- Ernährung
Freude des Sommers: Pfirsiche, Aprikosen und Nektarinen
4 Minuten

Kugelrund, samtig, fruchtig und saftig – wie hätten Sie es denn gern? Mit diesen Attributen sind sie alle ausstaffiert, und es ist schon ein wahrer Genuss, in einen saftigen Pfirsich oder eine Nektarine zu beißen, ihr Aroma zu schmecken und den herrlichen Duft zu schnuppern. Wer es etwas säuerlicher mag, kommt bei Aprikosen auf seine kulinarischen Kosten. Das gesunde Fruchttrio passt ideal zum Diabetes, ist kalorienarm und fettfrei.
Ganz gleich, ob Pfirsich, ihre Schwester mit glatter Haut und Namen Nektarine oder die Miniversion als Aprikose: Jetzt entpuppt sich das volle Bukett fruchtiger Aromen aus der Obstwelt. Nicht nur pur sind sie ein echter Hochgenuss: Sie passen wunderbar in süße und pikante Leckereien. Es müssen nicht immer nur Äpfel sein, die als Snack oder Bestandteil von Kuchen, Salaten oder in Füllungen vorkommen: Wie wäre es mit kulinarischer Abwechslung mit diesem Sommertrio?
Sonnige Versuchung: Aprikosen
Ihr Mantel ist samtig fein, mal in Orange, mal in Gelb. Auf ihrer Sonnenseite erröten sie leicht und färben sich dabei etwas dunkler. Damit auch alles gut hält, hat der Mantel eine Naht, die vom Stiel bis zum Blütenende verläuft. So steht es ums Äußere der Kugeln mit einem Durchmesser von etwa 4 bis 8 Zentimeter. Sind sie reif, lässt sich ihr Stein leicht aus dem weiß-gelben Fruchtfleisch lösen. Sie reifen nicht nach – deshalb empfiehlt es sich, vollreife Früchte zu kaufen und diese innerhalb von drei bis vier Tagen zu verarbeiten.
Je intensiver ihr Duft ist, desto besser steht es um ihren Reifegrad. Es lohnt sich also, im Geschäft an ihnen zu riechen. Erscheinen sie dann noch in prallem, unverletztem Mantel, dürfen sie in den Einkaufskorb. Zu Hause bleiben sie etwa vier Tage frisch, wenn sie bei Zimmertemperatur darauf warten, vernascht zu werden. Wer ihren wunderbaren Geschmack konservieren möchte, kann sie einfrieren, zu Mus, Konfitüre oder einem fruchtigen Kuchen verarbeiten (siehe unser Rezept dazu).
Sie punkten seitens ihrer Vielseitigkeit und ihres süßen Geschmacks mit leicht säuerlicher Note. Auch mit Vitaminen und Mineralien (siehe Vitalstoffübersicht auf Seite 68) wird der Körper dank Aprikosen gut versorgt. Die Saison heimischer Früchte geht noch bis September: Wie wäre es also mit ein paar köstlichen Kugeln als Snack oder im Kuchen?
Pfirsiche: samtige Sommerkugeln
Sie ummantelt ein samtiger Pelz, doch kalt ist ihnen nicht; ihre Form ist kugelrund, doch ein Schneeball ist es nicht; ganz im Gegenteil: Pfirsiche sind der Inbegriff des Sommers. Ihre Hochzeit ist jetzt in vollem Gang. Die meisten Exemplare hierzulande werden aus Südeuropa importiert. Spät reifende Sorten haben ein besonders intensives Aroma.
Das ursprünglich aus China stammende Steinobst wird dort seit über 6.000 Jahren angebaut. Den alten Römern sei Dank, dass die Pfirsiche hierzulande bekannt wurden. Eng verwandt sind die Früchte mit Nektarinen, Aprikosen und auch Mandeln. Im Grunde unterscheiden sie sich von Nektarinen in ihrer Schale. So ist es kein Wunder, dass sie auch als glattschalige Pfirsiche bezeichnet werden.
Zurück zu den Pfirsichen: Ihre flaumige Behaarung macht sie also samtweich. Sie präsentieren sich grünlich-gelb, orange oder in zartem Rot. Ihr überaus saftiges Fruchtfleisch ist weiß, orange oder leicht rot. Reinbeißen und genießen – herrlich und eine der leckersten Möglichkeiten, Pfirsiche und Nektarinen zu essen.
Maximal drei bis vier Tage im Gemüsefach lagern
Diese beiden bieten dem Körper lebenswichtigen Vitalstoffe, wie Sie in der Übersicht in Abbildung 1 (siehe linke Spalte) sehen können. Die Haut von Pfirsichen und Nektarinen sollte ohne Dellen und Druckstellen sein. Haben die prallen Früchte einen aromatisch-süßlichen Duft, sind sie vollreif und von bester Qualität, denn sie reifen nur ganz wenig nach. Werden sie nicht direkt verarbeitet, lagern Sie sie maximal drei bis vier Tage im Gemüsefach, sonst leiden Geschmack und Aroma.
Waschen Sie sie vor dem Verzehr kalt, trocknen sie sanft, halbieren oder vierteln sie und lösen den Stein aus. So eignen sie sich auch zum Einfrieren. Falls sich Früchte nur schwer vom Stein lösen, schneiden Sie sie mit einem scharfen Messer in vier gleich große Teile ein und lösen jedes Viertel mit dem Messer vom Stein. Je reifer die Früchte sind und je besser ihre Qualität ist, desto einfacher lässt sich der Stein aus der Frucht lösen.
Wer die Wahl hat, hat die Qual
Wer vollreife Früchte kauft, dem ist ein himmlischer Fruchtalarm garantiert. Pfirsich- und Nektarinenhälften schmecken nicht nur auf Eis sehr lecker. Auch zu Schnitzel und Geflügel passen sie perfekt: Gratinieren Sie sie dazu einfach mit einer Scheibe Käse. Wer die Kombination aus süß und pikant mag, füllt die Pfirsiche und Nektarinen mit Frischkäse, beispielsweise Ricotta oder von der Ziege, so wie im Rezeptteil beschrieben.
Ab damit auf den Grill: Warum nicht?
Grillen klappt mit den großen Fruchtkugeln prima – in Scheiben, Hälften oder Viertel geschnitten. Etwas Meersalz und frisch gemahlenen Pfeffer dazu – schon schmeckt jedes Grillfleisch sehr besonders.
Auch für Flüssiges kommen die Pfirsiche in Frage: Toll für Kindergeburtstage sind Kullerpfirsiche. Piksen Sie dazu Früchte ringsum mit einem Zahnstocher und tun Sie sie in bauchige Gläser, die mit Mineralwasser oder zuckerfreier Zitronenlimo light oder zero gefüllt sind. Die Kugel dreht sich so lange, bis die Kohlensäure weicht.
Eine fruchtig-saftige Note geben alle drei Blattsalaten. Schneiden Sie sie dazu in Würfel oder Streifen, mischen sie mit Vinaigrette oder geben sie auf den fertigen Salat.
Freuen Sie sich auf diese köstlichen Sommerfrüchte und genießen sie diese jetzt regelmäßig. Denn alle drei sind fettfrei, kalorienarm, und ihr Kohlenhydratgehalt hält sich im überschaubaren Rahmen, wie Sie in unserer Tabelle sehen können. In diesem Sinne: Genießen Sie den Sommer mit Aprikosen, Nektarinen und Pfirsichen.
Rezepte
von Kirsten Metternich von Wolff
Kirsten Metternich von Wolff hat eine ernährungsmedizinische Ausbildung mit Zusatzqualifikation bei der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Seit mehr als 20 Jahren arbeitet sie als freie Journalistin, Buchautorin und Referentin. Gesunde Ernährung bei Diabetes ist einer ihrer thematischen Schwerpunkte.
Erschienen in: Diabetes-Journal, 2016; 65 (8) Seite 64-67
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olivers postete ein Update vor 21 Stunden, 57 Minuten
Hallo Zusammen!
Ich bin ein T3er und freue mich Gleichbetroffene zwecks Erfahrungsaustausch zu finden. Bin im Frankfurter Raum, aber auch im Heidelberger Raum unterwegs.
Liebe Grüße
Oliverzojou96 postete ein Update vor 1 Tag, 23 Stunden
Hallo, ich bin DT1 und trage seit etwa 1 Jahr eine Omnipod-Pumpe. Letztere löst seit mehrere Monaten eine Hautallergie an der Platzierungsstelle aus. Ich habe es bereits mit dem Cavillon-Spray und Pflastern (derzeit Omnifix von Hartmann und Unterpatch von My Sweet Stitch) für empfindliche Haut unter dem Pod probiert. Es hilft aber leider nicht oder nur bedingt, da auch mit Spray die Allergie ausgelöst wird und die Schutzpflaster nicht lange haften. Hat jemand vielleicht eine ähnliche Erfahrung gemacht und eine gute Lösung gefunden? Ich würde gerne weiterhin eine Pumpe tragen, wäre aber auch bereit das Modell zu wechseln, wenn es das Problem mit der Allergie löst. Ich bin um jeden Rat dankbar. Vielen Dank im Voraus 🙂
darktear postete ein Update vor 2 Tagen, 14 Stunden
Hallo,
hat irgendwer der den Libre3 benutzt auch so massive Probleme ?
Mein Kind hat ständig Ärger mit seinen Sensoren,selten wo mal einer durchhält. Entweder dauernd Sensorfehler oder ein neuer Sensor sitzt und nach kurzer Zeit kommt bitte neuen Sensor starten.
Das kann ja nicht sein,ich hab selten mal einen Sensorfehler.
Als ich das letzte mal bei denen angerufen hatte ,meinte dieser “sehr freundliche” Mitarbeiter nur es kann nicht sein das die so viele Fehler haben,es gab keinen Ersatz.
Müßen wir jetzt ernsthaft selber Sensoren bezahlen?
Weil bis der Nachschub kommt dauert es noch 🙁LG Sandra
- olivers antwortete vor 21 Stunden, 50 Minuten
Nun, ich weiß nicht, was ihr alles probiert habt. Aber Handyneustart, Bluetooth neu aktivieren, Akku muss genug Kapazität haben. Vielleicht ist der Sensor auch locker, Schweiss hat auch immer bei mir Schwierigkeiten gemacht (wird beim Kind nicht sein).
Gruß Oliver



