- Ernährung
Pflaumenmus: fettfrei, aber oft viel Zucker
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Würzig-süß mit einer Prise Zimt in cremiger Konsistenz: Das ist der Klassiker aus herbstlichem Saisonobst. Gekaufte Produkte sind fettfrei, aber oft zuckerreich.
Es schmeckt pur oder mit Frischkäse auf Brot, in Kuchenfüllungen, Lebkuchen, Desserts und sogar in deftigen Fleischsaucen: Pflaumenmus! Bei gekauften Produkten wird dem Mus beispielsweise weißer Zucker, brauner Zucker oder Glukose-Fruktose-Sirup zugesetzt. So enthält eine 20-g-Portion im Schnitt 10 g Kohlenhydrate, davon 9 g Zucker, kein Fett oder Eiweiß und 40 Kilokalorien. Doch es geht auch ohne Zuckerzusatz: Wer sein Pflaumenmus selbst kocht, spart Energie, Zucker und Kohlenhydrate.
3 Kilo Pflaumen, 2 Stunden Kochzeit
Selbst gekochtes Mus schmeckt weitaus fruchtiger und intensiver als gekaufter Zuckeraufstrich. Kochen Sie das Mus nach den folgenden Angaben, dann enthält eine 20-g-Portion gerade einmal 10 Kilokalorien und 2,5 g Kohlenhydrate durch den natürlichen Fruchtzuckergehalt. Zum Muskochen brauchen Sie 3 Kilo Pflaumen, einen Teelöffel gemahlenen Zimt und eventuell einen Spritzer Zitronensaft. Wer es mit einer besonderen Note mag, kann noch einen Teelöffel Lebkuchen- oder Spekulatiusgewürz dazugeben. Dank des natürlichen Pektingehalts von Pflaumen braucht es kein zusätzliches Geliermittel. Besonders gut schmeckt und gelingt es aus vollreifen Früchten:
Waschen und putzen Sie das Obst und schneiden es in kleine Stücke. Füllen Sie die Früchte mit Gewürzen und Säure in einen feuerfesten Bräter/eine Auflaufform und garen sie ohne Deckel im vorgeheizten Ofen bei 200 °C (Umluft 180 °C). Damit Feuchtigkeit aus den Früchten entweichen kann, klemmen Sie einen Holzkochlöffel in die Backofentür. Rühren Sie hin und wieder um, damit die Masse sämig wird. Pürieren Sie sie anschließend mit einem Passierstab sämig und füllen sie das Mus in vier bis fünf saubere, fest verschließbare Gläser. Lagern Sie angebrochene Gläser im Kühlschrank.
von Kirsten Metternich von Wolff
Kirchheim-Verlag, Kaiserstraße 41, 55116 Mainz,
Tel.: (0 61 31) 9 60 70 0, Fax: (0 61 31) 9 60 70 90,
E-Mail: redaktion@diabetes-journal.de
Erschienen in: Diabetes-Journal, 2018; 67 (10) Seite 9
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thomas55 postete ein Update vor 1 Woche
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 1 Woche, 1 Tag
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 3 Wochen, 1 Tag
Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/Wer ist am Start?
Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im Juli – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 15. Juli! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]






Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße