- Ernährung
Rezept für Spaghetti Bolognese vegetarisch
2 Minuten

Es ist und bleibt eines der Lieblingsessen bei Jung und Alt: Spaghetti bolognese. Traditionell ist das eine Fleischsoße, und meist wird dafür Rinderhack oder auch gemischtes Hackfleisch verwendet. Aber wie wäre es das beliebte Essen mal ohne Fleisch zu kochen? Also mit vegetarischem Hackfleisch? Probiert doch mal unser Rezept für Spaghetti Bolognese vegetarisch aus!
Vegetarisches Hackfleisch gibt es inzwischen in jedem Discounter, Supermarkt oder Bio-Einkaufsladen. Man bekommt es entweder als Granulat oder bereits fix und fertig mit einer Konsistenz und dem Aussehen wie Gehacktes aus Fleisch. Ausgangsbasis für die vegetarischen Varianten sind Soja, Lupine, Erbsenprotein oder Jackfrucht.
Alle Varianten sind – so wie Fleisch – frei von blutzuckerwirksamen Kohlenhydraten. Im Gegensatz zum Fleisch versorgen Dich diese Fleichersatz-Produkte sogar mit lebenswichtigen Ballaststoffen. Apropos Ballaststoffe: Die sind sehr wichtig für Deinen Darm, machen satt und helfen dabei, dass der Blutzucker ausbalanciert verläuft.
Rezept für Spaghetti Bolognese vegetarisch
Zubereitungszeit:
ca. 50 Minuten
Schwierigkeitsgrad:
leicht
Nährwert pro 50 g-Kugel, ca.:
18 g Eiweiß,11 g Fett, 76 g Kohlenhydrate (davon 0 g Zucker), 12 g Ballaststoffe, 4,8 BE, 5,7 KE, 475 kcal
Zutaten für 4 Portionen:
- 300 g Spaghetti, trocken
- etwas Salz
- 1 Gemüsezwiebel
- 2 Knoblauchzehen
- 4 mittelgroße Möhren
- 1 EL Olivenöl
- 230 g Veggie-Hack aus der Kühlung
- etwas Paprikapulver edelsüß
- 1 kleine Dose gehackte Tomaten, 400 g
- etwas frisch gemahlener Pfeffer
- 2 EL Tomatenmark
- 1 EL Oregano, getrocknet
- 1 EL Balsamico-Essig
Zubereitung:
- Die Spaghetti in leicht gesalzenem Wasser in acht bis zehn Minuten bissfest kochen. Dann auf einem Sieb abtropfen lassen , zurück in den Topf geben und warmhalten.
- Die Gemüsezwiebel abziehen, kalt waschen und fein würfeln. Knoblauch abziehen, in feine Scheiben schneiden. Möhren schälen und in mittelgroße Würfel oder dünne Scheiben schneiden.
- Das Olivenöl in einem Topf erhitzen. Veggie-Hack, Zwiebelwürfel und Knoblauchscheiben darin anbraten. Etwas Paprikapulver dazugeben, als kurz weiterbraten und dann mit etwas Wasser aufgießen. Den Vorgang ein weiteres Mal wiederholen.
- Dann die Möhren und die Dosentomaten zugeben. Etwas Salz und Pfeffer sowie das Tomatenmark hinzufügen, umrühren und die Soße auf kleiner Flamme eine halbe Stunde köcheln lassen. Ab und zu durchrühren und etwas Wasser dazu gießen (insgesamt ca. 100 -200 ml).
- Nach Ende der Kochzeit getrockneten Oregano und Balsamico-Essig dazugeben und die Bolognese-Sauce nochmals abschmecken.
- Jeweils 150 Gramm gekochte Spaghetti auf tiefe Teller geben, die Sauce darauf gießen und servieren.
In unserer selbst gemachten Bolo-Sauce steckt auch kein zugesetzter Zucker oder Fruchtzucker, was bei Fertiggerichten der Fall sein kann. Was wichtig ist, wenn Du Fruchtzucker verwendest/zu Dir nimmst, liest Du in unserem Beitrag dazu. Außerdem erkläre ich Dir im Video (Bitte hier das Video verlinken), warum Fruchtzucker heute bei Diabetes keine große Rolle mehr spielt. Also schau mal vorbei. Aber nun erst einmal viel Freunde beim Kochen und genießen der leckeren Spaghetti bolognese im Veggie-Style!
Rezepte für Menschen mit Diabetes
Anregungen zur Ernährung mit einer Insulin-Therapie sowie Ideen fürs Essen und Trinken, die den Blutzuckerspiegel und das Gewicht schonen: Auf dem Diabetes-Anker veröffentlichen wir regelmäßig Rezepte mit genauen Nährwertangaben für leckere Gerichte und Snacks – geeignet sowohl für Menschen mit Typ-1-Diabetes als auch Typ-2-Diabetes und erstellt mit ernährungsmedizinischer Expertise.
Über die Autorin
Kirsten Metternich von Wolff hat eine ernährungsmedizinische Ausbildung mit Zusatzqualifikation bei der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Seit mehr als 20 Jahren arbeitet sie als freie Journalistin, Buchautorin und Referentin. Gesunde Ernährung bei Diabetes ist einer ihrer thematischen Schwerpunkte, darüber informiert sie auch regelmäßig im Magazin des Diabetes-Ankers. Darüber hinaus schreibt sie über gesundes Backen, Frauengesundheit und Beauty-Themen auf ihrem Blog unter www.herzwiese24.de.

von Kirsten Metternich von Wolff
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thomas55 postete ein Update vor 1 Tag, 18 Stunden
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 2 Tagen, 12 Stunden
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 2 Wochen, 2 Tagen
Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/Wer ist am Start?
Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im Juli – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 15. Juli! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]





Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße