- Aus der Community
Inspiration auf dem Teller!
4 Minuten
Reisen können unheimlich inspirierend sein. Sie können zum Nachdenken und Umdenken anregen, Geschichte verständlicher machen und unseren Alltag und unser Tun nachdrücklich verändern. Für eine wie mich, die gerne und viel in der Küche experimentiert, bedeutet das auch: Reisen inspiriert sogar mein eigenes Kochen, und das täglich. Damit hole ich mir Urlaubserinnerungen nach Hause und lerne immer weiter über ein Land, seine Geschichte und die Menschen, die dort leben.
Middle Eastern cuisine
Bereits im letzten Jahr habe ich euch einige Rezepte inspiriert von der Middle Eastern cuisine vorgestellt, die sich hervorragend mit Sommergemüse zubereiten lassen und dabei vegetarisch und vegan und vor allem ganz schön Low Carb daherkommen. Ganz schön bunt und lecker! Heute gibt es eine neue Runde voller Inspiration – drei Rezepte, die von meiner letzten Reise inspiriert wurden. Und ich sage ganz deutlich inspiriert. Denn sogar das Gemüse ist hier anders, nicht alle Zutaten sind überall einfach zu bekommen. Also habe ich Erinnerungen an Gerichte vermischt mit dem, was ich hier kaufen kann, und herausgekommen sind dabei die folgenden drei Rezepte. Ich hoffe, ihr habt Spaß daran und kocht das eine oder andere bald nach!

Eine extrem leckere Vorspeise
Rote-Beete-Carpaccio
Eine simple, aber extrem leckere Vorspeise, die an heißen Sommertagen auch locker als Abendessen durchgehen kann!
Für 1 Portion:
1 frische große Rote Beete, 1 kleine Schalotte oder rote Zwiebel, 70g Feta oder veganer Feta, 3 EL Dattelsirup, 3 EL Balsamicoessig, Salz, Pfeffer, frische Minze, eine Hand voll Walnusskerne
Die Rote Beete vorsichtig schälen (Achtung, färbt!) und dann in sehr sehr dünne Scheiben schneiden. Dattelsirup und Balsamicoessig in einer kleinen Schüssel verrühren, die Beetescheiben hineinlegen und gut mit der Marinade vermischen, ungefähr 30 Minuten marinieren lassen – je länger, desto besser. Die Rote Beete dann auf einem Teller schön verteilen, mit Salz und Pfeffer würzen. Walnusskerne hacken, die Schalotte in ganz feine Ringe und die frische Minze in Streifen schneiden. Den Feta über die Rote Beete bröseln, dann Walnusskerne, Schalotte und Minze darauf verteilen. Wenn ihr noch einen grünen Apfel habt: Der macht sich in dünne Streifen geschnitten als Topping auch noch sehr gut! Lecker.

Für den nächsten Brunch:
Weiche Eier mit Paprika-Relish und Kräutersalat
Zugegeben, ich kann Eier besser pochieren als im Topf weichkochen, und das will schon was heißen. Trotzdem kann ich guten Gewissens von mir sagen, dass ich von meinen Frühstücksrezepten wirklich überzeugt bin. Ich liebe Frühstück und glaube, dass man das auch merkt. Hier also ein perfekter kleiner Brunch, der auch ganz schnell Low Carb werden kann, wenn man das Brot weglässt.
Für 1 Portion
2 Eier, 2 dicke Scheiben Brioche oder Weißbrot, je 1 Hand voll frische Minze, Spinat und Petersilie, 2 eingelegte Paprika, 1 Hand voll grüne Oliven, 1 EL Tahini, Saft einer halben Zitrone, Salz, Pfeffer, Zucker, ein Schuss Olivenöl
Für das Relish die Paprika zusammen mit den Oliven, etwas Salz und Pfeffer, einer Prise Zucker und dem Olivenöl pürieren. Während auf dem Herd das Wasser für die Eier kocht, die Brioche oder das Weißbrot (ich hatte noch selbst gebackene Brioche zu Hause) in dicke Streifen schneiden und in einer Pfanne von allen Seiten bräunen. Für den Salat die Kräuter und den Spinat waschen und trocknen und mundgerecht schneiden oder zupfen. Dann mit Tahini, Zitronensaft, Salz und Pfeffer mischen. Das perfekte Dressing! Die Eier bis zum gewünschten Grad kochen, ich lasse sie meistens 6,5–7 Minuten im Topf, dann sind sie noch weich. Nach dem Kochen werden sie abgeschreckt und gepellt. Alles auf einem Teller zusammen anrichten, mit den Brotscheiben kann man super dippen!

Oder lieber süßes Frühstück?
Halva-Porridge mit karamellisierten Bananen
Ich liebe Porridge! Die Kohlenhydrate aus den Haferflocken kommen ganz langsam im Blut an und ich kann mich gut drauf einstellen, wie ich spritzen muss. Was ich auch liebe: Halva. Halva ist eine Süßspeise, die in Indien, Iran, Pakistan und Zentralasien aber auch in Vorderasien, Südost-, Mittel- und Osteuropa zu finden ist und meist aus Sesammus (Tahini) und Zucker oder Honig besteht. Angelehnt daran ist das Porridgerezept: Zusammen mit Tahini und den Bananen ergibt es ein sehr dekadentes, aber trotzdem simples und schnelles Frühstück, was sich auch an einem Wochentag schnell mal zubereiten lässt!
Für 1 Portion
1/2 Tasse zarte Haferflocken, 1 1/2 Tassen Milch (ich habe hier Hafermilch verwendet), 2 EL Tahini, 3 EL Ahornsirup (tauscht das gerne mit eurem bevorzugten Zucker aus), eine Prise Salz, 1 Banane, 1 Hand voll Walnusskerne, Zimt, weitere Toppings eurer Wahl
In einem Topf die Haferflocken mit der Milch, der Prise Salz und 2 EL Ahornsirup aufkochen lassen und durchgehend rühren. Wenn es köchelt, das Tahini einrühren und so lange köcheln lassen, bis das Porridge die gewünschte Cremigkeit erreicht hat. In einer kleinen Pfanne die klein geschnittene Banane mit den gehackten Walnüssen und einem EL Ahornsirup karamellisieren lassen. Das Porridge mit den Bananen und Walnüssen anrichten und genießen! Ich habe für mehr Crunch noch Bananenchips drübergestreut – das war allerdings dann sehr bananenlastig, was ich liebe, aber vielleicht für einige von euch zu viel ist!
Wer keine Zeit hat, täglich frisch zu kochen, muss nicht auf gutes Essen verzichten. Caro beweist das in ihrem Artikel: Praktisch, lecker, zeitsparend: Meal Prepping
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moira postete ein Update vor 2 Wochen, 2 Tagen
Ich hatte am letzten Wochenende viel Spaß mit Bluetooth: meine Pumpe und mein Handy wollten sich 1Stunde lang nicht koppeln – bis mein Mann auf die Idee kam es könnte an den 3 Bluetooth Controllern liegen mit denen gerade im selben Raum gespielt wurde. Mit genug Abstand klappte alles wieder hervorragend. 🙄
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bloodychaos postete ein Update vor 3 Wochen, 2 Tagen
Hat noch jemand Probleme mit dem Dexcom G7? Nachdem ich letztes Jahr im Sommer über drei Monate massive Probleme mit dem G7 hatte bin ich zum G6 zurückgewechselt. Jetzt zum Jahreswechsel bzw. jetzt Ende Februar wollte ich dem G7 mal wieder eine Change geben. Ich war davon ausgegangen, dass die Produktionsprobleme inzwischen behoben sind. Aber spätestens am dritten Tag habe ich massive Abweichungen von 50 – 70 mg/dL. Setzstellenunabhängig. Meine aktuellen G7 wurden im Dezember 2025 produziert. Also sollten die bekannten Probleme längst behoben worden sein. Zuerst lief es die ersten Monate von 2025 mit dem G7 super, aber im Frühjahr 2025 fingen dann die Probleme an und seitdem läuft der G7 nicht mehr bei mir, obwohl alle sagen, dass die Probleme längst behoben seien und der Sensor so toll funktioniert. Ich habe echt Angst. Mir schlägt das sehr auf die Psyche. Zumal ich die TSlim nutze, die nur mit Dexcom kompatibel ist und selbst wenn ich zur Ypsopump wechsel ist da der Druck, dass es mit dem Libre3 funktionieren MUSS. Ich verstehe nicht, warum der G7 bei allen so super läuft, nur ich bin die Komische, bei der er nicht funktioniert.
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ole-t1 antwortete vor 3 Wochen
Kleine Ergänzung zum MeetUp von gestern.
Wenn ein “klassischer” Pumpenbetrieb ohne AID/Loop eine Option ist, dann tut sich eine breite Auswahl an CGM auf, die momentan auf dem deutschen Markt verfügbar sind:
Freestyle Libre 3 bzw. 3+
Dexcom G7
Dexcom G6 (noch)
Medtronic Guardian 4 (nur mit Medtronic-Pumpe)
Medtronic Simplera (nur mit Medtronic-Pumpe oder -Smartpen)
Eversense (implantiert für 1/2 Jahr, wird oft bei Pflasterallergien genutzt)
Accu-Chek Smartguide CGM
Medtrum Touchcare Nano CGMIch würde schätzen, dass die Reihenfolge ungefähr den Verbreitungsgrad widerspiegelt. Von Medtrum würde ich mir z.B. keinen grandiosen Kundenservice erhoffen. Aber wer weiß…?
Mag sein, dass ich etwas vergessen habe, aber die wichtigesten müssten dabei sein.
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thomas55 postete ein Update vor 4 Wochen
Hallo,
ich habe zur Zeit die Medtronic Minimed 670G mit Libre als Sensor. Ich überlege, auf die 780G als AID mit dem Simplera umzusteigen. Hat jemand Erfahrung mit diesem Sensor? Wie sieht es mit der Verfügbarkeit aus? In der Vergangenheit wurden Neukunden der 780G nicht mit dem Simplera beliefert sondern nur Kunden, die die 780G schon länger nutzen. Das hat sich nach Aussagen von Medtronic-Mitarbeitern beim T1day heute genau umgekehrt. Mein Doc hat das vestätigt. Für mich als neuer Bezieher der 780G gut, für die Bestandskunden schlecht.
Danke vorab und bleibt gesund (von unserem Typ 1 lassen wir uns das Leben dank Technik nicht vermiesen!)
Thomas55-
crismo antwortete vor 4 Tagen, 3 Stunden
Hi Thomas 🙂
Ja genau für Bestandskunden bekommt man den Simplera leider nicht. Ich habe / hatte jetzt 8 Jahre lang die Pumpen von Medtronic. Aktuell hab ich die 780g noch bis Ende März, dann Wechsel ich zur Ypsopumpe.
Ich war eigentlich immer zufrieden mit der Pumpe und den Sensoren. Doch seit gefühlt einem Jahr sind die Guardian 4 Sensoren so schlecht geworden. Ich war dauerhaft damit beschäftigt, einen Sensor nach dem anderen zu reklamieren. Die Sensoren hielten bei mir nur max. 4-5 Tage. Danach war Schluss. Verschiedene Setzstellen wurden getestet, auch der Transmitter wurde getauscht. Aber es half alles nichts.Jetzt werde ich wechseln. Den Simplera wollte ich dann einfach nicht noch länger abwarten. Denn Bestandskunden hatten da leider das nachsehen. Schade Medtronic!!!
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thomas55 antwortete vor 4 Tagen, 2 Stunden
@crismo: Ich habe mich nun auch für die Ypsopump entschieden. Ich wollte von medtronic Angebote für die 780 und den Simplera haben für die Krankenkasse zur Übernahme der Kosten. Ausserdem wollte ich eine Zusicherung haben, dass ich den Simplera überhaupt bekomme. Nach einer Woche kam das Angebot für die 780 per Post, von einem Angebot für den Simplera kein Wort. Ich bin privat versichert und muss an medtronic zahlen und dann eine Erstattung von der Krankenkasse beantragen. Weil der Simplera mehr als das Doppelte vom Libre kostet, wollte ich das der Krankenkasse vorher offenlegen. Dann habe ich eine Mail an medtronic geschrieben, nach 2 Wochen keine Reaktion. Dann habe ich mich für die Ypsopump entschieden. Das Angebot kam am nächsten Tag per Mail. Das ist für mich Service! Jetzt warte ich auf Zustimmung der Krankenkasse und dann Tschüss medtronic. Schade, ich finde die Pumpen (seit 12 Jahren genutzt) gut.
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