Putenbrust in Aronia-Sauce mit Spargel und Kräuter-Drillingen

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Putenbrust in Aronia-Sauce mit Spargel und Kräuter-Drillingen

Rezept zum Essen und Trinken-Beitrag „Superfoods“, erschienen in der Diabetes-Journal-Ausgabe 5/2015.

Zutaten für 2 Portionen:

500 g weißer Spargel
etwas Salz
1 – 2 Spritzer flüssiger ­Süßstoff
300 g Drillinge (kleine Kartoffeln mit Schale)
1 Bund frische Kräuter
2 Putenbrustfilets à 150 g
3 EL Rapsöl, 30 g
1 Prise gemahlener Pfeffer
100 ml fettarme Milch
60 ml fettreduzierte Sahne, 7 % Fett
50 g Aronia-Beeren, getrocknet

Die Zubereitung:

Den Backofen auf 180 °C (Umluft: 160 °C) aufheizen. Spargel putzen, schälen und waschen (s. Abb. 1). Ein Backblech mit lauwarmem Wasser füllen, etwas Salz und 1 bis 2 Spritzer Flüssigsüßstoff einrühren. Spargel auf das Blech legen und etwa 20 Minuten garen. Kartoffeln kalt abwaschen, im Topf gerade mit Wasser bedecken und 15 bis 20 Minuten (je nach Größe) garen. Kräuterblätter von den Stielen zupfen, waschen, trocknen und hacken.

Das Fleisch kalt waschen, mit Küchenkrepp trocknen. Einen Esslöffel Öl mit etwas Pfeffer und Salz mischen, Fleisch damit von beiden Seiten einpinseln (s. Abb. 2). Einen weiteren Esslöffel Öl in einer Pfanne erhitzen, Fleisch darin von beiden Seiten anbraten und in etwa 6 bis 8 Minuten garen. Aus der Pfanne nehmen und warm stellen. Milch und Sahne in die Pfanne gießen, erhitzen, Aronia-Beeren zugeben, 3 bis 5 Minuten köcheln lassen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die fertigen Kartoffeln abgießen, kurz ausdampfen lassen. Restliches Öl in einer zweiten Pfanne erhitzen, Kartöffelchen darin anbraten, salzen und in den gehackten Kräutern wenden (s. Abb. 3). Putenbrust, Sauce, Kräuter-Drillinge und Spargel auf zwei Tellern anrichten.

Nährwert pro Portion ca.:

47 g Eiweiß
21 g Fett
47 g Kohlenhydrate (davon 39 g anrechnungspflichtig)
12 g Ballaststoffe
103 mg Cholesterin
149 mg Natrium
1 610 mg Kalium
542 mg Phosphor
565 Kilokalorien
2 260 Kilojoule


von Kirsten Metternich
Kirchheim-Verlag, Kaiserstraße 41, 55116 Mainz,
Tel.: (0 61 31) 9 60 70 0, Fax: (0 61 31) 9 60 70 90,
E-Mail: redaktion@diabetes-journal.de

Erschienen in: Diabetes-Journal, 2016; 65 (5) Seite 88

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  • thomas55 postete ein Update vor 1 Monat, 1 Woche

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 1 Monat, 2 Wochen

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße