- Ernährung
Nuss-Nugat-Creme
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Seit Jahrzehnten ist die Nuss-Nugat-Creme bei Klein und Groß beliebt. Welche Vor- und Nachteile haben die verschiedenen Cremes – auch angesichts des Diabetes?
Vegan, ohne Palmöl, laktosefrei, glutenfrei, zuckerfrei, low carb, ohne Zuckerzusatz, ohne Aromastoffe, 100 % natürliche Inhaltsstoffe, low sugar, 45 % Nuss: was für eine Informationsflut auf den Etiketten der Nuss-Nugat-Cremes.
Herkömmliche Cremes bestehen meist aus Zucker, Palmöl (teils aus nachhaltiger Produktion), Haselnüssen oder Mandeln, Milchpulver, Kakao, (Soja-)Lecithin und Vanillin. Demnach sind sie glutenfrei, vegetarisch und ihr Laktosegehalt ist eher gering. Interessanter ist der Blick auf die Nährwertanalysen.
Gesüßt mit Zucker-Alternativen
Zuckerfreie Cremes sind meist nicht fett- und kalorienärmer als ihre normal gezuckerten Verwandten. Herkömmlicher Zucker wird ersetzt durch Erythrit, Xylit, Maltit und Steviolglykoside (Stevia). Ein Teelöffel (10 g) der Low-Carb-Creme enthält 5 bis 7 g Fett, 2 bis 3 g Kohlenhydrate, keinen anrechnungspflichtigen Zucker und rund 60 Kilokalorien. Im Vergleich liefert die gezuckerte Nugatcreme pro Teelöffel 3 bis 4 g Fett, 6 g anrechnungspflichtige Kohlenhydrate und etwa 55 Kilokalorien.
Wer sich für die kohlenhydratanrechnungsfreien Aufstriche entscheidet, muss tiefer ins Portemonnaie greifen: Ein 200-g-Glas kostet rund 5 Euro. Zucker ist bekanntlich weitaus günstiger, so kostet ein 450-g-Glas Zuckernuss-Creme nur rund 2 Euro. Wer sehr sensibel auf Xylit, Maltit etc. reagiert, kann bei zuckerfreien Produkten schon beim Genuss von 1 bis 2 Teelöffeln mit Blähungen rechnen. Wer bei egal welchem Aufstrich auf Butter verzichtet, spart vorweg einige Fettkalorien.
Für welche Creme Sie sich entscheiden, ist Geschmackssache. Hinsichtlich Energiegehalt, sprich Auswirkungen auf das Gewicht, sind die Cremes ähnlich. Lediglich die Kohlenhydratanrechungspflicht entfällt bei zuckerfreien Cremes.
von Kirsten Metternich von Wolff
Diätassistentin DKL und DGE, Redaktion Essen und Trinken,
Hildeboldstraße 5, 50226 Frechen-Königsdorf, Tel.: 0 22 34/91 65 41,
E-Mail: info@metternich24.de
Website: www.metternich24.de
Erschienen in: Diabetes-Journal, 2020; 69 (1) Seite 9
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thomas55 postete ein Update vor 2 Tagen, 17 Stunden
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 3 Tagen, 11 Stunden
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 2 Wochen, 3 Tagen
Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/Wer ist am Start?
Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im Juli – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 15. Juli! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]







Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße