- Ernährung
Klassiker: Zitronat und Orangeat
2 Minuten

In Stollen, Früchtebrot, Lebkuchen oder Plätzchen – Zitronat und Orangeat sind fester Bestandteil insbesondere in der Weihnachtsbäckerei. Wie ist mit ihnen im Hinblick auf ihren Kohlenhydratgehalt bei Diabetes umzugehen?
Einer mag sie besonders, ein anderer schüttelt sich, wenn er nur daran denkt: Orangeat und Zitronat (Sukkade) sind für den puren Genuss wenig geeignet. Doch Kuchen und Gebäck können damit eine ganz besondere Note bekommen. Klassiker mit ihnen sind z. B. Königskuchen oder Christstollen. Wussten Sie, dass Orangeat und Zitronat nicht aus herkömmlichen Orangen und Zitronen hergestellt sind? Zur Produktion von Orangeat werden Bitterorangen verwendet.
Bekannt sind sie auch als Zutat für Orangenmarmelade, Liköre und Bittergetränke. Die besonders dicke Schale von Pomeranzen kommt sogar zum Gewinnen von Duftwässern zum Einsatz. Zitronat hingegen wird aus den Schalen der Zitronat- oder Zedratzitrone gewonnen. Auch sie haben eine sehr dicke Schale, die sie für die Zubereitung von Zitronat, Konfitüre und Likör prädestiniert. Um Orangeat und Zitronat herzustellen, werden die Fruchtschalen kandiert. Dazu bedient man sich eines Zucker-Glukose-Gemischs.
Schon kleine Mengen sind kohlenhydratreich
Der Zuckergehalt von Orangeat und Zitronat liegt am Ende des Kandierens bei mindestens 65 Prozent – kein Wunder, dass ihr Kohlenhydratgehalt entsprechend hoch liegt. Eine 100-g-Packung gehacktes Orangeat liefert im Schnitt rund 300 kcal und 74 g Kohlenhydrate. Bei Zitronat sieht es ähnlich aus: Eine 100-g-Packung gehackter Sukkade enthält im Schnitt 285 kcal und 70 g Kohlenhydrate. Kommen sie bei Kuchen, Plätzchen oder Konfekt in den Teig, sollte ihr Kohlenhydratgehalt unbedingt berücksichtigt werden. Der hohe Zuckeranteil hat natürlich Auswirkungen auf den Blutzuckerspiegel.
| von Kirsten Metternich von Wolff |
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| Diätassistentin DKL und DGE, Hildeboldstraße 5, 50226 Frechen-Königsdorf, E-Mail: info@metternich24.de Website: www.metternich24.de |
Erschienen in: Diabetes-Journal, 2020; 69 (11) Seite 7
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thomas55 postete ein Update vor 2 Wochen, 4 Tagen
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 2 Wochen, 5 Tagen
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 1 Monat
Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/Wer ist am Start?
Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im Juli – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 15. Juli! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]







Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße