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Herbstzeit ist Kürbiszeit
4 Minuten

Der Herbst ist mit eine meiner liebsten Jahreszeiten. Die Pollensaison ist so gut wie vorbei, die Bäume werden bunt, man kann mit Kuschelsocken, Tee und einem guten Buch entspannt drinnen auf dem Sofa sitzen und einfach mal entspannen.
Herbstspaziergänge sind auch etwas ganz Wundervolles. Vor allem durch den Wald oder kleine Straßen mit hübschen Häuschen. Danach kann man sich dann mit einer heißen Schokolade, Waffeln, Suppe oder einem leckeren Auflauf zu Hause aufwärmen. Klar sind die Tage im Herbst und Winter immer um einiges dunkler als im Frühjahr und Sommer, aber irgendwie macht gerade diese Dunkelheit den Herbst so gemütlich. Man kann abends dann einfach ein paar Kerzen und vielleicht eine Lichterkette anmachen und sich mit einer Decke aufs Sofa kuscheln.
Im Herbst steht dann auch immer die Zeitumstellung an – letztes Wochenende war es ja wieder soweit. Bei mir macht die Umstellung, in Sachen Diabetes, überhaupt keine Probleme. Ich stelle dann einfach die Uhr meiner Insulinpumpe auf die neue Zeit ein und schon geht es weiter. Letztes Jahr habe ich die Zeitumstellung aber tatsächlich fast vergessen. Das Wochenende war einfach so ereignisreich, das Handy stellt sich allein um und schon vergisst man, dass man noch ein anderes Gerät bei sich trägt, das umgestellt werden muss. Ist euch sowas auch schon mal passiert? Welche Jahreszeit mögt ihr besonders gern und warum?

Heute habe ich mal wieder ein paar Rezepte für euch. Sie sind passend zum Herbst und mit leckerem Kürbis. Die Waffeln sind nicht so extrem süß und passen z.B. perfekt zu einem Chai Latte, einem Kaffee oder einer heißen Schokolade. Sie sind würzig und schön saftig. Dadurch, dass sie nicht so viel Zucker enthalten, steigt bei mir der Blutzucker nicht so schnell und stark an. Das Kürbispüree ist eine wunderbare Grundlage für die Waffeln oder auch herbstliche Suppen. Zum Schluss der Nudelauflauf, der im Herbst eins meiner liebsten Gerichte ist. Wir essen diesen Auflauf sehr gern, besonders an kühleren Tagen. Man kann ihn gut vorbereiten und spart dann etwas Zeit.
Nudeln vom Vortag
Ich koche oft die Nudeln am Tag vorher oder wir nehmen welche, die beim vorherigen Abendessen übrig geblieben sind. Dabei konnte ich beobachten, dass bei mir der Blutzucker weniger stark ansteigt, wenn ich Nudeln esse, die am Tag vorher gekocht wurden bzw. die einfach noch einmal aufgewärmt werden. Daher koche ich sie halt auch oft am Tag oder Morgen vorher und verarbeite sie erst dann zum Auflauf. Bei Kartoffeln und Reis konnte ich schon ein ähnliches Phänomen beobachten. Kennt ihr das auch? Oder merkt ihr da überhaupt keinen Unterschied? Erzählt doch gern mal in den Kommentaren.
Übrigens kann man auch Nudeln aus Kürbissen machen und damit sehr leckere Gerichte kreieren. Probiert es unbedingt mal aus. 😉
Jetzt möchte ich euch aber nicht weiter auf die Folter spannen und verrate euch die leckeren Kürbisrezepte.
Kürbispüree
Als Erstes kommt ein Kürbispüree, das ihr gut als Grundlage für sowohl die Waffeln als auch die Suppe nehmen könnt.
Zutaten:
- 1 großer Hokkaidokürbis
- Backblech mit Backpapier

Zubereitung:
- Zuerst wascht ihr den Kürbis gründlich ab.
- Anschließend wird der Kürbis halbiert, entkernt und in 2 cm große Würfel geschnitten.
- Den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen und das Backblech mit Backpapier auslegen.
- Jetzt den Kürbis auf dem Blech verteilen und für ca. 15 Minuten im Ofen backen.
- Der Kürbis sollte nun weich sein.
- Den Kürbis in ein hohes Gefäß geben, etwas abkühlen lassen und anschließend pürieren.
- Nun kann das Püree weiterverwendet oder eingefroren werden.
Natürlich könnt ihr auch Butternutkürbis für das Püree verwenden, dann solltet ihr den Kürbis vorab aber schälen. Zum Einfrieren fülle ich das Kürbispüree gerne in Eiswürfelformen, denn dann kann es später leichter portioniert werden.
Kürbiswaffeln
Zutaten:
- 150 g Mehl
- 225 ml Mandeldrink/Milch
- 200 g Kürbispüree
- 1/2 Päckchen Backpulver
- 30 g braunen Zucker
- 30 g Margarine/Butter
- 1 TL Zimt
- 1/2 TL gemahlener Piment
- 1/2 TL Ingwer (Pulver)
- 1/4 TL Salz
- 2 Eier

Zubereitung:
- Die Eier trennen und das Eiweiß steif schlagen.
- Eigelbe, Kürbispüree, Margarine und Milch miteinander verrühren.
- Das Mehl, Backpulver, die Gewürze und den Zucker miteinander vermengen und zur Kürbismischung geben.
- Alles zu einem glatten Teig verrühren.
- Die Hälfte des Eiweißes unterheben und anschließend die andere Hälfte.
- Das Waffeleisen vorheizen und, sobald es heiß ist, den Teig hineingeben und Waffeln backen.
- Genießen!!

Kürbisnudelauflauf
Zutaten für ca. 4 Portionen:
- 440 g Hokkaidokürbis
- 400 g Tomaten (stückige aus der Dose oder frische gewürfelt)
- 2 Knoblauchzehen
- 1 Zwiebel
- 350 g Nudeln (ungekochte)
- 1 TL Zucker
- Kräuter
- 1/4 TL Muskat
- Salz, Pfeffer
- Käse

Zubereitung:
- Den Kürbis putzen und klein würfeln.
- Zwiebel und Knoblauchzehen fein hacken und anschließend mit etwas Öl in einem Topf andünsten.
- Kürbis, Tomaten, Kräuter, Salz, Pfeffer und Muskat dazugeben und so lange köcheln lassen, bis die Sauce sämig ist.
- Den Ofen auf 190°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
- Die Nudeln nach Packungsbeilage kochen (oder die Nudeln am Vortag kochen) und eine Auflaufform einfetten.
- Sobald die Sauce fertig ist, diese mit den Nudeln vermischen, in die Form füllen und mit Käse bestreuen.
- Den Auflauf für ca. 20 Minuten backen, bis er goldbraun ist.
Ich wünsche euch ganz viel Freude beim Ausprobieren und berichtet doch gerne hinterher einmal, wie euch die Rezepte gefallen haben. Darüber würde ich mich sehr freuen.
Herbstliche Grüße, eure Toni
Weitere Kürbis-Highlights hält Tine für euch bereit: Ein Herz für Kürbis: 3 leckere Rezepte!
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thomas55 postete ein Update vor 2 Wochen, 4 Tagen
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 2 Wochen, 5 Tagen
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 1 Monat
Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/Wer ist am Start?
Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im Juli – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 15. Juli! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]






Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße