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Hyper-Hunger #2: Spinat-Soufflé mit Schmortomaten
3 Minuten

Vor Kurzem war ich super lecker essen. Was gab’s? Spinat-Brezen-Knödeln auf Parmesanschaum. Yummie!!! Geschmacklich zum Durchdrehen. Aber leider fand nicht nur ich es zum Durchdrehen. Ne, auch der alte Ärgerlappen, der Diabetes. Eigentlich hatte ich gedacht, dass das Sößchen, der Parmesanschaum, die schnellen Kohlenhydrate der Brezel daran hindern würde, direkt ins Blut zu schießen. Denkste! Rucki zucki war ich bestimmt über 300 mg/dl (16,7 mmol/l). Denn zwei Stunden nach dem Essen hatte ich immer noch 248 mg/dl (13,8 mmol/l). Großartig, nicht? Aber ein viel zu hoher Blutzucker hin oder her, das Essen war wirklich großartig. Spinat, Muskatnuss und Käse sind einfach eine Kombination, die wirklich lecker ist. Deshalb habe ich Spinat-Soufflé mit Schmortomaten als Low-Carb-Variante gemacht. Dieses Soufflé ist auch ganz toll bei Hyper-Hunger und so wird es gemacht:
Spinat-Soufflé mit Schmortomaten (6 Soufflés/3 Portionen)
Schmortomaten
250 g Cocktailtomaten
2 Knoblauchzehen
2 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer
Die Tomaten waschen, hälften und in eine Auflaufform geben. 2 EL Olivenöl gleichmäßig auf den Tomaten verteilen. Den Knoblauch hälften und auf die Tomaten geben. Das Ganze dann für 30-40 Minuten bei 200 °C im Ofen backen.
Spinat-Soufflé
- 500 g TK-Blattspinat
- 175 g Ricotta
- 2 Eier
- 100 g geriebenen Parmesan
- 1 kl. Zwiebel
- 1 EL Olivenöl
- Salz, Pfeffer, Muskatnuss
- Butter zum Einfetten der Förmchen
Den Spinat auftauen, in ein Sieb geben, gut abtropfen lassen und grob hacken. Die Zwiebel schälen, in feine Würfel schneiden und mit dem Olivenöl goldbraun andünsten.
Die Eier trennen, Eiweiß beiseitestellen und Eigelb gemeinsam mit Ricotta, Parmesan, Zwiebel und Spinat vermengen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken, und zwar so, dass es fast etwas überwürzt schmeckt. Wenn dann noch das Eiweiß hinzukommt, ist es ideal gewürzt.
Das Eiweiß steif schlagen und unter die Spinatmasse geben. Die Masse gleichmäßig in mit Butter ausgefettete Souffléförmchen geben und bei 200 °C 25-30 Minuten goldgelb im Ofen backen.
Die Soufflés gemeinsam mit den Tomaten auf einem Teller anrichten und lauwarm genießen.
Übrigens: 1 Soufflé mit ein paar Tomaten hat 2 g Kohlenhydrate, allerdings keine anzurechnenden. Deshalb kann man es KE-technisch unter den Tisch fallenlassen. Durch den Käse und die Eier hat ein Soufflé allerdings 1,4 FPE (Fett-Protein-Einheiten), wofür ich einen verlängerten Bolus berechne, um den Blutzuckeranstieg nach sechs bis acht Stunden zu vermeiden. Aber egal, wie ihr diese Soufflés berechnet – das macht wahrscheinlich jeder sowieso etwas anders – lasst es euch schmecken!
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thomas55 postete ein Update vor 2 Wochen, 5 Tagen
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 2 Wochen, 5 Tagen
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 1 Monat
Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/Wer ist am Start?
Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im Juli – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 15. Juli! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]











Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße