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Bulgursalat (Kisir) im Tortilla-Fladen
3 Minuten

Was ihr dazu braucht:
- 150g Bulgur (in größeren Supermärkten meistens im Reis/Nudel-Regal zu finden, manchmal auch bei den „aus aller Welt“-Produkten; auf jeden Fall aber in Drogerien mit Lebensmittelabteilungen oder im Reformhaus)
- ca. 300 Milliliter heißes Wasser und Salz
- 4 Esslöffel Tomatenmark
- 2-3 Esslöffel Sonnenblumenöl
- 4 gehäufte Esslöffel gehackte Petersilie (frisch oder aus der Tiefkühltruhe)
- 2 große Spitzpaprika
- 1 Bund Frühlingszwiebeln
- ½ rote Zwiebel
- 4 Tortilla-Wraps
- 1 Esslöffel Frischkäse pro Wrap
- 1 Esslöffel zerkrümelten Feta pro Wrap
- etwas frische Petersilie (optional)
Zur Berechnung dieses Essens möchte ich eine BE-Angabe nur ohne Gewähr machen, da ich den Salat immer nur schätze. Es klappt für mich allerdings gut, wenn ich 2 BE pro 2½ Esslöffel Bulgursalat berechne. Die Kohlenhydratmenge für eure Tortilla-Fladen entnehmt ihr bitte der Packung, da diese variieren kann.
Auch wenn die Zubereitung sehr simpel mit „Kochste Bulgur, machste Salat draus, klatsche in einen Tortilla-Fladen, haste Abendbrot“ zusammenzufassen ist, gibt es hier noch eine kleine Anleitung von mir:
Zunächst einmal spült ihr den Bulgur unter kaltem Wasser ab und gebt ihn dann in einen kleinen Kochtopf. Der Bulgur sollte dann mit heißem Wasser so weit aufgegossen werden, dass er komplett bedeckt ist und vielleicht eine minimale Pfütze auf dem Getreide schwimmt. Bei zu viel Flüssigkeit wird er allerdings breiig. Daher lieber während des Quellens noch Wasser nachgießen, wenn ihr das Gefühl habt, dass dies nötig ist. Nun noch ordentlich salzen und zugedeckt auf höchster Stufe aufkochen lassen. Dann die Herdplatte ausschalten und den Bulgur 10-15 Minuten quellen lassen.
In der Zwischenzeit schneidet ihr die Zwiebel und die Paprika in kleine Würfel und die Frühlingszwiebeln in feine Ringe und gebt alles in eine Schüssel, die groß genug für den gesamten Salat später ist. Nach dem Quellen gebt ihr das Tomatenmark, das Pflanzenöl und die Petersilie zum Bulgur und vermengt alles, bis das Tomatenmark gleichmäßig verteilt ist. Jetzt kommt der Bulgur zu dem Gemüse und ihr vermischt alles zu einem Salat.
Nun ist der Kisir fertig und ihr könntet ihn auch super als Beilage zum Grillen essen – wobei ich die Variante in dem Tortilla-Fladen wirklich sehr empfehlen kann. Dafür kann der Salat komplett ausgekühlt oder noch lauwarm sein – je nachdem, wie ihr es mögt und wie es sich durch die Vorbereitungen anbietet.

Ihr braucht nun einen erwärmten Tortilla-Fladen (auf der Packung steht, wie ihr das am besten macht) und legt ihn auf einem Teller bereit (Schritt 1). Bestreicht ihn nun mit dem Frischkäse (Schritt 2), gebt etwas frische Petersilie drauf (Schritt 3) und krümelt den Feta darüber (Schritt 4).

Als nächstes kommen 2½ Esslöffel vom Bulgursalat in die Mitte (Schritt 5). Seid beim Füllen nicht zu übermütig, sonst bekommt ihr die Wraps nicht mehr ordentlich gewickelt. Wer mag, gibt jetzt noch einen Klecks Frischkäse auf den Bulgur und dann kann der Fladen auch verschlossen werden: Erst klappt ihr die obere und untere Hälfte so ein, dass sie sich nicht berühren und legt dann die linke und rechte Seite überlappend zusammen (Schritt 6).

Guten Appetit!
P.S.: Bekleckern ist bei diesem Essen ganz normal!
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lena-schmidt postete ein Update vor 1 Woche, 2 Tagen
Am Mittwoch um 19 Uhr findet das nächste Community-MeetUp via Teams statt. Alle sind herzlich eingeladen! Alle Infos findet ihr hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-august-2026/
Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im August – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 12. August! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]
thomas55 postete ein Update vor 1 Monat
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 1 Monat, 1 Woche
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?






Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße