Rezept für Fruchtigen Käsekuchen

2 Minuten

Rezept für Fruchtigen Käsekuchen
Foto: Kirsten Metternich von Wolff – www.herzwiese24.de
Rezept für Fruchtigen Käsekuchen

Kuchen nach der Diagnose Typ-2-Diabetes … geht das nun überhaupt noch? Aber klar! Am günstigsten ist es, selbst zu backen. Denn dann kannst Du entscheiden, was in den Teig kommt und was nicht. So behältst Du Kalorien, Fett, Kohlenhydrate und Zucker im Auge. Dafür haben wir hier ein Rezept für einen Fruchtigen Käsekuchen für Dich.

Selbst Gebackenes schmeckt dabei auch noch richtig lecker. Lass Dir unser Rezept für einen saftig-fruchtigen Käsekuchen nicht entgehen! Dazu brauchst Du keine besonderen Zutaten, denn er wird mit herkömmlichem Quark, Frischkäse, Früchten und etwas Erythrit sowie flüssigem Süßstoff gebacken. Und dass nach der Diagnose Typ-2-Diabetes das genussreiche Leben nicht zu Ende ist und was beim Essen wichtig ist, erklären wir Dir im dazugehörigen Beitrag „Diagnose Typ-2-Diabetes – was darf ich jetzt noch essen?“ und in unserem aktuellen Video (siehe unten). In diesem Sinne: Lass Dir den saftigen und fruchtigen Käsekuchen schmecken.  

Rezept für Fruchtigen Käsekuchen

Zubereitungszeit:
ca. 25 Minuten

Schwierigkeitsgrad:
leicht

Backzeit:
65 bis 70 Minuten

Nährwert pro Portion, ca.:
14 g Eiweiß, 11 g Fett, 19 g Kohlenhydrate, davon 0 g zugesetzter Zucker, 4 g Ballaststoffe, 1,1 BE, 1,3 KE, 231 kcal

Zutaten für 2 Portionen:

  • 200 g Haferkleie-Fleks
  • 100 g Butter
  • etwas flüssiger Süßstoff
  • 400 g frische Himbeeren oder tiefgekühlte Himbeeren ohne Zucker
  • 4 kalte Eier
  • 150 g Erythrit
  • 600 g Magerquark
  • 200 g Frischkäse, max. 20 % Fett
  • 1 Spritzer Zitronensaft
  • 40 g Vanillepudding-Pulver zum Kochen

Zubereitung:

  1. Den Boden einer Springform mit Backpapier auslegen. Für den Boden Haferkleie-Fleks in einer Küchenmaschine oder mit einem Passierstab in einem hohen Gefäß fein zermahlen.
  2. Die Butter in einem Topf auf dem Herd oder in einer Schale in der Mikrowelle schmelzen. Mit den Haferfleks-Bröseln und einem halben Teelöffel flüssigem Süßstoff in eine Schüssel geben. Gleichmäßig durchkneten, damit eine feste Masse entsteht. Die Masse auf den Boden der Springform geben und festdrücken, bis der gesamte Boden ausgekleidet ist.
  3. Den Backofen auf 180 Grad Umluft (200 Grad Ober- und Unterhitze) vorheizen.
  4. Für die Fruchtfüllung die frischen Himbeeren verlesen, auf einem Küchenkrepp trocknen und in ein hohes Gefäß geben. Alternativ tiefgekühlte, aufgetaute Himbeeren verwenden. Die Beeren mit dem Pürierstab sämig mixen. Mit einem halben Teelöffel flüssigem Süßstoff abschmecken und gleichmäßig auf dem Teig verteilen.
  5. Für die Käsekuchenmasse die Eier trennen. Das Eiklar zu steifem Schnee schlagen. Eigelbe in eine Schüssel geben. Mit dem Erythrit und einem halben bis einem Teelöffel flüssigem Süßstoff so lange mit dem Mixer oder in der Küchenmaschine verrühren, bis sich das Erythrit fast aufgelöst hat. Dann Magerquark und Frischkäse dazugeben und verrühren. Nun Zitronensaft, 100 ml Mineralwasser mit Kohlensäure sowie das Vanillepuddingpulver in den Teig mischen und noch einmal abschmecken.
  6. Die fertige Käsekuchencreme auf den Boden mit Himbeerpüree geben und glattstreichen.
  7. Den Kuchen im vorgeheizten Backofen 65 bis 70 Minuten backen. Falls nach etwa 45 Minuten die Oberfläche zu dunkel wird, eine Lage Backpapier auf den Käsekuchen legen. Nach Ende der Backzeit aus dem Ofen nehmen, in der Form auskühlen lassen. Den Kuchne dann herauslösen und auf eine Platte setzen.

Kurz-Video zum Thema „Essen nach der Diagnose Typ-2-Diabetes“:

Rezepte für Menschen mit Diabetes

Anregungen zur Ernährung mit einer Insulin-Therapie sowie Ideen fürs Essen und Trinken, die den Blutzuckerspiegel und das Gewicht schonen: Auf dem Diabetes-Anker veröffentlichen wir regelmäßig Rezepte mit genauen Nährwertangaben für leckere Gerichte und Snacks – geeignet sowohl für Menschen mit Typ-1-Diabetes als auch Typ-2-Diabetes und erstellt mit ernährungsmedizinischer Expertise.

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Über die Autorin

Kirsten Metternich von Wolff hat eine ernährungs­medizinische Ausbildung mit Zusatzqualifikation bei der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Seit mehr als 20 Jahren arbeitet sie als freie Journalistin, Buchautorin und Referentin. Gesunde Ernährung bei Diabetes ist einer ihrer thematischen Schwerpunkte, darüber informiert sie auch regelmäßig im Magazin des Diabetes-Ankers. Darüber hinaus schreibt sie über gesundes Backen, Frauengesundheit und Beauty-Themen auf ihrem Blog unter www.herzwiese24.de.



von Kirsten Metternich von Wolff

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    Hallo Zusammen!
    Ich bin ein T3er und freue mich Gleichbetroffene zwecks Erfahrungsaustausch zu finden. Bin im Frankfurter Raum, aber auch im Heidelberger Raum unterwegs.
    Liebe Grüße
    Oliver

  • zojou96 postete ein Update vor 1 Woche, 1 Tag

    Hallo, ich bin DT1 und trage seit etwa 1 Jahr eine Omnipod-Pumpe. Letztere löst seit mehrere Monaten eine Hautallergie an der Platzierungsstelle aus. Ich habe es bereits mit dem Cavillon-Spray und Pflastern (derzeit Omnifix von Hartmann und Unterpatch von My Sweet Stitch) für empfindliche Haut unter dem Pod probiert. Es hilft aber leider nicht oder nur bedingt, da auch mit Spray die Allergie ausgelöst wird und die Schutzpflaster nicht lange haften. Hat jemand vielleicht eine ähnliche Erfahrung gemacht und eine gute Lösung gefunden? Ich würde gerne weiterhin eine Pumpe tragen, wäre aber auch bereit das Modell zu wechseln, wenn es das Problem mit der Allergie löst. Ich bin um jeden Rat dankbar. Vielen Dank im Voraus 🙂