Rotes Kartoffelgratin

2 Minuten

© Kirchheim/Frank Schuppelius
Rotes Kartoffelgratin

Rezept zum Essen und Trinken-Beitrag „Kochen & Genießen & Bewegen: So gelingt der Festtagsgenuss“, erschienen in der Diabetes-Journal-Ausgabe 12/2019.

Zutaten für 4 Portionen:

200 g Kartoffeln
200 g Süßkartoffeln
400 g gegarte Rote Bete
1 Bund glatte Petersilie
1 TL gekörnte Gemüsebrühe
200 ml fettarme Sahne zum Kochen, 7 % Fett
etwas frisch gemahlener Pfeffer und geriebene Muskatnuss
20 g Kürbiskernöl (2 EL)

Die Zubereitung:

Den Backofen auf 200 °C (Umluft: 180 °C) vorheizen. Kartoffeln schälen, kalt waschen und in dünne Scheiben schneiden. Süßkartoffeln gründlich mit Schale waschen und ebenfalls in dünne Scheiben schneiden. Die gekochte Rote Bete in Scheiben schneiden. Petersilie waschen, trocknen und fein hacken.

50 ml warmes Wasser in ein Litermaß geben und die gekörnte Gemüsebrühe einrühren. Dann die fettreduzierte Sahne, gehackte Petersilie, gemahlenen Pfeffer und geriebene Muskatnuss dazugeben, umrühren und abschmecken.

Nun rohe Kartoffel-, Süßkartoffel- und Rote-Bete-Scheiben im Wechsel in eine Auflaufform schichten. Die angerührte Sahne darübergießen und im vorgeheizten Ofen in 45 bis 55 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen und mit frisch gemahlenem Pfeffer bestreuen.

Nährwert pro Portion ca.:

4 g Eiweiß
4 g Fett
35 g Kohlenhydrate (davon 19 g anrechnungspflichtig)
5 g Ballaststoffe
3 mg Cholesterin
50 mg Natrium
698 mg Kalium
79 mg Phosphor
192 Kilokalorien
768 Kilojoule

Anmerkungen zu den Rezepten:


Kohlenhydrate aus Gemüse (z. B. Zwiebeln, Karotten, Sellerie etc.) sind bis zu einer 200-g-Portion je Sorte nicht blutzuckerwirksam. Hilfe für das Schätzen der KH-Portionen geben KH-Tabellen (siehe die Diabetes-Journal-Nährwerttabelle – BE, KE und Kalorien auf einen Blick mit 1000 Lebensmitteln, K. Metternich, Kirchheim-Verlag, Mainz 2016).

Die berechneten Natriumwerte beziehen sich nur auf den natürlichen Natriumgehalt der Lebensmittel und nicht auf Salz, Brühe etc., die zum Würzen in den Rezepten verwendet werden.


Autorin:

Kirsten Metternich von Wolff
Diätassistentin DKL und DGE
Hildeboldstraße 5, 50226 Frechen-Königsdorf

Erschienen in: Diabetes-Journal, 2019; 68 (12) Seite 96

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  • tako111 postete ein Update vor 2 Wochen, 4 Tagen

    Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.

    Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.

  • moira postete ein Update vor 4 Wochen

    Hallo! Ich fahre in den Ferien nach Paris und möchte gerne auf den Eiffelturm steigen. Mein Mann macht sich deshalb große Sorgen, weil die Treppe schon sehr lang ist.
    War jemand schon mal dort und hat den einen oder anderen Tipp?

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