Rezept zur Spargelsaison: Feldsalat mit Spargel und Erdbeeren

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Rezept zur Spargelsaison: Feldsalat mit Spargel und Erdbeeren

Wenn das Thermometer steigt, habe ich oft keine Lust auf warme Mahlzeiten. Trotzdem möchte ich die begrenzte Spargelsaison gern voll auskosten. Wie gut also, dass ich vor ein paar Jahren einen leckeren Salat aus Feldsalat mit Spargel und Erdbeeren erfunden habe!

Noch besser mit selbst angesetztem Himbeeressig

In diesem Jahr habe ich für ein dazu passendes Dressing noch einen Himbeeressig selbst angesetzt. Denn wenn ich mir die Zutatenlisten fertiger Himbeeressige anschaue, dann sehe ich wenig Himbeere, aber viel Aroma und zugesetzten Zucker. Das muss ja nicht sein – denn ein Himbeeressig ist denkbar einfach selbst herzustellen. Zum Nachtisch Joghurt mit Himbeerpüree, und fertig ist die fruchtig-frische Sommermahlzeit.

Für die ganze Mahlzeit benötigt man für 2 Personen:

  • 1 Bund (500 Gramm) Spargel
  • 200 Gramm frische Erdbeeren
  • 100 Gramm Feldsalat
  • 250 Gramm Naturjoghurt
  • zum Süßen nach Geschmack Tagatesse, Honig oder gewöhnlichen Zucker
  • eine kleine Packung Tiefkühl-Himbeeren (300 Gramm)
  • 1 Flasche Weißweinessig (750 ml)
  • 1 leere, hübsche Flasche für den Himbeeressig
  • Olivenöl, Salz, Pfeffer
  • etwas frischen Schnittlauch

Erst den Himbeeressig ansetzen. Dazu eine gute Handvoll der TK-Himbeeren in die gereinigte, leere, hübsche Flasche geben und mit Weißweinessig auffüllen (die restlichen Himbeeren beiseitestellen und auftauen lassen). Die Himbeeren bleiben einfach drin im Essig und geben ihren Geschmack ab. Das Himbeeraroma ist schon am selben Tag zu schmecken, wird mit der Zeit aber natürlich intensiver.

Dann den Spargel schälen, die holzigen Enden abschneiden und den Spargel in etwa fingerlange Abschnitte schneiden. In Salzwasser bissfest garen, abgießen und abkühlen lassen. Die Erdbeeren waschen, putzen und halbieren. Den Feldsalat waschen und putzen. Feldsalat, Spargel und Erdbeeren auf zwei Tellern hübsch arrangieren. Den Schnittlauch mit einer Schere kleinschneiden und über den Salat streuen.

Für das Dressing ⅔ Olivenöl und ⅓ Himbeeressig verrühren, mit Salz und Pfeffer würzen. Das Dressing kurz vor dem Servieren über den Salat geben.

Und jetzt noch das Dessert

Für das Dessert die restlichen Himbeeren (falls sie noch nicht ganz aufgetaut sind, mit der Mikrowelle ein wenig nachhelfen) zusammen mit ca. einem Esslöffel Tagatesse in ein Gefäß geben und mit dem Pürierstab pürieren. Den Naturjoghurt auf zwei Schälchen verteilen, das Himbeerpüree darübergeben und mit einem Löffel hübsche Schlieren einrühren (das ist mir leider nicht so gut gelungen, ich bin dankbar für Tipps, wie ich diese Schlieren dekorativer hinbekommen kann!).

 Kohlenhydrate insgesamt:

  • 16 Gramm für die Himbeeren (7 Gramm pro 100 Gramm), je nachdem, wie viele im Essig landen und wie viele im Dessert
  • 11 Gramm für die Erdbeeren (5,4 Gramm pro 100 Gramm)
  • 13 Gramm für den Joghurt (5,3 Gramm pro 100 Gramm)
  • Spargel und Feldsalat berechne ich nicht und kenne auch niemanden, der für diese läppischen 0,8 bis 2 Gramm Kohlenhydrate pro 100 Gramm Insulin spritzen müsste.
  • Ergibt summa summarum sparsame 40 Gramm Kohlenhydrate für die Gesamtmenge, die bei uns für 2 Personen gereicht hat.

Guten Appetit!

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  • thomas55 postete ein Update vor 3 Tagen, 3 Stunden

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 3 Tagen, 20 Stunden

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße

  • lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 2 Wochen, 4 Tagen

    Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
    Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/

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