„Kochenbas“: Wie selbst gekocht

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„Kochenbas“: Wie selbst gekocht

Schwäbisches in guter Qualität serviert das Traditionsgasthaus Kochenbas in der baden-württembergischen Landshauptstadt.

Eine der wenigen Weinstuben in Stuttgart, wo noch original und frisch gekocht wird, ist die „Kochenbas“ – was ich flapsig mit „Kochende Cousine“ übersetze. Die vielen Stammgäste sorgen speziell am Wochenende für ein volles Haus.

Gasthaus: Gemütlich und eng ist es in der Weinstube zehn Minuten oberhalb vom Marienplatz. Die wenigen Tische in den beiden Stuben werden nicht einzeln vergeben, sondern die Leute sitzen nebeneinander, was den Kontakt fördert. Sowohl in der Küche wie im Service sind nur Frauen im Einsatz, die bestimmt, aber herzlich die Stammgäste mit Vornamen begrüßen – und genau wissen, wer sein Viertele leicht gewärmt haben will. Auffallend: Es sind alle Schichten vertreten, wie es sich für eine richtige Wirtschaft ziemt.

Wirtschaft wie früher: „Kochenbas“

Angebot: Ein Eldorado für Liebhaber des Schwäbischen: Es gibt Kässpätzle mit Röstzwiebeln und grünem Salat (8,50 Euro), Linsen mit Spätzle und Saitenwürstle (11,50 Euro), Zwiebelrostbraten, Saure Nierle, Maultaschen geschmelzt und geröstet, Bratwürste – sogar den raren Ochsenmaulsalat und selbstverständlich das Stuttgarter Nationalgericht Gaisburger Marsch für 10,80 Euro.

Natürlich gibt es Weine von guten schwäbischen Winzern wie Aldinger, Ellwanger, Wöhrwag – und alles zu zivilen Preisen. So kostet ein echtes (also 0,25) Viertele Aldinger-Riesling 4,80 Euro und eine 0,75 Literflasche Weißburgunder von Ellwanger 26 Euro.

Sauerbraten wie er sein muss: Mit Soß und Spätzle

Essen: Wir bestellen das „Kochenbas-Menü“ für 26,50 Euro. Es startet mit einer richtig guten Brühe, in der ausgezeichnete, fein geschnittene Flädle schwimmen. Schade, dass die Supp nicht ganz heiß war. Ein Gedicht der mürbe Sauerbraten mit einer intensiven, Piment-starken Sauce, die freundlicherweise sogar nachgereicht wird. Selbst gemacht die sauguten Spätzle. Schlotzig, wie sich´s gehört, der Kartoffelsalat – wo ein Hauch Maggi die grünen Blätter krönt. Hinreißend der warme, Rosinen-satte Apfelstrudel, wo nur die belanglose Vanillesauce und die überflüssige H-Milch-Sahne den guten Gesamteindruck trüben.

Fazit: Heimatküche, die wie selbst gekocht schmeckt.

„Weinstube Kochenbas“


Adresse: Immerhofstraße 33, 70 180 Stuttgart

Öffnungszeiten: Montag ist zu, sonst mittags und abends geöffnet. Ums Eck die Olgastraße mit schönen, teils jugendstiligen Bürgerhäusern.

Kontakt: 0711/602704, Kleine Homepage www.kochenbas.de



ECHT ESSEN
heißt der Blog, in dem ich seit zehn Jahren jeden Monat mindestens ein Gasthaus vorstelle. Wichtiges Auswahlkriterium: Herkunft der Produkte.



von Hans Lauber
E-Mail: aktiv@lauber-methode.de

Internet: www.lauber-methode.de

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  • tako111 postete ein Update vor 2 Wochen, 1 Tag

    Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.

    Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.

  • moira postete ein Update vor 3 Wochen, 4 Tagen

    Hallo! Ich fahre in den Ferien nach Paris und möchte gerne auf den Eiffelturm steigen. Mein Mann macht sich deshalb große Sorgen, weil die Treppe schon sehr lang ist.
    War jemand schon mal dort und hat den einen oder anderen Tipp?

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