- Ernährung
Cremiger Johannisbeer-Kuchen
2 Minuten

Rezept zum Essen und Trinken-Beitrag „Ernährung nach der Diagnose Typ-2-Diabetes“, erschienen in der Diabetes-Journal-Ausgabe 8/2021.
Zutaten für eine Springform 26 cm Ø, 12 Stück:
500 g rote Johannisbeeren
280 g Erythrit
90 g Halbfettbutter
4 Eier
2 EL Mineralwasser mit Kohlensäure
150 g Mehl, Type 550
½ Pck. Backpulver
2 Pck. gemahlene Gelatine
200 g Frischkäse, max. 20 % Fett i. Tr.
300 g Magerquark
Die Zubereitung:
Johannisbeeren verlesen, waschen, abtropfen lassen. 250 g Beeren mit 70 g Erythrit mischen, restliche Beeren zur Seite stellen. Backofen auf 180 °C (Umluft: 160 °C) vorheizen. Boden einer Springform mit Backpapier auslegen.
Halbfettbutter mit 130 g Erythrit und Eiern schaumig rühren. Mineralwasser dazugeben. Mehl mit Backpulver mischen, in den Teig geben, verrühren. 150 g Beeren vorsichtig mit dem Teig mischen. In die Springform füllen, glattstreichen. Im Ofen 25 bis 30 Minuten backen.
Nach Backzeitende ein Holzstäbchen in den Teig stechen: Bleibt nichts kleben, Form aus dem Ofen nehmen, kurz abkühlen lassen, Teigboden lösen, auf eine Kuchenplatte setzen. Gemahlene Gelatine mit 6 EL kaltem Wasser anrühren. 5 Minuten quellen lassen, unter Rühren auflösen.
Mit Erythrit gemischte Beeren mit Passierstab sämig pürieren. Mit Frischkäse, Quark und 80 g Erythrit glattrühren. Drei Esslöffel Creme in die aufgelöste Gelatine rühren, dann alles zurück in die Creme rühren, abschmecken, auf dem Tortenboden glattstreichen. Restliche Beeren locker auf der Creme verteilen. Den Kuchen 4 Stunden in den Kühlschrank stellen, Creme fest werden lassen.
Nährwert pro Stück, bei 12 insgesamt ca.:
11 g Eiweiß
6 g Fett
15 g Kohlenhydrate (davon 11 g anrechnungspflichtig)
2 g Ballaststoffe
90 mg Cholesterin
53 mg Natrium
211 mg Kalium
143 mg Phosphor
158 Kilokalorien
632 Kilojoule
Anmerkungen zu den Rezepten:
Kohlenhydrate aus Gemüse (z. B. Zwiebeln, Karotten, Sellerie etc.) sind bis zu einer 200-g-Portion je Sorte nicht blutzuckerwirksam. Hilfe für das Schätzen der KH-Portionen geben KH-Tabellen (siehe die Diabetes-Journal-Nährwerttabelle – BE, KE und Kalorien auf einen Blick mit 1000 Lebensmitteln, K. Metternich, Kirchheim-Verlag, Mainz 2016).
Die berechneten Natriumwerte beziehen sich nur auf den natürlichen Natriumgehalt der Lebensmittel und nicht auf Salz, Brühe etc., die zum Würzen in den Rezepten verwendet werden.
Autorin:
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Erschienen in: Diabetes-Journal, 2021; 70 (8) Seite 80
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lena-schmidt postete ein Update vor 3 Wochen
Am Mittwoch um 19 Uhr findet das nächste Community-MeetUp via Teams statt. Alle sind herzlich eingeladen! Alle Infos findet ihr hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-august-2026/
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Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 12. August! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]
thomas55 postete ein Update vor 1 Monat, 2 Wochen
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 1 Monat, 2 Wochen
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?






Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße