Gemüsetee – so machen Sie ihn selbst

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Gemüsetee – so machen Sie ihn selbst

Tee geht immer. Aber wie wäre es mit neuen Geschmacksrichtungen? Statt aus Teeblättern lässt sich Tee nämlich auch aus Karotten, Tomaten und Co kochen. Einfach mal ausprobieren!

Vielleicht denken Sie jetzt: „Tee aus Gemüse – das klingt komisch und schmeckt bestimmt einfach nur wässrig.“ Keinesfalls, wenn Gemüsetee richtig zubereitet wird! Dann ist er eine aromatische, kalorien- und kohlenhydratfreie Alternative zu Früchte- oder Kräutertee. Dabei sättigt Gemüsetee ähnlich wie eine Tasse Bouillon, ist dabei aber salzärmer. Und sogar in die täglich empfohlene Flüssigkeitsmenge kann Gemüsetee eingerechnet werden.

So gut wie jede Gemüsesorte lässt sich in Tee verwandeln. Bevorzugen Sie am besten Saisonware. Sie ist in dieser Zeit besonders reich an Vitalstoffen, also an Vitaminen, Mineralien und sekundären Pflanzenstoffen, und dazu preiswert.

Nicht kochen, sondern ziehen lassen

Für den Tee putzen Sie das Gemüse (also schälen und kalt waschen) und schneiden es sehr fein. Je kleiner die Stücke sind, desto mehr Geschmacksstoffe gehen in den Tee über. Nun geben Sie das Gemüse zusammen mit reichlich kaltem Wasser in einen Topf. Wichtig: Lassen Sie es nicht kochen, sonst schmeckt der Gemüsetee später wie eine Brühe. Besser lassen Sie es auf kleiner Flamme eine Stunde mit geschlossenem Deckel ziehen.

Wer mag, kann den Sud nun würzen, z. B. mit Chili, Muskatnuss, Curry, schwarzem Pfeffer oder Kurkuma. Dann gießen Sie den fertigen Tee durch ein feines Haarsieb in eine Kanne oder in Tassen – und genießen das neue Geschmackserlebnis aus der Teetasse.

Das gegarte Gemüse können Sie übrigens weiterverwenden, z. B. für eine Gemüsecremesuppe oder als Grundlage für Saucen, passiert und abgekühlt für Dips oder als Topping zum Überbacken von Fisch, Fleisch oder Geflügel. Lecker schmeckt das Gemüse auch als Füllmasse z. B. für Paprikaschoten, Zucchini oder auch andere Gemüsesorten, die Sie füllen möchten.


Autorin:

Kirsten Metternich von Wolff
Diätassistentin DKL und DGE
Hildeboldstraße 5, 50226 Frechen-Königsdorf

Erschienen in: Diabetes-Journal, 2021; 70 (3) Seite 9

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    Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.

  • moira postete ein Update vor 4 Wochen

    Hallo! Ich fahre in den Ferien nach Paris und möchte gerne auf den Eiffelturm steigen. Mein Mann macht sich deshalb große Sorgen, weil die Treppe schon sehr lang ist.
    War jemand schon mal dort und hat den einen oder anderen Tipp?

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