New-York-Cheesecake low carb

2 Minuten

New-York-Cheesecake low carb

Rezept zum Essen und Trinken-Beitrag „Low-Carb-Trend­Lebensmittel“, erschienen in der Diabetes-Journal-Ausgabe 2/2019.

Zutaten für eine Springform 26 cm Ø, 12 Stücke:

130 g Butter
160 g Kokosmehl
300 g Erythritol
5 Eier
300 g Frischkäse, max. 20 % Fett
50 g Magerquark
1 TL abgeriebene ­Zitronenschale
3 EL Zitronensaft
300 g aufgetaute Tiefkühlhimbeeren ohne Zuckerzusatz

Die Zubereitung:

Den Backofen auf 180 °C (Umluft 160 °C) vorheizen. Den Boden einer Springform mit Backpapier auslegen.

Die Butter in einem Topf schmelzen, kurz abkühlen lassen, dann mit Kokosmehl, 100 g Erythritol und einem Ei zu einem Mürbeteig verkneten. Den Boden einer Springform gleichmäßig mit dem Teig auslegen. Dafür den Teig entweder ausrollen oder ohne Ausrollen in die Form drücken. Im vorgeheizten Backofen 15 Minuten vorbacken

.

In der Zwischenzeit Frischkäse mit Quark, 4 Eiern und dem restlichen Erythritol (200 g) glattrühren. Zitronenschale und Zitronensaft unterrühren. Den vorgebackenen Boden aus dem Ofen nehmen und die Quarkmasse gleichmäßig darauf verstreichen. Aufgetaute Himbeeren mit einem Passierstab pürieren und unter die Käsemasse mischen.

Den Kuchen im vorgeheizten Ofen weitere 45 Minuten backen. Den fertigen Kuchen kurz in der Form auskühlen lassen, dann herauslösen und auf eine Platte setzen.

Nährwert pro Stück, bei 12 insgesamt ca.:

12 g Eiweiß
12 g Fett
7 g Kohlenhydrate (davon 1 g anrechnungspflichtig)
5 g Ballaststoffe
109 mg Cholesterin
55 mg Natrium
141 mg Kalium
153 mg Phosphor
184 Kilokalorien
736 Kilojoule

Anmerkungen zu den Rezepten:


Kohlenhydrate aus Gemüse (z. B. Zwiebeln, Karotten, Sellerie etc.) sind bis zu einer 200-g-Portion je Sorte nicht blutzuckerwirksam. Hilfe für das Schätzen der KH-Portionen geben KH-Tabellen (siehe die Diabetes-Journal-Nährwerttabelle – BE, KE und Kalorien auf einen Blick mit 1000 Lebensmitteln, K. Metternich, Kirchheim-Verlag, Mainz 2016).

Die berechneten Natriumwerte beziehen sich nur auf den natürlichen Natriumgehalt der Lebensmittel und nicht auf Salz, Brühe etc., die zum Würzen in den Rezepten verwendet werden.


Autorin:

Kirsten Metternich von Wolff
Diätassistentin DKL und DGE
Hildeboldstraße 5, 50226 Frechen-Königsdorf

Erschienen in: Diabetes-Journal, 2019; 68 (2) Seite 80

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  • thomas55 postete ein Update vor 1 Monat, 2 Wochen

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 1 Monat, 2 Wochen

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße