Mocca-Rolle mit Kakaonibs

2 Minuten

Mocca-Rolle mit Kakaonibs

Rezept zum Essen und Trinken-Beitrag „Kaffee – köstlicher und gesunder Wachmacher“, erschienen in der Diabetes-Journal-Ausgabe 10/2019.

Zutaten für eine Rolle, ca. 12 Stücke

250 ml kalte, ­fettreduzierte Schlagsahne, max. 19 % Fett
6 Blatt weiße Gelatine
300 g Erythritol
125 g Naturjoghurt 0,1 % Fett
125 g Magerquark oder Skyr natur
80 ml kalter Espresso oder 4 EL lösliches Kaffeepulver ohne Zucker
50 g Kakaonibs
4 kalte Eier
50 g Weizenmehl, Type 550
50 g Speisestärke
1 TL Backpulver
50 ml Mineralwasser mit Kohlensäure
1 – 2 TL pudriges Erythritol
1 EL lösliches Kaffeepulver

Die Zubereitung:

Kalte Sahne steif schlagen, kühlen. Gelatine in kaltes Wasser legen, einweichen. 200 g Erythritol, Joghurt, Quark/Skyr und Espresso/4 EL lösliches Kaffeepulver in eine Schüssel geben, cremig rühren.

Eingeweichte Gelatine ausdrücken, in eine feuerfeste Schüssel geben, im Wasserbad auflösen. 4 EL der Kaffeemischung mit einem Schneebesen in die aufgelöste Gelatine rühren, dann zurück in die große Schüssel mit der Kaffeecreme geben, durchrühren. Kakao­nibs dazugeben, Schlagsahne unterziehen, im Kühlschrank angelieren.

Für den Biskuitteig Ofen auf 180 °C (Umluft: 160 °C) vorheizen. Backblech mit Backpapier auslegen. Eier trennen, kaltes Eiklar zu steifem Schnee schlagen. Eigelbe mit 100 g Ery­thri­tol so lange mit dem Mixer aufschlagen, bis sich das Erithrytol fast gelöst hat. Mehl, Stärke, Backpulver mischen, in den Teig sieben, Mineralwasser dazugeben. Zum glatten Teig mischen, abschmecken und Eischnee unterziehen.

Zügig auf das vorbereitete Blech gießen, 10 Minuten im vorgeheizten Ofen backen. Herausnehmen, kurz abkühlen lassen. Feuchtes Küchenhandtuch ausbreiten, Biskuitteig mit der Oberseite daraufstürzen. Kurz warten, Backpapier abziehen.

Mocca-Creme auf den Teig streichen. Teig von einer Seite aufrollen, Rolle auf eine Platte legen. 4 Stunden kalt stellen. Pudriges Erythritol mit 1 EL löslichem Kaffeepulver mischen. Durch ein feines Sieb auf die Rolle streuen.

Nährwert pro Stück, bei 12 insgesamt ca.:

6 g Eiweiß
7 g Fett
9 g Kohlenhydrate (davon 5 g anrechnungspflichtig)
0 g Ballaststoffe
79 mg Cholesterin
60 mg Natrium
66 mg Kalium
75 mg Phosphor
123 Kilokalorien
492 Kilojoule

Anmerkungen zu den Rezepten:


Kohlenhydrate aus Gemüse (z. B. Zwiebeln, Karotten, Sellerie etc.) sind bis zu einer 200-g-Portion je Sorte nicht blutzuckerwirksam. Hilfe für das Schätzen der KH-Portionen geben KH-Tabellen (siehe die Diabetes-Journal-Nährwerttabelle – BE, KE und Kalorien auf einen Blick mit 1000 Lebensmitteln, K. Metternich, Kirchheim-Verlag, Mainz 2016).

Die berechneten Natriumwerte beziehen sich nur auf den natürlichen Natriumgehalt der Lebensmittel und nicht auf Salz, Brühe etc., die zum Würzen in den Rezepten verwendet werden.


Autorin:

Kirsten Metternich von Wolff
Diätassistentin DKL und DGE
Hildeboldstraße 5, 50226 Frechen-Königsdorf

Erschienen in: Diabetes-Journal, 2019; 68 (10) Seite 90

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  • uho1 postete ein Update vor 1 Tag

    @calvin240
    Ich hätte eine Frage zum
    Bestellablauf und deinen Erfahrungen mit Medtrum. Könnte ich dich auch „privat“ anschreiben? Wenn du vielleicht meine Freundschaftsanfrage annimmst? Gruß Ute

    • calvin240 antwortete vor 1 Tag

      Habe ich angenommen, schreibe mir gerne eine Nachricht
      Liebe Grüße

  • Bin neu hier. Typ2. Meine Werte verschlechtern sich obwohl ich nicht anders esse und mehr Bewegung eingebaut habe. Denke Stress ist hier das Hauptthema. Pflegebedürftige Mutter und Sohn steht im Stastsexsmen. Habe seit Jahren auch Depressionen und Panikattacken. Bin verzweifelt.

    • Liebe @123novesia, willkommen in unserer Community. Es tut mir sehr leid zu lesen, wie viel gerade auf deinen Schultern liegt. Die Sorge um deine Mutter, der Stress rund um das Staats­examen deines Sohnes und dazu Depressionen und Panikattacken. Dass dich das erschöpft und verzweifelt macht, ist sehr verständlich.
      Bitte mach dir keine Vorwürfe: Verschlechterte Werte bedeuten nicht automatisch, dass du etwas falsch machst. Stress und psychische Belastungen können den Blutzucker beeinflussen. Trotzdem wäre es wichtig, die Veränderungen zeitnah mit deiner Diabetespraxis oder deiner Hausärztin/deinem Hausarzt zu besprechen, damit auch andere Ursachen ausgeschlossen und die Behandlung gegebenenfalls angepasst werden kann.
      Du musst das alles nicht allein tragen. Vielleicht gibt es für deine Mutter Unterstützung durch Angehörige, einen Pflegestützpunkt oder einen ambulanten Dienst. Und auch für dich wäre jetzt Unterstützung wichtig – durch deine behandelnde Praxis oder eine psychotherapeutische/psychiatrische Anlaufstelle. Auch hier findest du vielleicht noch Halt und Unterstützung aus unserer Community. Alles Gute und pass auf dich auf. Liebe Grüße Lena

  • jseiffert postete ein Update vor 1 Woche, 2 Tagen

    Hallo zusammen,
    heute findet unser nächstes Community-MeetUp via Teams statt.
    Alle Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-september-26
    Wir freuen uns auf Euch! 🙂