- Ernährung
Gemüsetee – so machen Sie ihn selbst
2 Minuten

Tee geht immer. Aber wie wäre es mit neuen Geschmacksrichtungen? Statt aus Teeblättern lässt sich Tee nämlich auch aus Karotten, Tomaten und Co kochen. Einfach mal ausprobieren!
Vielleicht denken Sie jetzt: „Tee aus Gemüse – das klingt komisch und schmeckt bestimmt einfach nur wässrig.“ Keinesfalls, wenn Gemüsetee richtig zubereitet wird! Dann ist er eine aromatische, kalorien- und kohlenhydratfreie Alternative zu Früchte- oder Kräutertee. Dabei sättigt Gemüsetee ähnlich wie eine Tasse Bouillon, ist dabei aber salzärmer. Und sogar in die täglich empfohlene Flüssigkeitsmenge kann Gemüsetee eingerechnet werden.
So gut wie jede Gemüsesorte lässt sich in Tee verwandeln. Bevorzugen Sie am besten Saisonware. Sie ist in dieser Zeit besonders reich an Vitalstoffen, also an Vitaminen, Mineralien und sekundären Pflanzenstoffen, und dazu preiswert.
Nicht kochen, sondern ziehen lassen
Für den Tee putzen Sie das Gemüse (also schälen und kalt waschen) und schneiden es sehr fein. Je kleiner die Stücke sind, desto mehr Geschmacksstoffe gehen in den Tee über. Nun geben Sie das Gemüse zusammen mit reichlich kaltem Wasser in einen Topf. Wichtig: Lassen Sie es nicht kochen, sonst schmeckt der Gemüsetee später wie eine Brühe. Besser lassen Sie es auf kleiner Flamme eine Stunde mit geschlossenem Deckel ziehen.
Wer mag, kann den Sud nun würzen, z. B. mit Chili, Muskatnuss, Curry, schwarzem Pfeffer oder Kurkuma. Dann gießen Sie den fertigen Tee durch ein feines Haarsieb in eine Kanne oder in Tassen – und genießen das neue Geschmackserlebnis aus der Teetasse.
Das gegarte Gemüse können Sie übrigens weiterverwenden, z. B. für eine Gemüsecremesuppe oder als Grundlage für Saucen, passiert und abgekühlt für Dips oder als Topping zum Überbacken von Fisch, Fleisch oder Geflügel. Lecker schmeckt das Gemüse auch als Füllmasse z. B. für Paprikaschoten, Zucchini oder auch andere Gemüsesorten, die Sie füllen möchten.
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Erschienen in: Diabetes-Journal, 2021; 70 (3) Seite 9
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thomas55 postete ein Update vor 2 Wochen, 4 Tagen
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 2 Wochen, 5 Tagen
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 1 Monat
Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/Wer ist am Start?
Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im Juli – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 15. Juli! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]







Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße