- Ernährung
Milch und Fleisch: Eine Frage der Haltung
2 Minuten
Haben Sie schon einmal etwas von der „Initiative Tierwohl“ gehört? Produkte mit dem Siegel dieser Initiative zeigen an, aus welcher Haltungsform die Tiere stammen. Verbraucher haben es also auch selbst in der Hand, tierische Lebensmittel aus besseren Haltungsformen auszuwählen, und das nicht nur bei Fleisch, sondern nun auch bei Milch und Milchprodukten.
Tierische Lebensmittel zu essen, ist Geschmackssache und auch eine Frage der richtigen Auswahl. So spielt es für den Körper eine Rolle, ob und wie häufig rotes Fleisch, Wurst und Milchprodukte mit hohem beziehungsweise moderatem bis niedrigem Fettgehalt und ohne Zuckerzusatz gegessen werden. Für viele wird auch die Art der Tierhaltung bei der Auswahl dieser Lebensmittel zunehmend wichtig. Wie das Zuchtvieh gelebt hat, lässt sich auf dem Produktsiegel der – nicht unumstrittenen – Initiative Tierwohl ablesen, das gut sichtbar auf der Packungs-Vorderseite abgebildet ist.

Vor knapp drei Jahren wurden die vier Einstufungen der Haltungsformen eingeführt. Die Haltungsform 1 erfüllt dabei den niedrigsten Standard, die Stufe 4 ist die höchstmögliche Wertung. Auch Bio-Fleisch ist mit der Stufe 4 gekennzeichnet, aber auch konventionelle Erzeugnisse sind es, sofern die Tierhaltung die Anforderungen erfüllt. Weitere Informationen rund um die Anforderungen für die jeweilige Haltungsform und welche Hersteller sich verpflichtet haben, das Siegel anzubringen, finden Sie im Internet unter www.haltungsform.de.
Nun auch für Milchprodukte
Das Siegel, für das man sich freiwillig verpflichtet und das für unverarbeitetes, gewürztes oder mariniertes Fleisch von Schwein, Rind und Geflügel gilt, gibt es seit Januar 2022 auch für Milch und Milchprodukte. Werden Milch, Joghurt oder Käse mit Haltungsform 1 bis 4 gekennzeichnet, ist auch hier jetzt klar zu erkennen, wie es um das Tierwohl-Niveau bei der Haltung von Milchkühen aussieht – ein guter Ansatz, der allerdings noch ausbaufähig ist.
Autorin:
|
|
Erschienen in: Diabetes-Journal, 2022; 71 (3) Seite 9
Alle wichtigen Infos und Events für Menschen mit Diabetes – kostenlos und direkt in deinem Postfach. Mit unserem Newsletter verpasst du nichts mehr.
Ähnliche Beiträge
- Aus der Community
3 Minuten
- Begleit-Erkrankungen
Alle wichtigen Infos und Events für Menschen mit Diabetes – kostenlos und direkt in deinem Postfach. Mit unserem Newsletter verpasst du nichts mehr.
Geschichten, Gemeinschaft, Gesundheit: Der Diabetes-Anker ist ein umfassendes Angebot für alle Menschen mit Diabetes – live, gedruckt und digital. Der Diabetes-Anker und die Community sind immer da, wo du sie brauchst. Für alle Höhen und Tiefen.
über deinen Diabetes?
Die Antworten werden anonymisiert gesammelt und sind nicht mit dir oder deinem Profil verbunden. Achte darauf, dass deine Antwort auch keine Personenbezogenen Daten enthält.
-
stephanie-haack postete ein Update vor 3 Tagen, 17 Stunden
Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂
Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/
-
tako111 postete ein Update vor 3 Tagen, 19 Stunden
Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.
Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.
-
katrin-kraatz antwortete vor 3 Tagen, 17 Stunden
Für die Augenproblematik konnte bisher keine Kausalität gezeigt werden. Hier sind weitere Studien zu erwarten, deren Ergebnisse abzuwarten sind. Außerdem ist es ein sehr seltenes Ereignis. Details sind zum Beispiel zu finden im Deutschen Ärzteblatt unter https://www.aerzteblatt.de/themen/augenheilkunde/therapie-mit-glp-1-rezeptor-agonisten-okulaere-komplikationen-sind-selten-aber-visusbedrohend-e345aa92-a4f7-4f40-8146-b2967b577504.
Wir bemühen uns, mit unseren Beiträgen ausgewogen über die Ausgaben des Diabetes-Ankers hinweg alle Menschen mit Diabetes zu informieren – mal mehr über den einen, mal mehr über den anderen Typ und auch weitere Diabetestypen. Medikamente finden ebenfalls über die Ausgaben hinweg ausgewogen ihren Raum im Heft.
-
-
moira postete ein Update vor 2 Wochen
Hallo! Ich fahre in den Ferien nach Paris und möchte gerne auf den Eiffelturm steigen. Mein Mann macht sich deshalb große Sorgen, weil die Treppe schon sehr lang ist.
War jemand schon mal dort und hat den einen oder anderen Tipp?

