Alles, was ich will, ist Quiche!

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Alles, was ich will, ist Quiche!

Liebe Freunde der gepflegten Kochsessions, es ist offiziell, ich bin süchtig. Süchtig nach Quiche. Zum Geburtstag im September, pünktlich zum Herbst, habe ich eine Quiche-Form und ein selbstgeschriebenes Kochbuch bekommen und seitdem ist das Quiche-Fieber in meiner WG ausgebrochen. Jede Woche mindestens eine Quiche, heißt das im Klartext. Und meistens ist so eine frische Quiche schneller weg, als ich „Mürbeteig“ sagen kann. Das ist auch gar kein Wunder, denn so eine Quiche ist ganz schön praktisch: einmal frisch aus dem Ofen, hat man eine tolle, bunte Mahlzeit, die viele Münder stopft und alle glücklich macht. Die Vorbereitung ist ganz einfach und erfordert mehr Wartearbeit als alles andere. Wer einmal eine Quiche gemacht hat, wird den Dreh schnell raus haben.

Während es draußen kälter wird, gibt’s drinnen eine farbenfrohe würzige Quiche, die glücklich macht. Um euch mal ein wenig mit auf meinen Quiche-Trip zu nehmen, habe ich hier heute drei Quiche-Rezepte für euch, die die graue Jahreszeit etwas bunter und sehr viel leckerer machen. Zusätzlich gibt’s außerdem mein Rezept für einen Grundmürbeteig. Natürlich kann man für so eine Quiche auch Blätterteig oder ähnliche Alternativen nehmen. Da sind eurer Kreativität keine Grenzen gesetzt. Fröhliches Quiche-Backen!

Rezept Grundmürbeteig

Ihr braucht

250 g Mehl

100 g kalte Butter

1 Ei

etwas Salz

4-5 EL Eiswasser

getrocknete Hülsenfrüchte zum „Blindbacken“

 

Die kalte Butter in Stücke schneiden und zusammen mit dem Mehl, dem Salz und dem Ei verarbeiten. Dafür nehmt ihr am besten eure Hände. Nach und nach etwas Eiswasser hinzugeben, dabei schnell sein. Den Teig zu einer flachen Scheibe formen und in Frischhaltefolie wickeln, für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank packen. Dann herausnehmen und in die Quiche-Form eurer Wahl drücken. Ein Stück Backpapier darauflegen und die trockenen Hülsenfrüchte on top verteilen. Bei 180 °C im Ofen ca. 15 Minuten blind backen. Danach die Hülsenfrüchte herunternehmen und weitere 10 Minuten backen. Dann kann es auch schon mit der Füllung losgehen…

Pinke Quiche mit Roter Beete

Diese Quiche hat selbst meine Mitbewohnerin überzeugt, und sie mag eigentlich gar keine Rote Beete.

Quiche1

Ihr braucht

1 El Öl

1 rote Zwiebel, in kleine Würfel geschnitten

400 g rohe rote Beete, geschält und geraspelt

60 ml Balsamicoessig

2 TL Thymian

1 EL braunen Zucker

150 g Feta, zerbröselt

2 Eier, verklopft

150 ml Crème fraîche

1 TL Salz

240ml Wasser

Die Zwiebel mit dem Salz und dem Öl in einem hohen Topf anschwitzen, dann die rote Beete, den Essig und den Thymian, Zucker und Wasser dazugeben und alles für circa 12-15 Minuten köcheln lassen, ab und zu rühren und dann abkühlen lassen. Den Belag auf den vorbereiteten Quiche-Boden verteilen, dann den Feta darüberstreuen. Eier und Crème fraîche vermischen und über der Quiche verteilen. Alles für circa 30 Minuten in den auf 180 °C vorgeheizten Ofen schieben.

Waldernte mit Pilzen, Käse und Lauch

Dies ist eine sehr simple, würzige Quiche. Probiert sie jetzt, solange es viele verschiedene Pilze zu kaufen gibt, oder bereitet sie nach dem Pilzesammeln zu!

Quiche2

Ihr braucht
2 EL Butter

2 Stangen Lauch, in Halbmonde geschnitten

500 g Pilze, in Scheiben geschnitten (Champignons und Kräuterseitlinge schmecken toll!)

4 Eier, verklopft

100 g saure Sahne

200 ml Vollmilch

circa 200 g Greyerzer, gerieben

Salz, Pfeffer

Bratet die Pilze in einer Pfanne ohne Fett scharf an, gebt dann die Butter und den Lauch dazu und lasst alles kurz weiterbraten, bis die Mischung aromatisch ist und der Lauch weich. Vermischt Eier, saure Sahne, Milch und 150 g des Greyerzer. Gebt die Pilz-Lauch-Mischung auf den vorbereiteten Quiche-Boden, darüber die Eiermischung und zum Schluss den Rest Käse und lasst alles im vorgeheizten Ofen bei 180 °C circa 30 Minuten backen!

Herbstliche Quiche mit Kürbis und Schimmelkäse

Diese simple Quiche ist auf jeden Fall für alle, die den kräftigen Blauschimmelkäse lieben. Wer nicht dazu gehört und dennoch eine herbstliche Kürbisquiche machen will, versucht es mal mit Feta oder einem anderen kräftigen Käse, der nicht zu sehr verläuft.

Quiche3

Ihr braucht

1 kleinen Hokkaidokürbis, in mundgerechten Würfeln

etwa 200 g Blauschimmelkäse, zerkrümelt

etwas Öl

200 ml Crème fraîche

3 Eier

Salz, Pfeffer

Den Hokkaidokürbis mit etwas Öl mischen und im vorgeheizten Backofen bei ca. 180 °C in ungefähr 20 Minuten bissfest garen. Dann auf den vorbereiteten Quiche-Boden geben, Blauschimmelkäse darüber streuen. Crème fraîche und Eier mit Salz und Pfeffer verquirlen und darüber verteilen. Bei 180 °C im Ofen für 30 Minuten backen.

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  • kety22 postete ein Update vor 5 Tagen, 9 Stunden

    Hallo zusammen, ich bin eine Dia-Mama und wollte fragen, was isst ihr abends oder kocht abends für eure Dia-Kids, damit der Wert nicht so hoch steigt und dann nachts nicht in die Unterzuckerung fällt? Oder habt ihr generell irgendwelche Tipps gegen nächtliche Unterzuckerung?

    • Hallo!
      Ich habe für mich festgestellt, dass Proteine am Anfang vom Abendessen helfen (Käse, Ei…) dann steigt der Blutzucker beim Essen nicht so schnell. Außerdem geht der Zucker später noch etwas hoch wegen den Proteinen. Das hilft etwas gegen Unterzucker.
      Allerdings habe ich kaum noch Unterzucker seit ich meine Insulinpumpe habe.
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  • katrin-kraatz schrieb einen neuen Beitrag vor 1 Woche, 4 Tagen

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  • mr postete ein Update vor 2 Wochen, 2 Tagen

    Hallo kann mir jemand einen Tipp geben wie ich On Pot Gerichte mit Reis besser schätzen kann.

    • Hallo mr,

      Dein Problem, die Kohlenhydrate wie Reis in einem One-Pot-Gericht richtig einzuschätzen, vor allem wenn es für mehrere Personen gekocht ist oder Du es im Restaurant bestellst, kennen sicher viele – ich auch. Einfacher ist es, wenn Du nur für Dich kochst. Ich wiege tatsächlich, trotz mehr als 50 Jahren Diabetes, in diesem Fall vorher Reis, Nudeln oder was auch immer vorher ab. Dann weiß ich genau, wie viel es ist.

      Ansonsten heißt es: Augenmaß! Gut ist, immer wieder mal eine bestimmte Menge Reis abzuwiegen und zu kochen (mache ich so). Dann sieht man die Menge und bekommt ein besseres Gefühl für die Menge beim Schätzen. Natürlich verteilt sich gerade Reis sehr gut zwischen den anderen Zutaten, aber ob es “viel” oder “wenig” ist, kann man meist erkennen.

      Sinnvoll finde ich außerdem (und nicht nur ich), gerade bei eher schwierig einzuschätzenden Kohlenhydratmengen die Insulindosis eher zu gering anzusetzen und lieber später höhere Werte zu korrigieren oder – falls ein AID-System im Einsatz ist – dieses seinen Job machen zu lassen. Denn eine Hypo direkt nach dem Essen finde ich deutlich weniger angenehm.

      Eine Patentlösung gibt es also nicht. Vielleicht helfen Dir die Tipps trotzdem etwas?