- Ernährung
Hoher Zuckerkonsum fördert Adipositas und Diabetes Typ 2
3 Minuten
Schweres Übergewicht (Adipositas) ab Body Mass Index (BMI) 30 ist der stärkste Risikofaktor für die Entstehung des Diabetes Typ 2: 80-90 Prozent der Menschen in Deutschland mit Diabetes Typ 2 sind auch adipös. Zuckerhaltige Getränke, insbesondere Softdrinks, fördern Übergewicht und Typ-2-Diabetes. Der tägliche Zuckerkonsum pro Person sollte daher nicht mehr als zehn Prozent der Kalorienaufnahme betragen (entspricht etwa 50 Gramm). Darauf wies diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe anlässlich des Europäischen Adipositas-Tages am 20. Mai 2017 hin, der dieses Jahr unter dem Motto „Action for a healthier future“ stand.
Zwei von drei Männern und jede zweite Frau sind in Deutschland übergewichtig – Auch Kinder sind vermehrt gefährdet
Die gemeinnützige Organisation diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe fordert im Rahmen ihrer Kampagne „Diabetes STOPPEN. Jetzt handeln!“ politische Maßnahmen zur Primärprävention gemäß der Weltgesundheitsorganisation (WHO), die alle Menschen unabhängig von Alter, Geschlecht und sozialer Stellung gesundheitsfördernd erreichen. Dazu zählt unter anderem eine Zucker-Fett-Steuer, verbindliche Qualitätsstandards für die Kita- und Schulernährung, ein Verkaufsverbot von Limonaden an Schulen sowie täglich eine Stunde Bewegung für jeden Schüler.
Derzeit sind zwei von drei Männern und jede zweite Frau in Deutschland übergewichtig, knapp ein Viertel ist schwer übergewichtig. Seit den 1990er Jahren hat auch das Übergewicht bei Kindern und Jugendlichen um mehr als 50 Prozent zugenommen. Adipositas ist die häufigste chronische Erkrankung im Kindes- und Jugendalter geworden. Bei ein bis zwei Prozent der adipösen Jugendlichen tritt ein Typ-2-Diabetes auf, bei bis zu zehn Prozent eine Störung des Glukosestoffwechsels. Gegenwärtig erkranken hierzulande jährlich circa 200 Kinder und Jugendliche im Alter von 12 bis 19 Jahren an Typ-2-Diabetes. Die Gründe hierfür sind Bewegungsmangel und der Konsum übergewichtfördernder Lebensmittel: „Aufgrund der Datenlage kann als gesichert gelten, dass zwischen Zuckeraufnahme, Übergewicht und Typ-2-Diabetes eine kausale Beziehung besteht“, sagt Prof. Dr. Dr. Hans-Georg Joost, zuständig für Wissenschaft im Vorstand von diabetesDE.
Studien belegen die Zusammenhänge
Der Zusammenhang zwischen dem Konsum zuckerhaltiger Getränke (Softdrinks) und Übergewicht ist in Studien belegt: Studienteilnehmer, die mehr als eine Portion (250 Milliliter) eines zuckerhaltigen Getränks täglich verzehrten, hatten über 8 Jahre 1 kg/Jahr zugenommen, während die Gewichtszunahme nach Verzehr von weniger als einer Portion pro Woche nur 0,15 kg/Jahr betrug. Dieser Befund wurde in weiteren Beobachtungsstudien reproduziert und durch Metaanalysen gesichert.
Der Zusammenhang zwischen dem Konsum zuckerhaltiger Getränke und Typ-2-Diabetes gilt ebenfalls durch prospektive Beobachtungsstudien als nachgewiesen: Studienteilnehmer, die mehr als 250 Milliliter eines zuckerhaltigen Getränks täglich verzehrten, hatten ein um etwa 80 Prozent erhöhtes Risiko, in den nächsten 5 Jahren an Diabetes Typ 2 zu erkranken, im Vergleich zu Teilnehmern, die weniger als 250 ml/Woche verzehrten. Dieses Ergebnis wurde mehrfach in anderen Studien reproduziert und durch Metaanalysen gesichert. „Da zuckerhaltige Getränke eine Gewichtserhöhung verursachen, muss erwartet werden, dass diese Gewichtszunahme das Diabetesrisiko entsprechend erhöht“, so Prof. Joost.
Derzeitiger Zuckerkverzehr zu hoch
Zwar trägt Zucker in begrenzter Menge zur Lebensqualität bei und das Diabetes- und Adipositasrisiko wird auch durch andere Faktoren wie einen hohen Fett- und Salzgehalt sowie den geringen Ballaststoffgehalt von verarbeiteten Lebensmitteln und Fertiggerichten gesteigert. Trotzdem sollte die Aufnahme von Zuckern auf zehn Prozent der täglichen Kalorienaufnahme begrenzt sein, was etwa der Hälfte des derzeitigen Verzehrs entspricht. diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe fordert daher auch einen Nationalen Diabetesplan, der nicht nur eine bestmögliche Diabetes-Versorgung sichern und die Selbsthilfe im Bereich Diabetes stärken, sondern auch insgesamt gesunde Lebensstile fördern soll.
Quelle: Pressemitteilung der Deutschen Diabetes Hilfe (diabetesDE)
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marina26 postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Für alle Höhen und Tiefen vor 12 Stunden, 30 Minuten
Huhu, ich bin Marina und 23 Jahre alt, studiere in Marburg, habe schon etwas länger Typ 1 Diabetes und würde mich total über persönlichen Austausch mit anderen jungen Menschen/Studis… freuen, vielleicht auch mal ein Treffen organisieren oder so 🙂 Schreibt mir gerne, wenn ihr auch Lust habt!
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wolfgang65 postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Diabetes Typ 3c vor 1 Tag, 8 Stunden
Liebe Leute, ich habe zwei neue Erfahrungen mach dürfen, die Ursächliche nicht so schön, woraus die 2. Erfahrung (notwendig gut) resultiert!
Ich bin kein Liebhaber von Zahnärzten und meine dort geführte Gesundheitsakte ist mit einem riesigen “A” für Angspatient gezeichnet. Ende letzten Jahres ist mir beim letzten verbleibenden Weisheitszahn (nie Schmerzen gemacht) größeres Teil abgebrochen, ZA meint, da geht er nicht bei, weil Zahn quer liegt, allso OP, und danach könnte man sich über Zahnersatz unterhalten … ich natürlich in Schockstarre gefallen, – gleich am selben Tag bei OP-Zahnarzt Termin gemacht, vor Weihnachten nix mehr möglich, gleich Anfang Januar Termin bekommen, Röntgenbild lag dem Chirugen bereits vor. Vieles wurde besprochen, auch der Zahnersatz, wobei der Chirug gleich meinte, dass ausser WZ wohl 3 weitere Zähne raus müssten. Schock nr. 2! Ich wollte mir aber noch 2Meinung einholen und fand Dank guten Rat von Bekannten, einen anderen Zahnarzt, dem ich mein Leid und Angst ausführlich schildern konnte und der auch zum erstenmal die Diabetes in Spiel brachte … kurz um ein bisher bestes aufklärendes Gespräch, wie weit Diabetes auch auf die Zahne und Zahnfleisch gehen kann. Bei mir Fazit Paradontites. (die 1. unschöne Erfahrung). Der Weisheits- und daneben liegende Zahn sind inzwischen raus, – war super gute und schmerzfreie OP, danach keinerlei Schmerzen, durfte allerdings auch Antibiotika nehmen. Die 2. Erfahrung: ich konnte meine Insulindosies halbieren, – bei 10 Tg. Antbiotika, und nun 15 ohne Medizin noch anhaltend niedrige Insulinmenge, mit steigender festen Nahrungsaufnahme.
Heute bei Diabetologen bestätigt, das Diabetiker besonders auf Ihre Zähne und Zahlfleich achten sollten. Da frage ich mich warum der Zahnarzt da nicht im Vorsorgekatalog von DMP aufgenommen ist.
LG Wolfgang
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laila postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Diabetes Typ 3c vor 2 Tagen, 3 Stunden
Hallo ihr Lieben….Mein Name ist Laila…Ich bin neu hier…Ich wurde seit 2017 mit Diabetes 2 diagnostiziert.Da bekam ich den Diabetes durch laufen ohne Medies in den Griff.Das ging so bis Januar 2025.Ich weiss heute nochicht warum…aber ich hatte 2024 den Diabetes total ignoriert und fröhlich darauf losgegessen.Mitte 2025 ging ich Sport machen und gehen nach dem Essen.Und nahm immer megr ab.Htte einen Hb1C Wert von 8…Da ich abnahm, dachte ich, das der Wert besser ist…Bis Januar 2025…Da hatte ich einen HbA1C Wert von 14,8…Also Krankenhaus und Humalog 100 zu den Malzeiten spritzen…Und Toujeo 6 EI am Morgen…Irgendwann merkte ich, das mich kein Krankenhaus einstellen konnte.Die Insulineinheiten wurden immer weniger.Konnte kein Korrekturspritzen megr vornehmen.Zum Schluss gin ich nach 5 Mon. mit 2 Insulineinheiten in den Hypo…Lange Rede …kurzer Sinn.Ich ging dann auf Metformin…Also Siofor 500…Ich war bei vielen Diabethologen….Die haben mich als Typ 1 behandelt.Mit Metformin ging es mir besser.Meine letzte Diaethologin möchte, das ich wieder spritze.Ich komme mit ihr garnicht zurecht.Mein HbA1C liegt jetztbei 6,5…Mein Problem ist mein Gewicht.Ich wiege ungefähr 48 Kilo bei 160 m…Ich bräuchte dringend Austausch…Habe so viele Fragen…Bin auch psychisch total am Ende. Achso…Ja ich habe seit 1991 eine chronisch kalfizierende Pankreatitis…Und eine exokrine Pankreasinsuffizienz…Also daurch den Diabetes 3c.Wer möchte sich gerne mit mir austauschen?An Michael Bender:” Ich habe Deine Geschichte gelesen . Würde mich auch gerne mit Dir austauschen, da Du ja auch eine längere Zeit Metformin eingenommen hast.” Ich bin für jeden, mit dem ich mich hier austauschen kann, sehr dankbar. dankbar..Bitte meldet Euch…!!!
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suzana antwortete vor 2 Tagen, 1 Stunde
Hallo Leila, ich bin Suzana und auch in dieser Gruppe. Meine Geschichte kannst du etwas weiter unten lesen.
Es ist sicher schwer aus der Ferne Ratschläge zugeben, dennoch: ich habe mich lange gegen Insulinspritzen gewehrt aber dann eingesehen, dass es besser ist. Wenn die Pankreas nicht mehr genug produziert ist es mit Medikamenten nicht zu machen. Als ich nach langer Zeit Metformin abgesetzt habe, habe ich erst gemerkt, welche Nebenwirkungen ich damit hatte.
Ja auch ich muss aufpassen nicht in den unterzucker zu kommen bei Sport und Bewegung aber damit habe ich mich inzwischen arrangiert. Traubensaft ist mein bester Freund.
Ganz wichtig ist aber ein DiabetologIn wo du dich gut aufgehoben fühlst und die Fragen zwischendurch beantwortet.
Weiterhin viel Kraft und gute Wegbegleiter! -
laila antwortete vor 1 Tag, 22 Stunden
@suzana: Ich danke Dir für die Nachricht.Könnten wir uns weiterhin austauschen?Es wäre so wichtig für mich.Vielleicht auch privat? Gebe mir bitte Bescheid…Ich kenne mich hier leider nicht so gut aus…Wäre echt super…😊
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wolfgang65 antwortete vor 1 Tag, 8 Stunden
Hallo Leila, auch von mir ein herzliches willkommen. Auch meine Geschichte liest du im weiteren Verlauf.
Zur “chronisch kalfizierende Pankreatitis” kann ich nix sagen, da ist immer das Gespräch mit dem Arzt/Diabetologen vorzuziehen, wie in allen Gesundheitsfragen. Was sagen Ärzte dazu, auch wg. der NICHTzunahme an Gewicht. Wenn ich mit einem Arzt nicht kann, oder dieser mir nicht ausreichende Infos gibt, schaue ich mich nach einem anderen Arzt/Diabetologen um, das ist Dein Recht, es geht um Deine Gesundheit!
Sollte mit der Nichtzunahme noch mehr dahinter Stecken, vielleicht
auch mal einen Psychologen in Deine Überlegung ziehen. Oder eine auf dich zugeschnittene Diabetes Schulung o.Ä., auch hier sollte Dich ein guter Diabetologe aufklären können.Soweit was mir im Moment einfällt. Lass es Dir gut gehen.
Gruss Wolfgang
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michatype3 antwortete vor 1 Tag, 8 Stunden
Hey Laila, du kannst mir gerne hier im Typ 3c Bereich oder via PN schreiben. Ich bin gerade zwar etwas gesundheitlich angeschlagen, versuche aber, so gut es geht zu antworten.
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