Hirse, Hirse, Hurra! – 3 Rezeptideen

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Hirse, Hirse, Hurra! – 3 Rezeptideen

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Für mich ist das leicht nussig schmeckende Getreide immer perfekt für „Schon wieder Nudeln?“-Situationen. Hirse ist fast genauso schnell gekocht wie Pasta, mindestens ebenso vielseitig verwendbar und sie hat viele gute Inhaltsstoffe, die besonders gut für unsere Knochen, Gelenke, Haare und Nägel sein sollen.

Zutatenmenge für jeweils eine Person.

Cashew-Hirse mit Kürbisspalten aus dem Ofen

 Zutaten

120 Gramm Hirse, in einem Sieb abgebraust

½ Butternuss-Kürbis, geschält, oder Hokkaido-Kürbis, gut abgespült

1 Teelöffel Kokosöl

2 Esslöffel Cashewmus

2 Esslöffel Cashewkerne

Salz, Pfeffer, Curry und andere Gewürze nach Geschmack (z.B. frische Petersilie)

 

1

Auf die Plätze, fertig, Ofen vorheizen (180°C bei Umluft), los: Teile deinen Kürbis in der Mitte und entferne die Kerne und das faserige Innenleben, schneide das übrig gebliebene Kürbisfleisch in Spalten und gib sie in eine Dose, die du verschließen kannst – oder nimm alternativ einen Gefrierbeutel –, nachdem du das Kokosöl und die Gewürze (bis auf die Petersilie) mit hineingeschüttet hast. Schüttele die Dose, bis sich alle Gewürze gleichmäßig auf dem Kürbis verteilt haben. Gib die marinierten Spalten nun auf ein mit Backpapier belegtes Backblech und schiebe es anschließend in den Backofen. In ca. 30 Minuten wirst du den Kürbis servieren können. Bis dahin rückt die Hirse in den Mittelpunkt: Die abgebrauste Hirse kommt mit der doppelten Menge Wasser (ca. 240 Milliliter) und etwas Salz in einen Topf, wo du erst einmal richtig Feuer unterm Hirse-Hintern machst, bis sie sprudelnd kocht. Lasse die Hirse 5 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln und anschließend auf der ausgeschalteten Herdplatte für 15 weitere Minuten quellen.

Die Hirse ist fertig, wenn sie aufgequollen ist, das Wasser aufgesogen und eine Reis-ähnliche Konsistenz hat. Lockere die gekochte Hirse mit einer Gabel auf und würze sie mit Salz, Pfeffer, Curry und eventuell Petersilie und rühre einen Esslöffel Cashewmus unter. Fülle dir die Hirse auf, gib die Cashewkerne dazu und richte alles mit den Kürbisspalten an.

Nun verrührst du das restliche Cashewmus mit etwas Wasser und garnierst damit dein Essen.

1A

(Schmeckt außerhalb der Kürbissaison auch super mit angedünsteten Cherry-Tomaten und Sonnenblumenkernen.)

Hirse-Bratlinge

 Zutaten

90 Gramm Hirse, abgebraust

½ Zwiebel, gehackt

1 Bund Frühlingszwiebeln, klein geschnitten

½ rote Paprika, klein geschnitten

2 Möhren, grob gerieben

1 Knoblauchzehe

2-3 Esslöffel Olivenöl

2 Eier, verklopft

Salz, Pfeffer, Oregano und Basilikum

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Koche die abgebrauste Hirse, wie im ersten Rezept beschrieben, in der doppelten Menge Wasser. Lockere die Hirse auf und lasse sie anschließend etwas abkühlen. Währenddessen brätst du die Zwiebel, den Knoblauch und das restliche Gemüse in 2 Esslöffeln erhitztem Olivenöl für 3-4 Minuten an. Vermenge das – gerne ebenfalls etwas abgekühlte – Gemüse mit der Hirse, dem Ei und den Gewürzen*. Wenn du kein „Küchen-Handwerker“ oder „Rummatsch-Freund“ bist, nimm dir nun 2 Löffel zur Hilfe, um kleine Bratlinge zu formen. Je nachdem, wie viel Öl nach dem Gemüseanbraten noch in der Pfanne ist, benötigst du eventuell nur einen halben weiteren Esslöffel Öl, wenn du die Patties brätst. Lasse die Pfanne nicht zu heiß werden, je geduldiger man die Bratlinge goldbraun werden lässt, desto weniger wahrscheinlich ist es, dass sie auseinanderfallen – rechne ungefähr 6 Minuten pro Seite. Wenn du die Bratlinge aus der Pfanne holst, gib sie zum Abtropfen auf ein Küchentuch. Fertig! Iss die Hirse-Bratlinge als Beilage, mit Kräuterquark oder abgekühlt als Snack zwischendurch.

*Sollte die Masse zu flüssig werden, gib ein paar Haferflocken dazu.

Hirsebrei – die perfekte Alternative zum morgendlichen Oatmeal

 Zutaten

75 Gramm Hirse, abgespült

250-300 Milliliter Kuhmilch, Mandelmilch oder Wasser

¾ Teelöffel Zimt

1 Banane

Agavendicksaft

ggf. Nüsse, Kokosraspeln, Schokoraspeln

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Koche die Hirse in der angegebenen Menge Flüssigkeit deiner Wahl – mit Mandelmilch bekommt der Brei eine schöne Eigensüße. Während die Hirse etwas länger als in den vorherigen Rezepten zieht – etwa 40 Minuten – zermatschst du die Banane mit dem Zimt und dem Agavendicksaft, bis es keine Stückchen mehr gibt. Hirse auflockern, mit der Bananenmasse mischen und mit allem, worauf du Lust hast, verfeinern. Du kannst den Brei auch problemlos am Vorabend kochen und über Nacht im Kühlschrank auf dich warten lassen.

Übrigens: 25 Gramm ungekochte Hirse hat 18 Gramm Kohlenhydrate.

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  • thomas55 postete ein Update vor 2 Wochen, 5 Tagen

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 2 Wochen, 6 Tagen

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße

  • lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 1 Monat

    Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
    Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/

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