„Holy Christmas“ – Besinnliche (Blutzucker-)Weihnachten mit diesen 3 Keks Rezepten

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„Holy Christmas“ – Besinnliche (Blutzucker-)Weihnachten mit diesen 3 Keks Rezepten

“Oh du fröhliche” oder “In der Weihnachtsbäckerei” – das waren nur zwei der Songs, die ich während meiner alljährlichen Weihnachts-Back-Session auf meine ganz persönliche Art und Weise (inkl. eigenem Songtext) beim Backen lauthals mitgeträllert habe. Ja, ich habe es wieder getan, ich habe gebacken, und zwar nicht nur irgendwas, Nein! – sondern drei “easy pisi last minute” Keks-Rezepte. Diese möchte ich gerne mit euch teilen, inkl. BE/KE Angaben.

Wir alle sind immer und „always busy”

Oft sind wir viel zu gestresst und wissen so gar nicht, was wir überhaupt schenken können oder sollen, aber irgendwie möchte man ja auch gerne verschenken und Freude bereiten. Klar kann man auch außerhalb der Weihnachtszeit gerne Geschenke geben und anderen eine Freude machen, aber seien wir mal ehrlich, viele von uns schaffen das auch einfach nicht. Bei Fulltime-Jobs, Familienalltag, anstrengenden und vollgepackten Semestern oder einfach einer fordernden Ausbildung. Wir alle sind immer und „always busy”, haben zu tun und viel zu wenig Zeit. Sowohl für uns, als auch für die Freunde, Familie und geliebte Menschen. Deswegen eignet sich die Weihnachtszeit einfach perfekt, um seine stets vorhandene Liebe in einer kleinen Aufmerksamkeit zum Ausdruck zu bringen.

Hauptsache mit Spaß

Und Liebe geht ja bekanntlich durch den Magen. Also, für alle „Geschenke Sucher“, „last minute“-Käufer und Ahnungslose sowie Hobby Bäcker dieser Welt kommen hier drei aufregende, aber einfach umzusetzende Backideen, für garantiert freudige Gesichter und zufriedene Bäuche bei euren Beschenkten. Die besten Geschenke sind sowieso IMMER die, die selbst gemacht sind, egal ob wunderschön oder abstrakt, Hauptsache mit Spaß an der Sache und gaaaaaanz viel Liebe ♥.

Und die Gewinner sind…

Bevor wir jetzt endlich zu den Rezepten, den Zutaten und der Zubereitung kommen, möchte ich euch sagen, dass die folgenden, finalen drei Rezepte die Gewinner meiner vergangenen Wochen des großen Backens sind. Diese drei Rezepte haben es also definitiv verdient, nachgemacht zu werden. Denn ich habe sie sorgfältig aus vier Advents-Wochenend-Backaktionen ausgewählt und von den kritischen Geschmäckern und Vorlieben sämtlicher Arbeitskollegen testen lassen. Diese dürften zwar mittlerweile ihren Plätzchen- und Keks Bedarf der nächsten drei Weihnachtsfeste gedeckt haben (zumindest für diese Weihnachtszeit), aber dafür hatten sie die vergangenen vier Wochen durchgehend etwas zu knabbern, zu probieren und zu snacken.

So, jetzt kommen wir aber mal zum Punkt und zum ersten Rezept, ich kann die Spannung bei euch schon förmlich durch unsere gemeinsame Internet-Verbindung spüren.

Rezept Numero UNO (deutsch: Rezept Nr. 1): “Fluffig süße Marmeladen-Kissen”

Bild 2_Backen_BSL

Man könnte sie äußerlich auch als süße Tortellini bezeichnen, denn vom Aussehen her kommen die Marmeladen-Kissen handgemachten Tortellini sehr nah. Meine italienischen Verwandten wären sicher sehr erfreut über diese Back-Künste und den Namen! ☻

Zutaten und Utensilien für 35 Stück:

  • quadratische Ausstechform oder andere Form eurer Wahl, zur Not mit einem Messer ausschneiden
  • 150 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 60 g Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 25 g Butter
  • 1 Ei
  • zum Befüllen: Marmelade/Gelee nach Wahl (in meinem Fall: Kirsch-Gelee)
  • etwas Mehl zum Bestäuben der Arbeitsfläche

Komplette Zubereitungszeit (inkl. Backzeit): 1 Stunde

Backzeit: 10 Minuten

Ofen-Einstellungen: 200° Grad Ober-/ Unterhitze

Backniveau: leicht

Collage1_Backen_BSL

Zubereitung oder cooler ausgedrückt “How to create the cookies”:

1.) Mehl und Backpulver miteinander vermischen.

2.) Die Butter leicht erwärmen, bis sie weich ist, dann hinzugeben.

3.) Die übrigen Zutaten (Zucker, Vanillezucker, Ei) hinzugeben und miteinander vermengen
(Man kann sowohl eine elektrische Küchenmaschine als auch das Handrührgerät oder einen
Schneebesen verwenden. Hauptsache, alle Zutaten werden miteinander vermengt.)

4.) Den Teig mit den Händen noch einmal ca. 5 Minuten gut durchkneten.

5.) Anschließend in Frischhaltefolie wickeln und für 30 Minuten im Kühlschrank lagern.

6.) Danach den Teig auf einer Arbeitsfläche dünn ausrollen, ca. 3 mm (Keine Sorge macht es einfach nach Gefühl, bitte nicht mit einem Lineal abmessen. Wir backen und sind keine Architekten.) ☺)

7.) Die Quadrate (je nachdem, welche Form ihr benutzt) aus dem Teig ausstechen.

8.) Den Ofen anschmeißen und vorheizen lassen, bei 200° Grad Ober-/Unterhitze.

9.) Die kleinen Quadrat-Plätzchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und mit Marmelade/Gelee nach Wunsch befüllen. (Ein kleiner Klecks in der Mitte reicht völlig aus, sonst zerläuft es euch später beim Backen.)

10.) Auf jede befüllte Unterhälfte ein weiteres Teigquadrat auflegen, die Ränder evtl. mit einer Gabel leicht zusammendrücken.

11.) Ab damit in den Ofen, für 10 Minuten.

12.) Fertig sind eure Kekse.

BE- / KE- Angabe pro Keks:

1 Keks: 0,75 BE

1 Keks: 0,9 KE

 

Rezept Nr. 2: “Omas gefüllte Kekse reloaded”

Bild 3_Backen_BSL

Zutaten und Utensilien für 25 Stück:

  • 150 g Mehl
  • ½ Pck. Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 50 g gemahlene Haselnüsse
  • 50 g Zucker
  • ½ Pck. Vanillezucker (oder Aroma)
  • 25 ml Milch
  • 70 g Butter
  • 1 EL Kakaopulver (ungesüßt)
  • 25 g Schokolade
  • Marmelade zum Befüllen
  • Mehl zum Bestäuben der Arbeitsfläche
  • Ausstechform nach Wahl

Komplette Zubereitungszeit (inkl. Backzeit): 1 Stunde und 45 Minuten

Backzeit: 20 Minuten

Ofen-Einstellungen: 180° Grad Ober-/ Unterhitze

Backniveau: leicht

Zubereitung:

Collage2_Backen_BSL

1.) Mehl, Salz und Backpulver miteinander vermischen.

2.) Butter leicht schmelzen, so dass sie weich ist.

3.) Die restlichen Zutaten (Kakaopulver, Milch, gemahlene Haselnüsse, Zucker, Vanillezucker) dazugeben.

4.) Die Schokolade leicht schmelzen, bis sie weich ist.

5.) Den Teig noch einmal für 5 Minuten sorgfältig mit den Händen verkneten.

6.) Dann den Teig in Frischhaltefolie wickeln und für 1 Stunde in den Kühlschrank legen.

7.) Die Arbeitsfläche mit etwas Mehl bestäuben und den Teig ausrollen, ca. 1 cm dick.

8.) Den Ofen auf 180° Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.

9.) Mit einer Ausstechform nach Wahl Plätzchen ausstechen, bis der Teig vollständig aufgebraucht ist.

10.) Nach Möglichkeit noch während man die Kekse aussticht (also so lange noch die Ausstechform um das Plätzchen herum ist) eine kleine Mulde in die Mitte des Teiges drücken.

11.) Mulden mit etwas Marmelade nach Wahl befüllen.

12.) Die Kekse für 20 Minuten im Ofen backen.

13.) Fertig und bereit zum Verkosten! (Bitte vorher etwas abkühlen lassen!)

BE- / KE- Angabe pro Keks:

1 Keks = 1,25 BE

1 Keks = 1,5 KE

Zu guter Letzt die niedlichsten von allen und somit Rezept Nr. 3: “Zuckersüße Marmor-Igel mit winterlichem Nadel-Kleid”

Bild 1_Backen_BSL

Zutaten und Utensilien für 25 Stück:

  • 150 g Mehl
  • 1 Ei
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 75 g Butter
  • 40 g Puderzucker
  • 2 EL Kakaopulver (ungesüßt)
  • etwas Schokolade zum Verzieren
  • gehackte/gemahlene Nüsse oder Streusel zum Verzieren

Komplette Zubereitungszeit (inkl. Backzeit): 1 Stunde und 50 Minuten

Backzeit: 25 Minuten

Ofen-Einstellungen: 180° Grad Ober-/ Unterhitze

Backniveau: leicht

Zubereitung:

Collage3_Backen_BSL

1.) Das Mehl mit dem Ei, dem Puderzucker und dem Vanillezucker vermengen.

2.) Die Butter schmelzen, bis sie weich ist.

3.) Die Zutaten gut miteinander vermengen, gerne dafür die Hände benutzen.

4.) Den Teig in zwei Hälften teilen und eine Hälfte mit den 2 EL Kakaopulver vermengen.

5.) Die Teige in Frischhaltefolie wickeln und in den Kühlschrank legen, für 1 Stunde.

6.) Anschließend die beiden Teigsorten aus dem Kühlschrank holen und daraus jeweils die gleiche Anzahl kleine Kugeln formen.

7.) Den Backofen auf 180° Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.

8.) Die beiden Kugeln nach Lust und Laune miteinander vermengen und daraus “Tropfen” formen.

9.) Dann die Kekse im Ofen für ca. 25 Minuten backen. (Ich habe ganz schön dicke Igel geformt, bei kleineren/ dünneren Igeln kann die Backzeit variieren.)

10.) Anschließend die Kekse aus dem Ofen holen und leicht abkühlen lassen, bis man sie ohne Probleme anfassen kann.

11.) Nun die Kekse mit der runden Seite, dem hinteren Teil des Igels, bis zur Hälfte in flüssige Schokolade eintauchen und ein wenig abtropfen lassen.

12.) Direkt im Anschluss an das Schoko-Bad den Keks mit den gemahlenen Nüssen, Streuseln komplett verzieren.

13.) Auf dem Backpapier endgültig abkühlen lassen.

14.) Zum Schluss die Spitze des Kekses in Schokolade tauchen und mit einem Zahnstocher, kleine Kleckse aus Schokolade als Augen aufmalen.

15.) Fertig ist die selbst kreierte Winter-Igel-Truppe. Viel Spaß beim Vernaschen!

BE-/KE-Angabe pro Keks:

1 Keks: 1 BE

1 Keks: 1,2 KE

 

Und tadaaaa, jetzt habt ihr die geheimen Zutaten dreier leckerer und flotter Backrezepte mit denen ihr anderen im Nu eine Freude bereiten könnt, egal ob zur Weihnachtszeit oder übers Jahr verteilt.

Ich wünsche euch unfassbar viel Spaß beim Zubereiten, Küche einsauen und anschließendem Putzen… 😀 , wobei ich euch beruhigen kann, so schlimm war es gar nicht. Aber vor allen Dingen wünsche ich euch viel Spaß beim Verschenken, knuspern und knabbern und beim Anschauen der glücklichen Gesichter eurer Beschenkten.

Schreibt mir gerne einmal als Kommentar unter diesen Beitrag, welche der drei Backideen euch am besten gefällt oder gefallen hat und ob ihr noch andere Ideen habt, die ihr mir empfehlen könnt. Ich freue mich, von euch zu Lesen! ☺

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  • thomas55 postete ein Update vor 2 Tagen, 8 Stunden

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 3 Tagen, 2 Stunden

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße

  • lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 2 Wochen, 3 Tagen

    Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
    Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/

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