Schicht-Konfitüre – Karibik trifft Deutschland

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Schicht-Konfitüre – Karibik trifft Deutschland

Rezept zum Essen und Trinken-Beitrag „Konfitüre & Mus & Chutney – Einkochen“, erschienen in der Diabetes-Journal-Ausgabe 7/2020.


Zutaten für 5 Gläser zu je 300 ml:

1 Bio-Limette
750 g Himbeeren
1 Pck. Gelierzucker 3 : 1, 500 g
500 g Mango-Fruchtfleisch
250 g Bananen-Fruchtfleisch
1 EL Limettensaft
50 g Kokosraspel


Die Zubereitung:

Die Bio-Limette heiß abwaschen. Mit einem Zestenreißer oder Sparschäler die Schale hauchdünn abschneiden. In schmale Streifen schneiden. Himbeeren in stehendem, kaltem Wasser waschen, abtropfen lassen und auf einem Küchenkrepp trocknen. Mit 250 g Gelierzucker 3 : 1 in einen Topf geben, aufkochen und etwa 5 Minuten auf kleiner Flamme köcheln lassen. Nach Geschmack passieren oder mit einem Kartoffelstampfer Himbeerstücke zerdrücken und die Limettenschale unterrühren. Die sauberen Gläser zur Hälfte mit der Himbeerkonfitüre füllen, abkühlen und fest werden lassen.

Mango putzen, waschen, in Stücke schneiden. 500 g in einen Topf geben und 250 g Bananen in Scheiben schneiden und zugeben. Nun einen Esslöffel Limettensaft und 250 g Gelierzucker 3 : 1 untermischen. Unter Rühren aufkochen und auf mittlerer Flamme 5 Minuten köcheln lassen. Mit einem Passierstab sämig pürieren und die Kokosraspel unterrühren. Die cremige Marmelade auf die abgekühlte Himbeer-­Limetten-Konfitüre gießen. Gläser fest verschließen und abkühlen lassen. Angebrochene Gläser im Kühlschrank aufbewahren.


Nährwert pro 20 g-Portion ca.:

0 g Eiweiß
0 g Fett
5 g Kohlenhydrate (davon 5 g anrechnungspflichtig)
0 g Ballaststoffe
0 mg Cholesterin
0 mg Natrium
55 mg Kalium
5 mg Phosphor
20 Kilokalorien
80 Kilojoule

Anmerkungen zu den Rezepten:


Kohlenhydrate aus Gemüse (z. B. Zwiebeln, Karotten, Sellerie etc.) sind bis zu einer 200-g-Portion je Sorte nicht blutzuckerwirksam. Hilfe für das Schätzen der KH-Portionen geben KH-Tabellen (siehe die Diabetes-Journal-Nährwerttabelle – BE, KE und Kalorien auf einen Blick mit 1000 Lebensmitteln, K. Metternich, Kirchheim-Verlag, Mainz 2016).

Die berechneten Natriumwerte beziehen sich nur auf den natürlichen Natriumgehalt der Lebensmittel und nicht auf Salz, Brühe etc., die zum Würzen in den Rezepten verwendet werden.


Autorin:

Kirsten Metternich von Wolff
Diätassistentin DKL und DGE
Hildeboldstraße 5, 50226 Frechen-Königsdorf

Erschienen in: Diabetes-Journal, 2020; 69 (7) Seite 81

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  • thomas55 postete ein Update vor 2 Wochen, 4 Tagen

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 2 Wochen, 5 Tagen

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße

  • lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 1 Monat

    Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
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