Lebensmittel online einkaufen – was zu beachten ist

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Lebensmittel online einkaufen – was zu beachten ist

Salat, Obst, Milch, Fleisch und sogar Wasserkästen online einzukaufen, ist ein neuer Trend. Worauf sollten Sie dabei achten? Wir haben einige Tipps zusammengetragen.

Lebensmitteleinkauf per Mausklick? Eigentlich ein altes Modell – man denke an Getränke- und Tiefkühllieferanten etc. Mit zunehmender Digitalisierung war es nur eine Frage der Zeit, bis Lebensmittel nach Hause geliefert werden können. Drei Viertel der befragten Verbraucher sind nicht abgeneigt, diese Dienste künftig in Anspruch zu nehmen (Umfrage des Instituts für Handelsforschung IFH Köln und der Beratungsgesellschaft KPMG). Skeptisch waren die Befragten hinsichtlich Frische und Produktqualität, Lieferkosten und möglicher unpräziser Lieferzeitpunkte.

Braune Punkte auf der Banane sind erlaubt

Mit Hilfe des Computers Lebensmittel einzukaufen, kann zeitliche und körperliche Erleichterungbieten. Wer sich einmal durch das Bestellsystem eines Anbieters geklickt hat, findet meist das, was er sucht. Allerdings ist die Auswahl kleinerals im echten Supermarkt; wer online einkauft, muss bei allen gängigen Anbietern mit höheren Kosten rechnen. Es fällt mehr Verpackungsmüll an als beim realen Einkauf: Denn Fleisch, Wurst, Käse, Milch, Gemüse, Salat, Obst und Tiefkühlware müssen so verpackt sein, dass die Kühlkette nicht unterbrochen wird.

Was die Qualität angeht, müssen alle Produkte in angemessenem Zustand ankommen, erklärt das Magazin Deutsche Anwaltsauskunft. Dabei dürfen z. B. Bananen ein paar braune Punkte haben, jedoch Äpfel keine faulen Stellen. In einer Schale Beerenobst ist eine schimmlige Frucht kein Grund zur Reklamation. Wenn Gemüse faul ist, muss der Kunde die Ware nicht annehmen oder kann über die jeweilige Hotline reklamieren. Eine Erleichterung für viele ist die Rücknahme von Leergut: Was online eingekauft wurde, wird auf diesem Weg meist kostenlos zurückgenommen.


von Kirsten Metternich
Diätassistentin DKL, DGE
Hildeboldstraße 5, 50226 Frechen-Königsdorf
Tel.: 0 22 34/91 65 41, Fax: 0 22 34/91 65 42
E-Mail: info@metternich24.de

Internet: www.metternich24.de

Erschienen in: Diabetes-Journal, 2017; 66 (2) Seite 34

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  • thomas55 postete ein Update vor 1 Monat, 1 Woche

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 1 Monat, 2 Wochen

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße