Hähnchen-Nuggets mit Senf-Dip und Grillpaprika

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© Kirchheim/Bernhard Kölsch
Hähnchen-Nuggets mit Senf-Dip und Grillpaprika

Rezept zum Essen und Trinken-Beitrag „Sommerzeit ist Grillzeit“, erschienen in der Diabetes-Journal-Ausgabe 7/2017.

Zutaten für 2 Portionen:

½ Bund glatte Petersilie
2 große Paprikaschoten
2 EL Olivenöl, 20 g
1 EL getrocknete gemischte Kräuter
etwas Salz und frisch ­gemahlener Pfeffer
200 g Hähnchenbrustfilet
1 Eiklar
2 EL Kokosraspeln
150 g Magerquark
1 EL Senf mittelscharf
1 EL süßer Senf
etwas Mineralwasser mit Kohlensäure
½ TL Kurkuma

Die Zubereitung:

Petersilie waschen, trocknen und sehr fein hacken. Paprikaschoten putzen, waschen, vierteln. Öl mit Kräutern und etwas Salz vermischen, Paprikastücke damit einpinseln (s. Abb. 1).

Hähnchenbrust kalt waschen, trocknen und in mundgerechte Stücke schneiden. Eiklar in einem tiefen Teller mit Salz und Pfeffer aufschlagen. Kokosraspeln in einen zweiten Teller geben. Hähnchenstücke erst im Eiklar, dann in den Kokosraspeln wälzen (s. Abb. 2).

Paprika- und Hähnchenstücke auf eine Grillpfanne legen und auf dem Grill in etwa 12 bis 15 Minuten garen (s. Abb. 3).

Für den Dip Quark mit etwas Mineralwasser glatt­rühren, die beiden Senfsorten, Kurkuma und gehackte Petersilie dazugeben, glattrühren, salzen und pfeffern.

Wer Hähnchen und Paprika im Backofen garen möchte, kann dies bei 200 °C (Umluft 180 °C) in 15 bis 20 Minuten tun.

Nährwert pro Portion ca.:

39 g Eiweiß
15 g Fett
9 g Kohlenhydrate (davon 0 g anrechnungspflichtig)
5 g Ballaststoffe
63 mg Cholesterin
231 mg Natrium
771 mg Kalium
399 mg Phosphor
327 Kilokalorien
1 308 Kilojoule


von Kirsten Metternich
Kirchheim-Verlag, Kaiserstraße 41, 55116 Mainz,
Tel.: (0 61 31) 9 60 70 0, Fax: (0 61 31) 9 60 70 90,
E-Mail: redaktion@diabetes-journal.de

Erschienen in: Diabetes-Journal, 2017; 66 (7) Seite 79

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  • thomas55 postete ein Update vor 1 Monat, 2 Wochen

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 1 Monat, 2 Wochen

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße