- Aus der Community
Klassische Diabetiker-Vorsätze für 2018
3 Minuten
2018 ist erst wenige Tage alt. Während sich manche noch vom großen Weihnachtsessen und der Silvesterböllerei erholen, sind andere schon zum zehnten Mal im Fitnessstudio gewesen. Egal ob ihr voll motiviert oder eher ein Vorsatz-Muffel seid, die meisten Vorsätze sind nicht von heute auf morgen realisiert.
Das HbA1c senken
Träumen wir nicht alle von einem perfekten HbA1c? Ein kontinuierlich guter Langzeitwert ist für manche leider mit viel Disziplin und Schweiß verbunden. Manchmal weiß man auch selbst gar nicht, woran es liegt. Falsches Insulin? Zu viel Essen? Zu wenig Sport?
Ihr solltet im Hinterkopf behalten, dass ihr nicht über Nacht perfekte Werte haben werdet. Meistens ist es eine Mischung aus ganz vielen kleinen Dingen. Die Probleme ausfindig zu machen und auszumerzen, geht manchmal nur mit Hilfe vom Arzt und ganz viel Motivation durch die Typ-Fler.
Ich bin innerhalb eines Jahres von 10,7 auf 5,8 Prozent. Das ging aber nur dank FreeStyle Libre und viel Schweiß und Tränen. Aber vielleicht kann ich euch damit ein bisschen motivieren, denn es funktioniert. Ihr müsst nur am Ball bleiben 😉

Abnehmen
Ich bin ganz ehrlich. Auch ich könnte ein bisschen weniger Gewicht auf den Rippen gut vertragen. Aber für die meisten geht Abnehmen mit Verzicht und (lästigem) Sport einher. Auch hier gilt: Abnehmen ist durchaus möglich. Nur für Diabetiker wie uns, die sowieso schon drauf achten, was sie essen, ist neben Kohlenhydraten noch auf Kalorien zu achten nervig. Hinzu kommt noch Sport mit der Gefahr einer Hypoglykämie.
Tipps, wie es trotzdem klappt gibt’s von Olivia.
Manchmal habt ihr aber auch das Glück, euren Speck nicht alleine bekämpfen zu müssen. Wenn es in eurer Diabetes-Praxis zusätzlich eine Ernährungsberatung gibt, fragt doch einfach mal dort nach, ob man euch einen Plan erstellen könnte.

Pumpe/CGM beantragen
Vielleicht hadern viele von euch, sich 2018 endlich eine Pumpe oder ein CGM zu beantragen. Ich trage meinen mylife OmniPod jetzt seit fast 6 Jahren. Damals mussten bei mir noch schwerwiegende Beeinträchtigungen vorliegen, um die Pumpe genehmigt zu bekommen. Auch wenn die Auflagen inzwischen gelockert worden sind, stellen sich manche Krankenkassen immer noch das ein oder andere Mal quer.
Wichtig ist, dass ihr ausführlich mit eurem Diabetologen darüber redet. Macht euch klar, dass diese Therapieform auf Dauer sein wird. Einfach wieder zurück, weil die Pumpe doch unbequem ist, geht in den wenigsten Fällen. Manchmal könnt ihr Pumpen probetragen, um schon mal den Tragecomfort zu testen. Aber auch Blogs, die Blood Sugar Lounge und Foren können euch helfen, die Vor- und Nachteile abzuwägen.
Wenn ihr dann mit eurer Entscheidung glücklich seid, solltet ihr auf jeden Fall ein gut durchdachtes Gutachten zusammen mit eurem Diabetologen anfertigen. Meistens möchten die Krankenkasse und der MDK Blutzuckertagebücher, die mindestens 3 Monate zurückgehen.
Lasst euch nicht abschrecken von einer Ablehnung im ersten Zug. Manchmal sind wirklich kleine Dinge ausschlaggebend. Wenn ihr das neue System wirklich wollt, solltet ihr Einspruch gegen die Ablehnung einlegen und nochmal „nacharbeiten“.
Eine Familie gründen
Zum Thema Familiegründen könnten euch andere Autoren mehr sagen als ich – denn ich bin immer noch kinderlos und habe im kommenden Jahr auch keinen Nachwuchs geplant.
Aber zum Beispiel ist unsere liebe Kathi gerade schwanger und hat euch ganz viel darüber zu berichten.
Was ich euch nur in der Kurzfassung sagen kann: Ein Kind will gut überlegt sein. Nicht nur moralisch, sondern auch im Blick auf euren Diabetes. Zuerst sollte es euch gesundheitlich so gut gehen wie nur möglich, um jegliches Risiko für ein Kind zu minimieren.

Nicht in alte Muster zurückfallen
Wenn ihr dann einen eurer guten Vorsätze erfüllt habt, solltet ihr darauf achten, dass ihr nicht wieder in alte Muster zurückfallt. Für viele Leute sind gute Vorsätze leider nur schnelle, leere Versprechen und die 10 Kilo sind schneller wieder drauf, als sie unten waren. Denkt immer daran, dass ihr nachhaltig etwas ändern wolltet. Vielleicht wird aus einem guten Vorsatz ja sogar ein angenehmer Lebensstil.
So bleibt mir nur, euch ein frohes und glückliches 2018 zu wünschen und dass ihr alles schafft, was ihr euch in diesem Jahr vorgenommen habt.
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schubidu postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Diabetes-Technik vor 2 Tagen, 15 Stunden
Hallo zusammen,
ich möchte im Herbst auf eine Patchpump umsteigen, daher würde mich interessieren, ob jemand mit der Nano touchcare Erfahrungen machen konnte. Lieben Dank für Rückmeldungen im Voraus! -
stephanie-haack postete ein Update vor 3 Wochen, 3 Tagen
Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂
Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/
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tako111 postete ein Update vor 3 Wochen, 3 Tagen
Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.
Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.
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katrin-kraatz antwortete vor 3 Wochen, 3 Tagen
Für die Augenproblematik konnte bisher keine Kausalität gezeigt werden. Hier sind weitere Studien zu erwarten, deren Ergebnisse abzuwarten sind. Außerdem ist es ein sehr seltenes Ereignis. Details sind zum Beispiel zu finden im Deutschen Ärzteblatt unter https://www.aerzteblatt.de/themen/augenheilkunde/therapie-mit-glp-1-rezeptor-agonisten-okulaere-komplikationen-sind-selten-aber-visusbedrohend-e345aa92-a4f7-4f40-8146-b2967b577504.
Wir bemühen uns, mit unseren Beiträgen ausgewogen über die Ausgaben des Diabetes-Ankers hinweg alle Menschen mit Diabetes zu informieren – mal mehr über den einen, mal mehr über den anderen Typ und auch weitere Diabetestypen. Medikamente finden ebenfalls über die Ausgaben hinweg ausgewogen ihren Raum im Heft.
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Hey, ja ich nutze aktuell das Medtrum Nano System also CGM + Patchpumpe. Zuvor hatte ich das Omnipod Dash (war schon sehr gut) aber das Medtrum System ist eine ganz andere Welt (im positiven) der Automodus läuft und hält die Werte größtenteils stabil. Auch die Auto Bolus Abgabe (nur auswählen Frühstück, mittag, Abendessen oder snack) Damit brauchst du bei bis bis zu 90g Kolenhydrate nicht mehr den Bolusrechner verwenden, kannst du aber bei Bedarf trotzdem jederzeit. Es hat mein Leben verändert, auch dass du wenn du möchtest eine Schnittstelle (smartphone eine App für Cgm+Pumpe) funktioniert einwandfrei. Das einzige wo man aufpassen muss, man sollte den Sensor gelegentlich kalibrieren. Der Dexcom g7 war ohne kalibrieren etwas genauer, aber die Vorteile vom Medtrum überwiegen. Ich kann’s nur empfehlen. Viel Erfolg beim Einstieg! Melde dich gerne falls du noch konkrete Fragen hast. Erfahrung in der Praxis hab icb schon einige Monate hinter mir.
@calvin240: Super, dass du geantwortet hast. Ich hatte vor einiger Zeit die gleiche Frage. Auch ich werde diese Pumpe ab Herbst nutzen. Bin aber absoluter Pumpenneuling. Darf ich dich bei Bedarf anschreiben? Viele Grüße aus der schönen Rhön!
@uho1: klar kannst du gerne machen. Wenn du Allgemein Pumpenneuling bist (jeder hat andere Anforderungen) aber aus meiner Sicht ist eine Patchpumpe also auch das Medtrum Nano die innovativste Behandlungsmöglichkeit.
Liebe Grüße