Herbstzeit ist Kürbiszeit

4 Minuten

Community-Beitrag
Herbstzeit ist Kürbiszeit

Der Herbst ist mit eine meiner liebsten Jahreszeiten. Die Pollensaison ist so gut wie vorbei, die Bäume werden bunt, man kann mit Kuschelsocken, Tee und einem guten Buch entspannt drinnen auf dem Sofa sitzen und einfach mal entspannen.

Herbstspaziergänge sind auch etwas ganz Wundervolles. Vor allem durch den Wald oder kleine Straßen mit hübschen Häuschen. Danach kann man sich dann mit einer heißen Schokolade, Waffeln, Suppe oder einem leckeren Auflauf zu Hause aufwärmen. Klar sind die Tage im Herbst und Winter immer um einiges dunkler als im Frühjahr und Sommer, aber irgendwie macht gerade diese Dunkelheit den Herbst so gemütlich. Man kann abends dann einfach ein paar Kerzen und vielleicht eine Lichterkette anmachen und sich mit einer Decke aufs Sofa kuscheln.  

Im Herbst steht dann auch immer die Zeitumstellung an – letztes Wochenende war es ja wieder soweit. Bei mir macht die Umstellung, in Sachen Diabetes, überhaupt keine Probleme. Ich stelle dann einfach die Uhr meiner Insulinpumpe auf die neue Zeit ein und schon geht es weiter. Letztes Jahr habe ich die Zeitumstellung aber tatsächlich fast vergessen. Das Wochenende war einfach so ereignisreich, das Handy stellt sich allein um und schon vergisst man, dass man noch ein anderes Gerät bei sich trägt, das umgestellt werden muss. Ist euch sowas auch schon mal passiert? Welche Jahreszeit mögt ihr besonders gern und warum?

Quelle: Antonia Ahlers

Heute habe ich mal wieder ein paar Rezepte für euch. Sie sind passend zum Herbst und mit leckerem Kürbis. Die Waffeln sind nicht so extrem süß und passen z.B. perfekt zu einem Chai Latte, einem Kaffee oder einer heißen Schokolade. Sie sind würzig und schön saftig. Dadurch, dass sie nicht so viel Zucker enthalten, steigt bei mir der Blutzucker nicht so schnell und stark an.  Das Kürbispüree ist eine wunderbare Grundlage für die Waffeln oder auch herbstliche Suppen. Zum Schluss der Nudelauflauf, der im Herbst eins meiner liebsten Gerichte ist. Wir essen diesen Auflauf sehr gern, besonders an kühleren Tagen. Man kann ihn gut vorbereiten und spart dann etwas Zeit.

Nudeln vom Vortag

Ich koche oft die Nudeln am Tag vorher oder wir nehmen welche, die beim vorherigen Abendessen übrig geblieben sind. Dabei konnte ich beobachten, dass bei mir der Blutzucker weniger stark ansteigt, wenn ich Nudeln esse, die am Tag vorher gekocht wurden bzw. die einfach noch einmal aufgewärmt werden. Daher koche ich sie halt auch oft am Tag oder Morgen vorher und verarbeite sie erst dann zum Auflauf. Bei Kartoffeln und Reis konnte ich schon ein ähnliches Phänomen beobachten. Kennt ihr das auch? Oder merkt ihr da überhaupt keinen Unterschied? Erzählt doch gern mal in den Kommentaren.

Übrigens kann man auch Nudeln aus Kürbissen machen und damit sehr leckere Gerichte kreieren. Probiert es unbedingt mal aus. 😉

Jetzt möchte ich euch aber nicht weiter auf die Folter spannen und verrate euch die leckeren Kürbisrezepte.

Kürbispüree

Als Erstes kommt ein Kürbispüree, das ihr gut als Grundlage für sowohl die Waffeln als auch die Suppe nehmen könnt.

Zutaten:

  • 1 großer Hokkaidokürbis
  • Backblech mit Backpapier
Quelle: Antonia Ahlers

Zubereitung:

  1. Zuerst wascht ihr den Kürbis gründlich ab.
  2. Anschließend wird der Kürbis halbiert, entkernt und in 2 cm große Würfel geschnitten.
  3. Den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen und das Backblech mit Backpapier auslegen.
  4. Jetzt den Kürbis auf dem Blech verteilen und für ca. 15 Minuten im Ofen backen.
  5. Der Kürbis sollte nun weich sein.
  6. Den Kürbis in ein hohes Gefäß geben, etwas abkühlen lassen und anschließend pürieren.
  7. Nun kann das Püree weiterverwendet oder eingefroren werden.

Natürlich könnt ihr auch Butternutkürbis für das Püree verwenden, dann solltet ihr den Kürbis vorab aber schälen. Zum Einfrieren fülle ich das Kürbispüree gerne in Eiswürfelformen, denn dann kann es später leichter portioniert werden.

Kürbiswaffeln

Zutaten:

  • 150 g Mehl
  • 225 ml Mandeldrink/Milch
  • 200 g Kürbispüree
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 30 g braunen Zucker
  • 30 g Margarine/Butter
  • 1 TL Zimt
  • 1/2 TL gemahlener Piment
  • 1/2 TL Ingwer (Pulver)
  • 1/4 TL Salz
  • 2 Eier
Quelle: Antonia Ahlers

Zubereitung:

  1. Die Eier trennen und das Eiweiß steif schlagen.
  2. Eigelbe, Kürbispüree, Margarine und Milch miteinander verrühren.
  3. Das Mehl, Backpulver, die Gewürze und den Zucker miteinander vermengen und zur Kürbismischung geben.
  4. Alles zu einem glatten Teig verrühren.
  5. Die Hälfte des Eiweißes unterheben und anschließend die andere Hälfte.
  6. Das Waffeleisen vorheizen und, sobald es heiß ist, den Teig hineingeben und Waffeln backen.
  7. Genießen!!
Quelle: Antonia Ahlers

Kürbisnudelauflauf

Zutaten für ca. 4 Portionen:

  • 440 g Hokkaidokürbis
  • 400 g Tomaten (stückige aus der Dose oder frische gewürfelt)
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Zwiebel
  • 350 g Nudeln (ungekochte)
  • 1 TL Zucker
  • Kräuter
  • 1/4 TL Muskat
  • Salz, Pfeffer
  • Käse
Quelle: Antonia Ahlers

Zubereitung:

  1. Den Kürbis putzen und klein würfeln.
  2. Zwiebel und Knoblauchzehen fein hacken und anschließend mit etwas Öl in einem Topf andünsten.
  3. Kürbis, Tomaten, Kräuter, Salz, Pfeffer und Muskat dazugeben und so lange köcheln lassen, bis die Sauce sämig ist.
  4. Den Ofen auf 190°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  5. Die Nudeln nach Packungsbeilage kochen (oder die Nudeln am Vortag kochen) und eine Auflaufform einfetten.
  6. Sobald die Sauce fertig ist, diese mit den Nudeln vermischen, in die Form füllen und mit Käse bestreuen.
  7. Den Auflauf für ca. 20 Minuten backen, bis er goldbraun ist.

Ich wünsche euch ganz viel Freude beim Ausprobieren und berichtet doch gerne hinterher einmal, wie euch die Rezepte gefallen haben. Darüber würde ich mich sehr freuen.

Herbstliche Grüße, eure Toni


Weitere Kürbis-Highlights hält Tine für euch bereit: Ein Herz für Kürbis: 3 leckere Rezepte!

Diabetes-Anker-Newsletter

Alle wichtigen Infos und Events für Menschen mit Diabetes – kostenlos und direkt in deinem Postfach. Mit unserem Newsletter verpasst du nichts mehr.

Hinweise zum Datenschutz

Ähnliche Beiträge

Community-Rezept: Sonnenblumenkern-Brot von Daniel
Daniels Rezept für Sonnenblumenkern-Brot wird mit Roggenvollkornmehl, Leinsamen und Hefe gebacken. Der Teig braucht Zeit zum Gehen, ist aber schnell angerührt. Das Ergebnis ist ein saftiges, ballaststoffreiches Brot mit knuspriger Kruste und kräftigem Geschmack. Daniel zeigt, worauf es ankommt.
Community-Rezept: Sonnenblumenkern-Brot von Daniel | Foto: MedTriX / Bernhard und Gabi Kölsch

3 Minuten

Community-Beitrag
Rezept für One-Pot-Pasta mit Hähnchenbrust
Wenig Abwasch, viel Geschmack: Dieses Rezept für One-Pot-Pasta mit Hähnchenbrust, Zucchini und Rucola ist in etwa 25 Minuten fertig. Die Zutaten garen gemeinsam, sodass ein unkompliziertes Gericht mit cremiger Sauce und rund 42 Gramm Eiweiß pro Portion entsteht. Ideal für den Alltag.
Rezept für One-Pot-Pasta mit Hähnchenbrust | Foto: MedTriX / Bernhard und Gabi Kölsch

2 Minuten

Diabetes-Anker-Newsletter

Alle wichtigen Infos und Events für Menschen mit Diabetes – kostenlos und direkt in deinem Postfach. Mit unserem Newsletter verpasst du nichts mehr.

Hinweise zum Datenschutz

Über uns

Geschichten, Gemeinschaft, Gesundheit: Der Diabetes-Anker ist ein umfassendes Angebot für alle Menschen mit Diabetes – live, gedruckt und digital. Der Diabetes-Anker und die Community sind immer da, wo du sie brauchst. Für alle Höhen und Tiefen.

Community-Frage
Mit wem redest du
über deinen Diabetes?

Die Antworten werden anonymisiert gesammelt und sind nicht mit dir oder deinem Profil verbunden. Achte darauf, dass deine Antwort auch keine Personenbezogenen Daten enthält.

Werde Teil unserer Community
Folge uns auf unseren Social-Media-Kanälen
Community-Feed
Zur Community
  • uho1 postete ein Update vor 1 Tag, 1 Stunde

    @calvin240
    Ich hätte eine Frage zum
    Bestellablauf und deinen Erfahrungen mit Medtrum. Könnte ich dich auch „privat“ anschreiben? Wenn du vielleicht meine Freundschaftsanfrage annimmst? Gruß Ute

  • Bin neu hier. Typ2. Meine Werte verschlechtern sich obwohl ich nicht anders esse und mehr Bewegung eingebaut habe. Denke Stress ist hier das Hauptthema. Pflegebedürftige Mutter und Sohn steht im Stastsexsmen. Habe seit Jahren auch Depressionen und Panikattacken. Bin verzweifelt.

    • Liebe @123novesia, willkommen in unserer Community. Es tut mir sehr leid zu lesen, wie viel gerade auf deinen Schultern liegt. Die Sorge um deine Mutter, der Stress rund um das Staats­examen deines Sohnes und dazu Depressionen und Panikattacken. Dass dich das erschöpft und verzweifelt macht, ist sehr verständlich.
      Bitte mach dir keine Vorwürfe: Verschlechterte Werte bedeuten nicht automatisch, dass du etwas falsch machst. Stress und psychische Belastungen können den Blutzucker beeinflussen. Trotzdem wäre es wichtig, die Veränderungen zeitnah mit deiner Diabetespraxis oder deiner Hausärztin/deinem Hausarzt zu besprechen, damit auch andere Ursachen ausgeschlossen und die Behandlung gegebenenfalls angepasst werden kann.
      Du musst das alles nicht allein tragen. Vielleicht gibt es für deine Mutter Unterstützung durch Angehörige, einen Pflegestützpunkt oder einen ambulanten Dienst. Und auch für dich wäre jetzt Unterstützung wichtig – durch deine behandelnde Praxis oder eine psychotherapeutische/psychiatrische Anlaufstelle. Auch hier findest du vielleicht noch Halt und Unterstützung aus unserer Community. Alles Gute und pass auf dich auf. Liebe Grüße Lena

  • jseiffert postete ein Update vor 1 Woche, 2 Tagen

    Hallo zusammen,
    heute findet unser nächstes Community-MeetUp via Teams statt.
    Alle Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-september-26
    Wir freuen uns auf Euch! 🙂