konsole von Nintendo, ein Wochenende in den Bergen mit Spiel, Spaß und Sport, Schminkkoffer, Sportsonnenbrillen und vieles mehr.
Schirmherrin Melanie Huml ist sich sicher: „Das Leben mit Diabetes hält viele Herausforderungen bereit. Die künstlerische Betätigung kann jungen Diabetikern helfen, sich ihrer Erkrankung zu stellen, Belastungen zu bewältigen und bei ihren Mitmenschen ein Bewusstsein für Diabetes zu erzeugen. Denn manchmal sagt ein Bild mehr als tausend Worte. Sehr gerne habe ich deshalb auch in diesem Jahr die Schirmherrschaft für den Wettbewerb „Diabetes kreativ“ übernommen.“
Ziel des Wettbewerbs: bessere Akzeptanz und besserer Zugang zur Krankheit
Psychologen bestätigen, dass gerade in der Pubertät eine chronische Krankheit oft verdrängt wird. Jugendliche wollen nicht wahrhaben, dass sie mit dem Diabetes leben und sich entsprechend verhalten müssen. Dadurch entstehen vielfältige Probleme und teils auch schwere gesundheitliche Belastungen. Der Kreativwettbewerb soll helfen, eine bessere Akzeptanz und einen besseren Zugang zur Krankheit zu entwickeln. Ausgeschrieben wird der Wettbewerb vom Christlichen Jugenddorfwerk Deutschlands (CJD e.V.).
Wettbewerbsteilnehmer schicken ihre Werke mit einem adressierten und ausreichend frankierten Rückumschlag an:
CJD Bayern,
Buchenhöhe 46,
83471 Berchtesgaden,
Stichwort „Diabetes kreativ“.
Einsendeschluss ist der 31.12.2019. Mehr Informationen unter http://www.cjd-bayern.de/diabetes-kreativ
.
Quelle: Pressemitteilung des CJD Bayern
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thomas55 postete ein Update vor 3 Tagen, 17 Stunden
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 4 Tagen, 10 Stunden
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 2 Wochen, 4 Tagen
Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/Wer ist am Start?
Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im Juli – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 15. Juli! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]







Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße