- Ernährung
Klassiker: Zitronat und Orangeat
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In Stollen, Früchtebrot, Lebkuchen oder Plätzchen – Zitronat und Orangeat sind fester Bestandteil insbesondere in der Weihnachtsbäckerei. Wie ist mit ihnen im Hinblick auf ihren Kohlenhydratgehalt bei Diabetes umzugehen?
Einer mag sie besonders, ein anderer schüttelt sich, wenn er nur daran denkt: Orangeat und Zitronat (Sukkade) sind für den puren Genuss wenig geeignet. Doch Kuchen und Gebäck können damit eine ganz besondere Note bekommen. Klassiker mit ihnen sind z. B. Königskuchen oder Christstollen. Wussten Sie, dass Orangeat und Zitronat nicht aus herkömmlichen Orangen und Zitronen hergestellt sind? Zur Produktion von Orangeat werden Bitterorangen verwendet.
Bekannt sind sie auch als Zutat für Orangenmarmelade, Liköre und Bittergetränke. Die besonders dicke Schale von Pomeranzen kommt sogar zum Gewinnen von Duftwässern zum Einsatz. Zitronat hingegen wird aus den Schalen der Zitronat- oder Zedratzitrone gewonnen. Auch sie haben eine sehr dicke Schale, die sie für die Zubereitung von Zitronat, Konfitüre und Likör prädestiniert. Um Orangeat und Zitronat herzustellen, werden die Fruchtschalen kandiert. Dazu bedient man sich eines Zucker-Glukose-Gemischs.
Schon kleine Mengen sind kohlenhydratreich
Der Zuckergehalt von Orangeat und Zitronat liegt am Ende des Kandierens bei mindestens 65 Prozent – kein Wunder, dass ihr Kohlenhydratgehalt entsprechend hoch liegt. Eine 100-g-Packung gehacktes Orangeat liefert im Schnitt rund 300 kcal und 74 g Kohlenhydrate. Bei Zitronat sieht es ähnlich aus: Eine 100-g-Packung gehackter Sukkade enthält im Schnitt 285 kcal und 70 g Kohlenhydrate. Kommen sie bei Kuchen, Plätzchen oder Konfekt in den Teig, sollte ihr Kohlenhydratgehalt unbedingt berücksichtigt werden. Der hohe Zuckeranteil hat natürlich Auswirkungen auf den Blutzuckerspiegel.
| von Kirsten Metternich von Wolff |
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| Diätassistentin DKL und DGE, Hildeboldstraße 5, 50226 Frechen-Königsdorf, E-Mail: info@metternich24.de Website: www.metternich24.de |
Erschienen in: Diabetes-Journal, 2020; 69 (11) Seite 7
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stephanie-haack postete ein Update vor 2 Wochen, 4 Tagen
Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂
Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/
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tako111 postete ein Update vor 2 Wochen, 4 Tagen
Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.
Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.
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katrin-kraatz antwortete vor 2 Wochen, 4 Tagen
Für die Augenproblematik konnte bisher keine Kausalität gezeigt werden. Hier sind weitere Studien zu erwarten, deren Ergebnisse abzuwarten sind. Außerdem ist es ein sehr seltenes Ereignis. Details sind zum Beispiel zu finden im Deutschen Ärzteblatt unter https://www.aerzteblatt.de/themen/augenheilkunde/therapie-mit-glp-1-rezeptor-agonisten-okulaere-komplikationen-sind-selten-aber-visusbedrohend-e345aa92-a4f7-4f40-8146-b2967b577504.
Wir bemühen uns, mit unseren Beiträgen ausgewogen über die Ausgaben des Diabetes-Ankers hinweg alle Menschen mit Diabetes zu informieren – mal mehr über den einen, mal mehr über den anderen Typ und auch weitere Diabetestypen. Medikamente finden ebenfalls über die Ausgaben hinweg ausgewogen ihren Raum im Heft.
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moira postete ein Update vor 4 Wochen
Hallo! Ich fahre in den Ferien nach Paris und möchte gerne auf den Eiffelturm steigen. Mein Mann macht sich deshalb große Sorgen, weil die Treppe schon sehr lang ist.
War jemand schon mal dort und hat den einen oder anderen Tipp?

