- Aus der Community
3-Tages-Saftkur – Tag 2
3 Minuten
Tag 1 siehe HIER
3 Uhr: Verschätzt
Das war wohl nichts. Nachdem ich am ersten Tag meiner Detox-Kur ständig tief war und auch abends das Gefühl hatte, dass mein Blutzucker so gar nicht mehr nach oben wollte, bin ich mit einer temporären Basalrate von -30 Prozent in die Nacht gestartet. Offenbar eine falsche Entscheidung – mein Blutzucker liegt bei 270 mg/dl (15 mmol/l). Korrektur abgeben und weiterschlafen …
8 Uhr: 2 Kilo abgenommen!
Eigentlich kann das gar nicht sein. Unmöglich! Und trotzdem zeigt die Waage heute Morgen nach dem ersten Detox-Tag gestern standhaft 2,1 Kilogramm weniger an als am Vortag! Verrückt. Und auch wenn ich die Saftkur nicht mit dem Ziel „Abnehmen“ angetreten bin, motiviert das doch sehr für Tag Nummer 2. Good morning, „Pamela Pine“, mein Frühstücks-Drink!

12 Uhr: Im Zwischenhoch
Nach drei Stunden im Home-Office – ich arbeite als freie Journalistin – lege ich einen Spaziergang in der Sonne ein. Ich fühle mich ganz gut. Das Projekt „Saftkur“ läuft ja besser als gedacht. Den Zwei-Stunden-Rhythmus der Saftdrinks habe ich mittlerweile verinnerlicht, sodass ich automatisch rechtzeitig zum nächsten Saft greife. Kopfschmerzen habe ich zwar immer noch ein bisschen, bei Weitem aber nicht mehr so stark wie am ersten Tag. Und vor allem: Ich habe keinen Hunger. Das hätte ich nie erwartet.
Allerdings ertappe ich mich immer wieder belustigt dabei, wie stark ich offenbar auf bestimmte Essensroutinen konditioniert bin und mich normalerweise mit Essen „belohne“. Sobald ich ein Thema abgeschlossen oder einen Artikel beendet habe, will ich erstaunlich oft vom Schreibtisch aufstehen, um mir einen Kaffee zu machen, ein paar Nüsse aus der Küche zu holen, das Mittagessen zu kochen oder oder oder.
14 Uhr: Zwischendurch tief
Zum ersten Mal heute bin ich im Blutzuckerkeller (69 mg/dl, 3,8 mmol/l). Zum Glück serviere ich mir ohnehin gleich den nächsten Saft. „Rosy Roots“, mein Favorit! Schmeckt allerdings nicht mehr ganz so gut wie gestern.

17 Uhr: Alle essen. Ich nicht
Die Sonne scheint, es riecht nach Frühling – ich gönne mir eine Pause und radle zu den Landungsbrücken. Während ich mit vielen anderen Sonnenhungrigen auf einer Treppe an der Elbe sitze und den Schiffen beim An- und Ablegen zusehe, fällt mir auf: Alle um mich herum essen und trinken! Eis, Pommes, Cappuccino, Asia-Nudeln to go – es gibt kaum jemanden, der nichts konsumiert … das fiel mir bisher noch nie so extrem auf. Ich radle zurück, mein letzter Drink des Tages wartet um 18 Uhr auf mich.
19 Uhr: Pläne für „die Zeit danach“
Allmählich mag ich keine Säfte mehr. 12 der insgesamt 18 Flaschen sind mittlerweile leer, Tag 2 ist geschafft. Ich belohne mich mit Gemüsebrühe. Und verabrede mich dann noch für übermorgen Abend, wenn die Kur also vorbei ist. Anruf beim Lieblings-Pakistani: „Einen Tisch für 2 Personen am Freitagabend, bitte!“ Die Vorfreude steigt stündlich. Noch 48 Stunden bis zu einem „Murghi Amm – Hähnchenfleisch mit Mango in sahniger Kormasauce mit Basmati-Reis und Roti“ … hmm!

Es macht mir allmählich einfach keinen Spaß mehr. Die Kopfschmerzen sind immer noch da, ich fühle mich weder gesünder noch besser. Und ich vermisse intensive Aromen und das entspannte Kochen-und-Essen-Erlebnis. So einen Drink hat man schließlich schneller verdrückt, als der Bolus des Omnipods durchlaufen kann. Ein kurzes Vergnügen.
Naja. Zwei von drei Tagen sind ja schon überstanden, das ziehe ich durch!
Wie ist Susanne mit der Saftkur gestartet? Und wie sieht ihre Bilanz nach drei Tagen? Das könnt Ihr in den Beiträgen zu Tag 1 und Tag 3 nachlesen.
Alle wichtigen Infos und Events für Menschen mit Diabetes – kostenlos und direkt in deinem Postfach. Mit unserem Newsletter verpasst du nichts mehr.
Ähnliche Beiträge
- Aktuelles
2 Minuten
- Ernährung
Alle wichtigen Infos und Events für Menschen mit Diabetes – kostenlos und direkt in deinem Postfach. Mit unserem Newsletter verpasst du nichts mehr.
Geschichten, Gemeinschaft, Gesundheit: Der Diabetes-Anker ist das neue Angebot für alle Menschen mit Diabetes – live, gedruckt und digital. Der Diabetes-Anker und die Community sind immer da, wo du sie brauchst. Für alle Höhen und Tiefen.
über deinen Diabetes?
Die Antworten werden anonymisiert gesammelt und sind nicht mit dir oder deinem Profil verbunden. Achte darauf, dass deine Antwort auch keine Personenbezogenen Daten enthält.
-
anseaticids postete ein Update vor 1 Tag, 9 Stunden
Wenn eine Diabetesdiagnose in eine Familie kommt, steht oft erst einmal alles Kopf.
Besonders für Kinder bedeutet sie eine enorme Veränderung und für Eltern die tägliche Sorge: „Wird mein Kind in der Kita oder Schule gut begleitet? Ist es sicher? Kann es trotz Diabetes unbeschwert Kind sein?“
Genau aus diesen Fragen heraus ist Hanseatic Kids entstanden: ein Herzensprojekt, das Kindern mit Diabetes im Alltag Sicherheit gibt und Familien entlastet.
Wir möchten dafür sorgen, dass kein Kind aufgrund seines Diabetes auf Ausflüge, Spielzeiten oder Schulaktivitäten verzichten muss. Unsere Begleiterinnen und Begleiter sind speziell geschult und unterstützen
individuell: beim Blutzuckermanagement, in Notfallsituationen, im Unterricht oder auf dem Pausenhof.So können Kinder lernen, wachsen und
selbstständig werden und Eltern wissen, dass ihr Kind gut aufgehoben ist.
Unsere Mission ist einfach:✔ Kindern Sicherheit geben
✔ Familien den Alltag erleichtern
✔ Kita- und Schulteams entlasten
✔ und vor allem: jedes Kind dabei unterstützen, frei und unbeschwert aufzuwachsen, trotz Diabetes.Gerade in den ersten Wochen nach der Diagnose oder wenn Unsicherheiten bestehen, sind wir an der Seite der Familien. Gemeinsam mit Eltern, Lehrkräften und Fachpersonal schaffen wir ein Umfeld, in dem Kinder sich wohlfühlen und ohne Angst lernen können.
Dieses Projekt ist für uns mehr als Arbeit, es ist eine Herzensangelegenheit. Jedes Kind hat das Recht auf Teilhabe, Freude und Freiheit. Wir möchten dazu beitragen, dass dies Wirklichkeit wird.
Wer mehr über unsere Arbeit erfahren oder Unterstützung anfragen möchte, kann sich jederzeit melden:
📧 moin@hanseatic-kids.de
📞 040 851 59 747 -
stephanie-bagehorn postete ein Update vor 4 Tagen, 7 Stunden
Passend zu den kommenden Osterferien: Ein Backtipp für die ganze Familie: https://diabetes-anker.de/eltern-und-kind/wenn-diabetes-mit-im-osternest-liegt-gemeinsames-backen-mit-den-kindern/
Wenn Diabetes mit im Osternest liegt: gemeinsames Backen mit den Kindern – Diabetes-Anker
Ostern steht vor der Tür und im Gepäck sind viele süße Versuchungen. In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, wie zu starke Blutzucker-Anstiege bei Diabetes durch süßes Gebäck vermieden werden können. Selbst zu backen – erst recht gemeinsam mit den … Read more
-
othenbuehler postete ein Update vor 4 Tagen, 23 Stunden
Viele Menschen mit Typ-1-Diabetes berichten, dass sich ihr Insulinbedarf im Verlauf des Menstruationszyklus verändert – oft deutlich spürbar, aber bisher kaum systematisch erfasst.
Genau hier setzt die TIMES-Studie an. Wir möchten besser verstehen, wie sich der Zyklus auf Glukosewerte und Insulinbedarf auswirkt – und wie Betroffene damit im Alltag umgehen.
👉 Wen suchen wir?
Personen mit Typ-1-Diabetes (18–40 Jahre), wohnhaft in Deutschland, mit regelmässigem Menstruationszyklus und Nutzung eines automatisierten Insulinabgabesystems.👉 Was bedeutet die Teilnahme?
Dauer: 6 Monate, bequem alles von zu Hause aus
Erfassung von Insulin-, Zyklus- und Aktivitätsdaten
Als Dankeschön: Clue-Abo (1 Jahr), Garmin-Uhr (zum Behalten) + Aufwandsentschädigung (siehe Flyer)Mit eurer Teilnahme helft ihr, Diabetes-Technologien zukünftig besser an zyklusbedingte Veränderungen anzupassen 💙
Mehr Infos im Flyer 👇




