Hack-Sauerkraut-Eintopf: einfach lecker bei trübem November-Wetter…

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Hack-Sauerkraut-Eintopf: einfach lecker bei trübem November-Wetter…

Puh, ist das ein Schietwetter da draußen! Im trüben sowie nasskalten Herbst und Winter habe ich öfter mal Lust auf deftige Gerichte, die mir den Bauch wärmen. Natürlich sollen sie auch schnell zuzubereiten sein. Wenn es euch ähnlich geht, dann seid ihr mit diesem Rezept für einen Hack-Sauerkraut-Eintopf bestens bedient. Ich habe es zuallererst irgendwann einmal vor etlichen Jahrzehnten auf der WG-Party einer alten Schulfreundin gegessen und koche es seither mit schöner Regelmäßigkeit immer dann, wenn es draußen ungemütlich wird.

Quelle: Antje Thiel
Quelle: Antje Thiel

Hack-Sauerkraut-Eintopf

  • Suppentopf
  • etwas Öl zum Anbraten (ca. 1 Esslöffel)
  • 4 Kartoffeln ((ungefähr hühnereigroß; die Eier im Bild dienen nur dem Größenvergleich und gehören nicht ins Rezept!))
  • 500 g Sauerkraut
  • 250 g Rinderhack
  • 1 große Zwiebel
  • 1 Dose gehackte Tomaten
  • Knoblauch
  • Salz, Pfeffer, Lorbeerblätter, Wacholderbeeren
  • Gemüsebrühe
  1. Als Erstes die Zwiebel schälen und grob hacken.



  2. Danach die Kartoffeln schälen und in Würfel schneiden, Knoblauch pressen.



  3. Zunächst in einem Suppentopf mit dem Öl das Hackfleisch anbraten, bis es krümelig wird.

  4. Dann die Zwiebeln und den Knoblauch dazugeben und mit dem Fleisch braten lassen, bis die Zwiebeln halbwegs glasig sind.

  5. Als Nächstes mit ca. einem halben Liter Gemüsebrühe ablöschen und aufkochen lassen.

  6. Tomaten und Sauerkraut dazugeben, zum Würzen Lorbeerblätter und Wacholderbeeren in die Suppe werfen (vor dem Servieren wieder rausfischen bzw. mitessende Leute warnen, damit sie diese nicht mitessen), Salz und Pfeffer nach Geschmack.

  7. Etwa eine halbe Stunde lang schmurgeln lassen, fertig!



Hauptgericht
Eintopf, Winter

Was ich an diesem Rezept besonders mag

Zum einen schmeckt dieser Eintopf einfach oberlecker. Doch ich finde ihn auch aus Diabetes-Perspektive praktisch. Denn oft finde ich es bei Suppen oder Eintöpfen etwas schwierig, die Kohlenhydratmenge mit halbwegs passabler Trefferquote zu schätzen. Bei diesem Rezept ist das etwas leichter. Ich versuche einfach, mir Kartoffeln rauszusuchen, die in etwa die Größe eines Hühnereis haben. Wir haben schließlich alle in der Schulung gelernt: 1 hühnereigroße Kartoffel (ca. 65 Gramm) = 1 Kohlenhydrateinheit (KE), also 10 Gramm Kohlenhydrate. Bei 4 Kartoffeln für den gesamten Eintopf komme ich also auf insgesamt 4 KE bzw. 40 Gramm Kohlenhydrate aus den Kartoffeln für die gesamte Suppe – und bei den anderen Zutaten fallen in puncto Kohlenhydrate nur noch die Dosentomaten mit insgesamt 14,4 Gramm ein klein wenig ins Gewicht. Bei uns hat die genannte Menge für 4 Portionen gereicht. Viel Spaß beim Ausprobieren und guten Appetit!

Nährwertangaben für die Gesamtmenge (ausgerechnet via fddb):

Kohlenhydrate: 58 Gramm, davon anzurechnen: 40 Gramm aus den Kartoffeln und je nach individueller Erfahrung ggf. auch 14,4 Gramm aus den Tomaten

Protein: 60,4 Gramm

Fett: 50,5 Gramm

Kilokalorien: 1062


Weitere leckere, winterliche Rezepte findet ihr hier:

BlutzuckerUNfreundliches Backen

Vegan naschen an Weihnachten

Möhrensuppe mit Ingwer und Kokos

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  • uho1 postete ein Update vor 1 Tag, 11 Stunden

    @calvin240
    Ich hätte eine Frage zum
    Bestellablauf und deinen Erfahrungen mit Medtrum. Könnte ich dich auch „privat“ anschreiben? Wenn du vielleicht meine Freundschaftsanfrage annimmst? Gruß Ute

  • Bin neu hier. Typ2. Meine Werte verschlechtern sich obwohl ich nicht anders esse und mehr Bewegung eingebaut habe. Denke Stress ist hier das Hauptthema. Pflegebedürftige Mutter und Sohn steht im Stastsexsmen. Habe seit Jahren auch Depressionen und Panikattacken. Bin verzweifelt.

    • Liebe @123novesia, willkommen in unserer Community. Es tut mir sehr leid zu lesen, wie viel gerade auf deinen Schultern liegt. Die Sorge um deine Mutter, der Stress rund um das Staats­examen deines Sohnes und dazu Depressionen und Panikattacken. Dass dich das erschöpft und verzweifelt macht, ist sehr verständlich.
      Bitte mach dir keine Vorwürfe: Verschlechterte Werte bedeuten nicht automatisch, dass du etwas falsch machst. Stress und psychische Belastungen können den Blutzucker beeinflussen. Trotzdem wäre es wichtig, die Veränderungen zeitnah mit deiner Diabetespraxis oder deiner Hausärztin/deinem Hausarzt zu besprechen, damit auch andere Ursachen ausgeschlossen und die Behandlung gegebenenfalls angepasst werden kann.
      Du musst das alles nicht allein tragen. Vielleicht gibt es für deine Mutter Unterstützung durch Angehörige, einen Pflegestützpunkt oder einen ambulanten Dienst. Und auch für dich wäre jetzt Unterstützung wichtig – durch deine behandelnde Praxis oder eine psychotherapeutische/psychiatrische Anlaufstelle. Auch hier findest du vielleicht noch Halt und Unterstützung aus unserer Community. Alles Gute und pass auf dich auf. Liebe Grüße Lena

  • jseiffert postete ein Update vor 1 Woche, 3 Tagen

    Hallo zusammen,
    heute findet unser nächstes Community-MeetUp via Teams statt.
    Alle Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-september-26
    Wir freuen uns auf Euch! 🙂