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Alles, was ich will, ist Quiche!
3 Minuten

Liebe Freunde der gepflegten Kochsessions, es ist offiziell, ich bin süchtig. Süchtig nach Quiche. Zum Geburtstag im September, pünktlich zum Herbst, habe ich eine Quiche-Form und ein selbstgeschriebenes Kochbuch bekommen und seitdem ist das Quiche-Fieber in meiner WG ausgebrochen. Jede Woche mindestens eine Quiche, heißt das im Klartext. Und meistens ist so eine frische Quiche schneller weg, als ich „Mürbeteig“ sagen kann. Das ist auch gar kein Wunder, denn so eine Quiche ist ganz schön praktisch: einmal frisch aus dem Ofen, hat man eine tolle, bunte Mahlzeit, die viele Münder stopft und alle glücklich macht. Die Vorbereitung ist ganz einfach und erfordert mehr Wartearbeit als alles andere. Wer einmal eine Quiche gemacht hat, wird den Dreh schnell raus haben.
Während es draußen kälter wird, gibt’s drinnen eine farbenfrohe würzige Quiche, die glücklich macht. Um euch mal ein wenig mit auf meinen Quiche-Trip zu nehmen, habe ich hier heute drei Quiche-Rezepte für euch, die die graue Jahreszeit etwas bunter und sehr viel leckerer machen. Zusätzlich gibt’s außerdem mein Rezept für einen Grundmürbeteig. Natürlich kann man für so eine Quiche auch Blätterteig oder ähnliche Alternativen nehmen. Da sind eurer Kreativität keine Grenzen gesetzt. Fröhliches Quiche-Backen!
Rezept Grundmürbeteig
Ihr braucht
250 g Mehl
100 g kalte Butter
1 Ei
etwas Salz
4-5 EL Eiswasser
getrocknete Hülsenfrüchte zum „Blindbacken“
Die kalte Butter in Stücke schneiden und zusammen mit dem Mehl, dem Salz und dem Ei verarbeiten. Dafür nehmt ihr am besten eure Hände. Nach und nach etwas Eiswasser hinzugeben, dabei schnell sein. Den Teig zu einer flachen Scheibe formen und in Frischhaltefolie wickeln, für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank packen. Dann herausnehmen und in die Quiche-Form eurer Wahl drücken. Ein Stück Backpapier darauflegen und die trockenen Hülsenfrüchte on top verteilen. Bei 180 °C im Ofen ca. 15 Minuten blind backen. Danach die Hülsenfrüchte herunternehmen und weitere 10 Minuten backen. Dann kann es auch schon mit der Füllung losgehen…
Pinke Quiche mit Roter Beete
Diese Quiche hat selbst meine Mitbewohnerin überzeugt, und sie mag eigentlich gar keine Rote Beete.
Ihr braucht
1 El Öl
1 rote Zwiebel, in kleine Würfel geschnitten
400 g rohe rote Beete, geschält und geraspelt
60 ml Balsamicoessig
2 TL Thymian
1 EL braunen Zucker
150 g Feta, zerbröselt
2 Eier, verklopft
150 ml Crème fraîche
1 TL Salz
240ml Wasser
Die Zwiebel mit dem Salz und dem Öl in einem hohen Topf anschwitzen, dann die rote Beete, den Essig und den Thymian, Zucker und Wasser dazugeben und alles für circa 12-15 Minuten köcheln lassen, ab und zu rühren und dann abkühlen lassen. Den Belag auf den vorbereiteten Quiche-Boden verteilen, dann den Feta darüberstreuen. Eier und Crème fraîche vermischen und über der Quiche verteilen. Alles für circa 30 Minuten in den auf 180 °C vorgeheizten Ofen schieben.
Waldernte mit Pilzen, Käse und Lauch
Dies ist eine sehr simple, würzige Quiche. Probiert sie jetzt, solange es viele verschiedene Pilze zu kaufen gibt, oder bereitet sie nach dem Pilzesammeln zu!
Ihr braucht
2 EL Butter
2 Stangen Lauch, in Halbmonde geschnitten
500 g Pilze, in Scheiben geschnitten (Champignons und Kräuterseitlinge schmecken toll!)
4 Eier, verklopft
100 g saure Sahne
200 ml Vollmilch
circa 200 g Greyerzer, gerieben
Salz, Pfeffer
Bratet die Pilze in einer Pfanne ohne Fett scharf an, gebt dann die Butter und den Lauch dazu und lasst alles kurz weiterbraten, bis die Mischung aromatisch ist und der Lauch weich. Vermischt Eier, saure Sahne, Milch und 150 g des Greyerzer. Gebt die Pilz-Lauch-Mischung auf den vorbereiteten Quiche-Boden, darüber die Eiermischung und zum Schluss den Rest Käse und lasst alles im vorgeheizten Ofen bei 180 °C circa 30 Minuten backen!
Herbstliche Quiche mit Kürbis und Schimmelkäse
Diese simple Quiche ist auf jeden Fall für alle, die den kräftigen Blauschimmelkäse lieben. Wer nicht dazu gehört und dennoch eine herbstliche Kürbisquiche machen will, versucht es mal mit Feta oder einem anderen kräftigen Käse, der nicht zu sehr verläuft.
Ihr braucht
1 kleinen Hokkaidokürbis, in mundgerechten Würfeln
etwa 200 g Blauschimmelkäse, zerkrümelt
etwas Öl
200 ml Crème fraîche
3 Eier
Salz, Pfeffer
Den Hokkaidokürbis mit etwas Öl mischen und im vorgeheizten Backofen bei ca. 180 °C in ungefähr 20 Minuten bissfest garen. Dann auf den vorbereiteten Quiche-Boden geben, Blauschimmelkäse darüber streuen. Crème fraîche und Eier mit Salz und Pfeffer verquirlen und darüber verteilen. Bei 180 °C im Ofen für 30 Minuten backen.
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thomas55 postete ein Update vor 2 Wochen, 5 Tagen
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 2 Wochen, 6 Tagen
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 1 Monat
Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/Wer ist am Start?
Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im Juli – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 15. Juli! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]









Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße