- Ernährung
Heumilch besser als Alpenmilch?
2 Minuten

Bio und Regional liegen im Trend. Da bleibt es nicht aus, dass auf Lebensmitteln wie herkömmlicher Kuhmilch auf einmal besondere Attribute auftauchen und zum Kauf animieren sollen. Doch was bedeutet es, wenn es um Alpen-, Heu- oder Weidemilch geht?
Kommt die Milch aus der Region oder doch von weiter her? Bisher gibt es keine Kennzeichnungspflicht, die aussagt, wo das Lebensmittel erzeugt und gemolken wurde. Es obliegt jedem Hersteller, dies auf seiner Verpackung zu deklarieren. Und hier liegt der Hase im Pfeffer. Denn ob Weide-, Heu- oder Alpenmilch tatsächlich besser ist und anders schmeckt als zum Beispiel länger haltbare Frischmilch, ist reine Geschmackssache. Oft ist die Verwirrung groß, denn woher wissen Verbraucher denn nun, was sich hinter den verschiedenen Bezeichnungen verbirgt?
Nicht jeder Begriff ist gesetzlich definiert
Wer Heumilch kauft, geht auf Nummer sicher, dass die Tiere überwiegend mit Heu gefüttert wurden. Diese Bezeichnung ist europaweit geregelt und geschützt. Anders sieht es da bei Alpenmilch aus: Hier handelt es sich um einen Werbenamen, der ein natürlich positives Image vermitteln soll. Hersteller sind hier in ihrer Entscheidung sehr frei, was sie unter Alpenmilch verstehen. Auch die Bezeichnung Weidemilch ist hierzulande nicht gesetzlich definiert und geregelt. Diskutiert wird dabei die Aufenthaltsdauer der Tiere auf der Weide. So leben viele Kühe den ganzen Sommer auf Weiden, andere lediglich einen Teil des Tages.
Echte Bio-Milch ist klar erkennbar an verschiedenen Bio-Siegeln wie Bioland, Naturland, Demeter, Biopark, Biokreis oder Bio nach EU-Ökoverordnung. Im Hinblick auf Nährwerte wie Fett, Eiweiß und Kohlenhydrate sind alle Sorten vergleichbar. Es bleibt also eine Frage des persönlichen Geschmacks.
Autorin:
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Erschienen in: Diabetes-Journal, 2021; 70 (7) Seite 7
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thomas55 postete ein Update vor 2 Wochen, 4 Tagen
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 2 Wochen, 5 Tagen
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 1 Monat
Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/Wer ist am Start?
Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im Juli – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 15. Juli! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]







Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße