- Ernährung
Erntedank feiern – und in die Pilze gehen
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Am Sonntag, 4. Oktober, ist Erntedankfest. Dabei wird für die Gaben der Natur gedankt. Gleichzeitig können wir Anfang Oktober auch kulinarisch aus dem Vollen schöpfen. Immer lecker im Herbst: Pilze – egal ob selbst gesammelt oder gekauft.
Am ersten Sonntag im Oktober ist Erntedankfest: Der Altar in vielen Kirchen ist üppig geschmückt mit Früchten aus der Natur. Früher gab es zum Erntedankfest auch Tanz und Musik – eine schöne Idee, nach dem Mahl direkt körperlich aktiv zu werden.
Auch andere Länder feiern Erntedank: in Amerika zum Beispiel mit Pumpkins (Kürbissen) und in Schottland mit einer Erntesuppe – Hotchpotch heißt der herzhafte Eintopf, der aus frischem Fleisch und Gemüse “quer durch den Garten” gekocht wird.
Die meisten Obst- und Gemüsesorten sind heute ganzjährig verfügbar, deshalb ist der Grundgedanke des Erntedankfestes etwas in den Hintergrund geraten. Trotzdem ist es eine schöne Überlegung, einmal wieder genauer darüber nachzudenken, wo alles herkommt – und dass bei uns alles reichlich vorhanden ist.
In die Pilze gehen
Pilze sammeln können Sie allerdings nicht das ganze Jahr über. Wer sich auskennt, schnappt sich ein Körbchen und geht hinaus in den Wald. Jetzt ist Hochzeit für Pfifferlinge, Steinpilze und Maronenröhrlinge, auch Braunkappen genannt. Schauen Sie vor dem Pilzesammeln noch einmal genau nach, welche markanten Merkmale die jeweilige Sorte hat, damit keine giftigen Exemplare im Körbchen landen. Spaß machen auch Exkursionen mit einem Pilz-Fachmann.
Frisch gesammelte Wildpilze sollten maximal einmal wöchentlich auf dem Speiseplan stehen, denn sie können recht hohe Werte an Schwermetallen wie Kadmium und Quecksilber haben. Ganz gleich, für welche Schwammerl Sie sich entscheiden: Alle sind sehr kalorienarm, fettfrei und haben keine Auswirkung auf die Blutzuckerwerte. Dabei versorgen sie den Körper mit wertvollen Mineralien wie Eisen und Magnesium und den Vitaminen A, E, B6 und D.
Pilze jeder Art haben viele Ballaststoffe – was gut ist für den Blutzucker und für die Verdauung. Die Zubereitung ist ganz einfach – es braucht nur etwas Pflanzenöl zum Anbraten, ein paar Zwiebelwürfel, vielleicht etwas Knoblauch, frisch gemahlenen Pfeffer, etwas Salz und einen Spritzer Zitronensaft. Für eine cremige Soße fettarme Milch und fettreduzierten Frischkäse dazu oder einen Schuss fettreduzierte Sahne, etwas einkochen lassen; dazu frische Kartoffeln, Spätzle oder Knödel essen. Obenauf noch etwas frisch gehackte Petersilie oder Schnittlauch. Schon ist ein leckeres Herbstessen fertig – auch ohne Fleisch.
Sie haben Lust auf eine kulinarische Pilz-Entdeckung? Hier gibt’s ein tolles Rezept für ein Gulasch mit Pilzen und Paprika.
Redaktion Diabetes-Journal
Kirchheim-Verlag, Kaiserstraße 41, 55116 Mainz,
Tel.: (0 61 31) 9 60 70 0, Fax: (0 61 31) 9 60 70 90,
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123novesia postete ein Update vor 1 Tag, 18 Stunden
Bin neu hier. Typ2. Meine Werte verschlechtern sich obwohl ich nicht anders esse und mehr Bewegung eingebaut habe. Denke Stress ist hier das Hauptthema. Pflegebedürftige Mutter und Sohn steht im Stastsexsmen. Habe seit Jahren auch Depressionen und Panikattacken. Bin verzweifelt.
jseiffert postete ein Update vor 1 Woche, 1 Tag
Hallo zusammen,
heute findet unser nächstes Community-MeetUp via Teams statt.
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lena-schmidt postete ein Update vor 1 Monat, 1 Woche
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Liebe @123novesia, willkommen in unserer Community. Es tut mir sehr leid zu lesen, wie viel gerade auf deinen Schultern liegt. Die Sorge um deine Mutter, der Stress rund um das Staatsexamen deines Sohnes und dazu Depressionen und Panikattacken. Dass dich das erschöpft und verzweifelt macht, ist sehr verständlich.
Bitte mach dir keine Vorwürfe: Verschlechterte Werte bedeuten nicht automatisch, dass du etwas falsch machst. Stress und psychische Belastungen können den Blutzucker beeinflussen. Trotzdem wäre es wichtig, die Veränderungen zeitnah mit deiner Diabetespraxis oder deiner Hausärztin/deinem Hausarzt zu besprechen, damit auch andere Ursachen ausgeschlossen und die Behandlung gegebenenfalls angepasst werden kann.
Du musst das alles nicht allein tragen. Vielleicht gibt es für deine Mutter Unterstützung durch Angehörige, einen Pflegestützpunkt oder einen ambulanten Dienst. Und auch für dich wäre jetzt Unterstützung wichtig – durch deine behandelnde Praxis oder eine psychotherapeutische/psychiatrische Anlaufstelle. Auch hier findest du vielleicht noch Halt und Unterstützung aus unserer Community. Alles Gute und pass auf dich auf. Liebe Grüße Lena