- Ernährung
Ofengemüse mit Lachs und roten Linsen
2 Minuten

Rezept zum Essen und Trinken-Beitrag „Salzbewusst kochen“, erschienen in der Diabetes-Journal-Ausgabe 05/2020.
Zutaten für 2 Portionen:
1 rote Paprika
1 gelbe Paprika
1 Gemüsezwiebel
1 mittelgroße Zucchini
2 EL Olivenöl, 20 g
1 EL Paprikapulver
2 Lachsfilets, je 150 g
1 EL Zitronensaft
1 Pck. gemischte Tiefkühlkräuter
1 TL Senf, mittelscharf
100 g rote Linsen, trocken
2 EL Zwiebelwürfel, gefriergetrocknet
Die Zubereitung:
Backofen auf 180 °C (Umluft: 170 °C) vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Paprika putzen, waschen, in mittelgroße Stücke schneiden. Gemüsezwiebel abziehen, kalt waschen, halbieren, in mittelgroße Stücke schneiden.
Zucchini putzen, waschen, in mitteldicke Scheiben schneiden. Einen Esslöffel Olivenöl mit Paprikapulver, Senf, gemischten Tiefkühlkräutern mischen. Lachsfilets kalt waschen, trocknen, mit etwas Zitronensaft beträufeln, mit Würzöl einpinseln.
Das Gemüse in einen Plastikbeutel (z. B. Tiefkühlbeutel) füllen, einen Esslöffel Öl dazugeben, Öffnung verschließen und kräftig durchschütteln. Dann Gemüse auf dem vorbereiteten Blech verteilen, mit wenig Paprikapulver bestäuben. Den gewürzten Lachs zum Gemüse aufs Blech setzen.
Im vorgeheizten Ofen etwa 30 bis 35 Minuten backen, bis das Gemüse weich ist. In der Zwischenzeit die roten Linsen in 220 ml Wasser garen: dazu aufkochen und auf kleiner Flamme 10 bis 15 Minuten kochen. Dabei immer wieder mit einer Gabel durchrühren, damit sie nicht am Topfboden haften bleiben. Nach Garzeitende die getrockneten Zwiebelwürfel unterrühren.
Gemüse auf Tellern anrichten, Linsen dazugeben und den Fisch auf die Linsen setzen.
Nährwert pro Portion ca.:
47 g Eiweiß
29 g Fett
54 g Kohlenhydrate (davon 26 g anrechnungspflichtig)
15 g Ballaststoffe
87 mg Cholesterin
117 mg Natrium
1 640 mg Kalium
661 mg Phosphor
665 Kilokalorien
2 660 Kilojoule
Anmerkungen zu den Rezepten:
Kohlenhydrate aus Gemüse (z. B. Zwiebeln, Karotten, Sellerie etc.) sind bis zu einer 200-g-Portion je Sorte nicht blutzuckerwirksam. Hilfe für das Schätzen der KH-Portionen geben KH-Tabellen (siehe die Diabetes-Journal-Nährwerttabelle – BE, KE und Kalorien auf einen Blick mit 1000 Lebensmitteln, K. Metternich, Kirchheim-Verlag, Mainz 2016).
Die berechneten Natriumwerte beziehen sich nur auf den natürlichen Natriumgehalt der Lebensmittel und nicht auf Salz, Brühe etc., die zum Würzen in den Rezepten verwendet werden.
Autorin:
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Erschienen in: Diabetes-Journal, 2020; 69 (5) Seite 81
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thomas55 postete ein Update vor 2 Wochen, 4 Tagen
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 2 Wochen, 5 Tagen
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 1 Monat
Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/Wer ist am Start?
Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im Juli – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 15. Juli! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]







Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße