Scharfer Tofu im Gemüsebett

2 Minuten

© Kirchheim/Bernhard Kölsch
Scharfer Tofu im Gemüsebett

Rezept zum Essen und Trinken-Beitrag „Raffiniert würzen wie in Asien“, erschienen in der Diabetes-Journal-Ausgabe 6/2016.

Zutaten für 2 Portionen:

1 rote Chilischote
200 g Tofu, natur
50 ml Kokosmilch
1 EL süße Chilisauce aus dem Asia-Laden
1 EL Sojasauce
1 TL rote Currypaste
1 Stange Lauch
2 Karotten
1 rote Paprika
200 g grüner Spargel
3 EL Sesamöl, 30 g
1 EL Cashew-Kerne, 20 g

Die Zubereitung:

Die Chilischote längs halbieren, Kerne herauskratzen. Die Schote waschen, in feine Ringe schneiden. Tipp: Bei der Arbeit mit Chilischoten am besten Küchenhandschuhe tragen oder danach die Hände gründlich mit warmem Wasser und Seife waschen.

Tofu in Scheiben schneiden. Aus Kokosmilch, Chili- und Sojasauce, roter Currypaste und den Chilistückchen eine Marinade rühren (s. Abb. 1). Tofu in eine Schüssel legen, mit der Marinade übergießen, die Schüssel fest verschließen und den Tofu am besten über Nacht durchziehen lassen.

Lauch putzen, längs halbieren und in schmale Ringe schneiden. Karotten schälen, waschen und mit einem Buntmesser (geriffelte Klinge) schräg in dünne Scheiben schneiden. Paprika putzen, waschen, in mundgerechte Stücke schneiden. Grünen Spargel waschen, die Enden abschneiden und die Stangen dann in gleich große Stücke schneiden.

Einen Esslöffel Öl in einer Pfanne erhitzen, zuerst Karotten und Spargel darin anbraten. Dann die restliche Tofumarinade, Lauch und Paprika dazugeben, auf kleiner Flamme in 8 Minuten knackig garen (s. Abb. 2). Aus der Pfanne nehmen, das restliche Öl in der Pfanne erhitzen und die marinierten Tofuscheiben darin kross braten.

Jetzt die Cashew-­Kerne grob zerkleinern. Gemüse in Schalen anrichten, Tofuscheiben darauflegen und mit Cashew-Kernen bestreuen (s. Abb. 3). Wer mag, kann dazu etwas gekochten Reis, Mie- oder Glasnudeln essen.

Tipp: Der marinierte Tofu lässt sich in einer Alu-Grillschale auch prima grillen.

Nährwert pro Portion, ohne Reis/Nudeln, ca.:

24 g Eiweiß
29 g Fett
23 g Kohlenhydrate
(davon 0 g
anrechnungspflichtig)
11 g Ballaststoffe
0 mg Cholesterin
55 mg Natrium
1 390 mg Kalium
448 mg Phosphor
449 Kilokalorien
1 796 Kilojoule


von Kirsten Metternich
Kirchheim-Verlag, Kaiserstraße 41, 55116 Mainz,
Tel.: (0 61 31) 9 60 70 0, Fax: (0 61 31) 9 60 70 90,
E-Mail: redaktion@diabetes-journal.de

Erschienen in: Diabetes-Journal, 2016; 65 (6) Seite 78

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  • thomas55 postete ein Update vor 2 Wochen, 5 Tagen

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 2 Wochen, 6 Tagen

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße

  • lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 1 Monat

    Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
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