- Ernährung
Rustikales Vollkornbrot
2 Minuten

Leser-Rezept zum Essen und Trinken-Beitrag „Essen in den Wechseljahren“, erschienen in der Diabetes-Journal-Ausgabe 9/2019.
Zutaten für 1 große (25 cm ) und 1 kleine Kastenform (20 cm):
1 Würfel frische Hefe
700 g Dinkelmehl, Type 630
100 g Hirse
100 g Hafer
100 g Buchweizen oder Grünkern
je 1 EL Koriander, Kümmel, Fenchel, Anissamen ganz
30 g Sesam oder Leinsamen
50 g Walnüsse
1 EL Salz
1 EL Rapsöl, 10 g
Die Zubereitung:
Die Hefe in 200 ml lauwarmem Wasser auflösen. Mehl mit Körnern, Samen, Nüssen und Salz in eine Schüssel geben, mischen. 500 ml Wasser zugeben und das Hefewasser untermischen. Alles in der Küchenmaschine 2 Minuten kräftig durchkneten. Schüssel zugedeckt an einem warmen Ort 20 Minuten gehen lassen.
Kastenformen mit Rapsöl einpinseln. Den Teig noch einmal durchkneten und in die Formen füllen. Er ist sehr flüssig und lässt sich wie ein Rührteig in die Formen geben. Beide Formen zugedeckt an einem warmen Ort weitere 30 Minuten gehen lassen.
In der Zwischenzeit den Ofen auf 220 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Eine feuerfeste Tasse in den Ofen stellen. Nun die Oberfläche der Brote mit Wasser bepinseln, in den vorgeheizten Ofen stellen und auf 180 °C Ober- und Unterhitze runterschalten. 40 bis 50 Minuten backen. Mit Holzstäbchen in die Brote stechen: Bleibt nichts kleben – fertig!
Aus dem Ofen nehmen und in der Form auskühlen lassen, dann herauslösen.
Nährwert pro Portion ca.:
5 g Eiweiß
3 g Fett
27 g Kohlenhydrate (davon 25 g anrechnungspflichtig)
2 g Ballaststoffe
0 mg Cholesterin
2 mg Natrium
88 mg Kalium
81 mg Phosphor
155 Kilokalorien
620 Kilojoule
Anmerkungen zu den Rezepten:
Kohlenhydrate aus Gemüse (z. B. Zwiebeln, Karotten, Sellerie etc.) sind bis zu einer 200-g-Portion je Sorte nicht blutzuckerwirksam. Hilfe für das Schätzen der KH-Portionen geben KH-Tabellen (siehe die Diabetes-Journal-Nährwerttabelle – BE, KE und Kalorien auf einen Blick mit 1000 Lebensmitteln, K. Metternich, Kirchheim-Verlag, Mainz 2016).
Die berechneten Natriumwerte beziehen sich nur auf den natürlichen Natriumgehalt der Lebensmittel und nicht auf Salz, Brühe etc., die zum Würzen in den Rezepten verwendet werden.
Autorin:
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Erschienen in: Diabetes-Journal, 2019; 68 (9) Seite 93
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thomas55 postete ein Update vor 2 Wochen, 4 Tagen
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 2 Wochen, 5 Tagen
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 1 Monat
Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/Wer ist am Start?
Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im Juli – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 15. Juli! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]







Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße