Hähnchen auf einem Spaghetti-Bett

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Hähnchen auf einem Spaghetti-Bett

Rezept zum Essen und Trinken-Beitrag „Abnehmen: Was wirklich helfen kann“, erschienen in der Diabetes-Journal-Ausgabe 3/2017.

Zutaten für 2 Portionen:

100g Spaghetti
etwas Salz
1 mittelgroße Zucchini (180g)
1 große Möhre (200g)
1 EL gekörnte Gemüsebrühe
300g Hähnchenbrustfilet
etwas frisch gemahlener Pfeffer und Paprikapulver
1 kleine Dose Pizza Tomaten
1 EL Olivenöl (10g)
200ml Sojamilch, ungesüßt
100ml fettreduzierte Sahne, 7% fett

Die Zubereitung:

Die Spaghetti nach Packungsangabe in leicht gesalzenem Wasser bissfest (al dente) kochen, fertige Nudeln warm stellen. In der Zwischenzeit Zucchini putzen und waschen.

Beide Gemüse mit einem Spiralschneider zu Spaghetti schneiden (s. Abb. 1). Wer keinen speziellen Spiralschneider für Gemüsespaghetti hat, kann alternativ einen Sparschäler nehmen und das Gemüse in schmale Streifen schneiden, ähnlich wie Bandnudeln.

Die gekörnte Brühe mit Wasser in einem Topf aufkochen und die Gemüsenudeln 3 bis 5 Minuten darin garziehen lassen. Aus der Brühe nehmen, gut abtropfen lassen und warm stellen. Hähnchenfleisch kalt waschen und trocknen, mit etwas Pfeffer und Paprikapulver von beiden Seiten würzen. Öl in einer Pfanne erhitzen, Hähnchenbrüste von beiden Seiten anbraten, dann salzen und in 4 bis 7 Minuten durchbraten.

Sojamilch und fettreduzierte Sahne in die Pfanne geben, aufkochen lassen, salzen, pfeffern und etwas einkochen lassen (s. Abb. 2). Nudeln mit Gemüsepasta mischen, auf zwei Teller geben, Hähnchenbrust daraufsetzen und mit der Sauce angießen (s. Abb. 1).

Nährwert pro Portion ca.:

49 g Eiweiß
13 g Fett
49 g Kohlenhydrate (davon 38 g anrechnungspflichtig)
8 g Ballaststoffe
106 mg Cholesterin
164 mg Natrium
1240 mg Kalium
550 mg Phosphor
209 Kilokalorien
2036 Kilojoule


von Kirsten Metternich
Kirchheim-Verlag, Kaiserstraße 41, 55116 Mainz,
Tel.: (0 61 31) 9 60 70 0, Fax: (0 61 31) 9 60 70 90,
E-Mail: redaktion@diabetes-journal.de

Erschienen in: Diabetes-Journal, 2017; 66 (3) Seite 73

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  • thomas55 postete ein Update vor 1 Monat, 1 Woche

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 1 Monat, 2 Wochen

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße