Erntedank feiern – und in die Pilze gehen

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© Kirchheim/Bernhard Kölsch - two4food.com
Erntedank feiern – und in die Pilze gehen

Am Sonntag, 4. Oktober, ist Erntedankfest. Dabei wird für die Gaben der Natur gedankt. Gleichzeitig können wir Anfang Oktober auch kulinarisch aus dem Vollen schöpfen. Immer lecker im Herbst: Pilze – egal ob selbst gesammelt oder gekauft.

Am ersten Sonntag im Oktober ist Erntedankfest: Der Altar in vielen Kirchen ist üppig geschmückt mit Früchten aus der Natur. Früher gab es zum Erntedankfest auch Tanz und Musik – eine schöne Idee, nach dem Mahl direkt körperlich aktiv zu werden.

Auch andere Länder feiern Erntedank: in Amerika zum Beispiel mit Pumpkins (Kürbissen) und in Schottland mit einer Erntesuppe – Hotchpotch heißt der herzhafte Eintopf, der aus frischem Fleisch und Gemüse “quer durch den Garten” gekocht wird.

Die meisten Obst- und Gemüsesorten sind heute ganzjährig verfügbar, deshalb ist der Grundgedanke des Erntedankfestes etwas in den Hintergrund geraten. Trotzdem ist es eine schöne Überlegung, einmal wieder genauer darüber nachzudenken, wo alles herkommt – und dass bei uns alles reichlich vorhanden ist.

Die Informationen aus diesem Newsletter-Beitrag stammen aus einem Artikel von Kirsten Metternich aus dem Diabetes-Journal. Kirsten Metternich ist Diätassistentin und Ernährungsberaterin. Außerdem ist sie Redakteurin des Diabetes-Journals und zuständig für die Rubrik “Essen und Trinken”. Auch Bücher übers Backen (Himmlisch Backen mit Stevia und Co) und andere Ernährungsthemen hat sie bereits verfasst. Wenn sie nicht neue Rezepte ausprobiert und über Ernährung, Sport und Wellness schreibt, findet man sie im Kino, auf Reisen oder auf großen Konzerten.

In die Pilze gehen

Pilze sammeln können Sie allerdings nicht das ganze Jahr über. Wer sich auskennt, schnappt sich ein Körbchen und geht hinaus in den Wald. Jetzt ist Hochzeit für Pfifferlinge, Steinpilze und Maronenröhrlinge, auch Braunkappen genannt. Schauen Sie vor dem Pilzesammeln noch einmal genau nach, welche markanten Merkmale die jeweilige Sorte hat, damit keine giftigen Exemplare im Körbchen landen. Spaß machen auch Exkursionen mit einem Pilz-Fachmann.

Frisch gesammelte Wildpilze sollten maximal einmal wöchentlich auf dem Speiseplan stehen, denn sie können recht hohe Werte an Schwermetallen wie Kadmium und Quecksilber haben. Ganz gleich, für welche Schwammerl Sie sich entscheiden: Alle sind sehr kalorienarm, fettfrei und haben keine Auswirkung auf die Blutzuckerwerte. Dabei versorgen sie den Körper mit wertvollen Mineralien wie Eisen und Magnesium und den Vitaminen A, E, B6 und D.

Pilze jeder Art haben viele Ballaststoffe – was gut ist für den Blutzucker und für die Verdauung. Die Zubereitung ist ganz einfach – es braucht nur etwas Pflanzenöl zum Anbraten, ein paar Zwiebelwürfel, vielleicht etwas Knoblauch, frisch gemahlenen Pfeffer, etwas Salz und einen Spritzer Zitronensaft. Für eine cremige Soße fettarme Milch und fettreduzierten Frischkäse dazu oder einen Schuss fettreduzierte Sahne, etwas einkochen lassen; dazu frische Kartoffeln, Spätzle oder Knödel essen. Obenauf noch etwas frisch gehackte Petersilie oder Schnittlauch. Schon ist ein leckeres Herbstessen fertig – auch ohne Fleisch.

Sie haben Lust auf eine kulinarische Pilz-Entdeckung? Hier gibt’s ein tolles Rezept für ein Gulasch mit Pilzen und Paprika.


Redaktion Diabetes-Journal
Kirchheim-Verlag, Kaiserstraße 41, 55116 Mainz,
Tel.: (0 61 31) 9 60 70 0, Fax: (0 61 31) 9 60 70 90,
E-Mail: redaktion@diabetes-journal.de

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  • stephanie-haack postete ein Update vor 3 Wochen

    Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂

    Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/

  • tako111 postete ein Update vor 3 Wochen

    Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.

    Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.

  • moira postete ein Update vor 1 Monat

    Hallo! Ich fahre in den Ferien nach Paris und möchte gerne auf den Eiffelturm steigen. Mein Mann macht sich deshalb große Sorgen, weil die Treppe schon sehr lang ist.
    War jemand schon mal dort und hat den einen oder anderen Tipp?

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