Rezept für Professor Petzoldts Kümmelbrotsuppe

2 Minuten

© Kirchheim/Bernhard Kölsch
Rezept für Professor Petzoldts Kümmelbrotsuppe

Kümmel gibt dieser Brotsuppe ihren typischen Geschmack, knusprige Croutons und frische Petersilie sorgen für Abwechslung im Teller. Das Rezept von Professor Petzoldt kommt mit wenigen Zutaten aus. Pro Portion sind 17 Gramm Kohlenhydrate angegeben, die alle anrechnungspflichtig sind.

Rezept: Professor Petzoldts Kümmelbrotsuppe

Zutaten für 2 Portionen:

  • ¼ Bund glatte Petersilie
  • 1 Scheibe Toastbrot, 25 g
  • 40 g Butter
  • 20 g Weizenmehl
  • 200 ml Geflügelfond
  • 50 ml fettreduzierte Sahne, 7 % Fett
  • 100 ml fettarme Milch
  • ½ TL Kümmelkörner, ­zerstoßen
  • etwas geriebene Muskatnuss
  • etwas Salz
  • 1 Ei

Nährwert pro Portion ca.:

  • 8 g Eiweiß
  • 23 g Fett
  • 17 g Kohlenhydrate (davon 17 g anrechnungspflichtig)
  • 1 g Ballaststoffe
  • 163 mg Cholesterin
  • 150 mg Natrium
  • 208 mg Kalium
  • 148 mg Phosphor
  • 307 Kilokalorien
  • 1.228 Kilojoule

Zubereitungszeit: ca. 20 Minuten

Zubereitung

  1. Petersilie waschen, trocknen, zwei Drittel fein und ein Drittel grob hacken.

  2. Toastbrot in kleine Würfel schneiden. Die Hälfte der Butter in einer Pfanne schmelzen, Brotwürfel darin kross braten.

  3. Restliche Butter in einem Topf erhitzen, Mehl mit einem Schneebesen einrühren, bis sich Fett und Mehl vermischt haben und goldgelb sind.

  4. Mit Geflügelfond aufgießen und aufkochen, dann Sahne, Milch und zerstoßene Kümmelkörner dazugeben.

  5. Nun 10 Minuten auf kleiner Flamme köcheln lassen. Mit geriebener Muskatnuss und Salz abschmecken.

  6. Das Ei und die fein gehackte Petersilie mit einem Schneebesen in die Suppe rühren. Wichtig: Nicht mehr aufkochen, sonst gerinnt sie.

  7. In Suppenterrinen füllen, mit Croutons und der grob gehackten Petersilie garniert servieren.


Dieses Rezept ist Teil des Beitrags „Ernährungstrend Zusatz-Lebensmittel“.

Weitere Rezepte zum Thema:


Anmerkungen zu den Rezepten: Kohlenhydrate aus Gemüse (z.B. Zwiebeln, Karotten, Sellerie etc.) sind bis zu einer 200-g-Portion je Sorte nicht blutzuckerwirksam. Hilfe für das Schätzen der KH-Portionen geben KH-Tabellen (siehe die Diabetes-Journal-Nährwerttabelle – BE, KE und Kalorien auf einen Blick mit 1000 Lebensmitteln, K. Metternich von Wolff, Kirchheim-Verlag, Mainz 2020). Die berechneten Natriumwerte beziehen sich nur auf den natürlichen Natriumgehalt der Lebensmittel und nicht auf Salz, Brühe etc., die zum Würzen in den Rezepten verwendet werden.

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von Kirsten Metternich von Wolff

Kirsten Metternich von Wolff hat eine ernährungs­medizinische Ausbildung mit Zusatzqualifikation bei der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Seit mehr als 20 Jahren arbeitet sie als freie Journalistin, Buchautorin und Referentin. Gesunde Ernährung bei Diabetes ist einer ihrer thematischen Schwerpunkte.

Erschienen in: Diabetes-Journal, 2016; 65 (2) Seite 69

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      Ansonsten heißt es: Augenmaß! Gut ist, immer wieder mal eine bestimmte Menge Reis abzuwiegen und zu kochen (mache ich so). Dann sieht man die Menge und bekommt ein besseres Gefühl für die Menge beim Schätzen. Natürlich verteilt sich gerade Reis sehr gut zwischen den anderen Zutaten, aber ob es “viel” oder “wenig” ist, kann man meist erkennen.

      Sinnvoll finde ich außerdem (und nicht nur ich), gerade bei eher schwierig einzuschätzenden Kohlenhydratmengen die Insulindosis eher zu gering anzusetzen und lieber später höhere Werte zu korrigieren oder – falls ein AID-System im Einsatz ist – dieses seinen Job machen zu lassen. Denn eine Hypo direkt nach dem Essen finde ich deutlich weniger angenehm.

      Eine Patentlösung gibt es also nicht. Vielleicht helfen Dir die Tipps trotzdem etwas?