- Ernährung
Schnelles Vollkornbrot mit Bärlauchdip
2 Minuten

Rezept zum Essen und Trinken-Beitrag „Salzbewusst kochen“, erschienen in der Diabetes-Journal-Ausgabe 05/2020.
Zutaten für 1 Laib Brot und 4 Portionen Dip:
400 g Weizenvollkornmehl
100 g kernige Haferflocken
½ TL Backpulver
1 TL Natron
250 ml Mineralwasser mit Kohlensäure
400 g Magerquark
½ TL Anis, gemahlen
1 – 2 EL Fenchelsamen
50 g Halbfettbutter
1 Bund frischer Bärlauch
1 Knoblauchzehe
etwas frisch gemahlener Pfeffer
½ TL Apfelessig
Die Zubereitung:
Backofen auf 200 °C (Umluft: 180 °C) vorheizen. Mehl, Haferflocken, Backpulver und Natron in einer Schüssel mischen. 250 g Quark, Mineralwasser, Anis und Fenchel dazugeben, zu einem Teig verarbeiten. Entweder in eine runde Silikonbrotbackschale füllen oder zu einem Laib formen und auf ein Backblech mit Backpapier setzen. Im vorgeheizten Ofen 30 Minuten backen.
In der Zwischenzeit für den Bärlauchdipp Magerquark mit weicher Halbfettbutter verrühren. Bärlauch waschen, trocknen, in feine Streifen schneiden oder fein hacken. Knoblauch abziehen und fein hacken, beides zum Quark geben. Mit Pfeffer und Essig würzen, in eine Schale füllen, Oberfläche glatt streichen und kalt stellen.
Nach Backzeitende mit einem Holzspieß in das Brot stechen: Bleibt kein Teig daran kleben, aus dem Ofen nehmen und vollständig auskühlen lassen, erst dann in Scheiben schneiden. Den Dip dazu reichen.
Nährwert pro 50-g-Scheibe mit Dip, ca.::
12 g Eiweiß
6 g Fett
26 g Kohlenhydrate (davon 24 g anrechnungspflichtig)
3 g Ballaststoffe
14 mg Cholesterin
34 mg Natrium
210 mg Kalium
215 mg Phosphor
206 Kilokalorien
824 Kilojoule
Anmerkungen zu den Rezepten:
Kohlenhydrate aus Gemüse (z. B. Zwiebeln, Karotten, Sellerie etc.) sind bis zu einer 200-g-Portion je Sorte nicht blutzuckerwirksam. Hilfe für das Schätzen der KH-Portionen geben KH-Tabellen (siehe die Diabetes-Journal-Nährwerttabelle – BE, KE und Kalorien auf einen Blick mit 1000 Lebensmitteln, K. Metternich, Kirchheim-Verlag, Mainz 2016).
Die berechneten Natriumwerte beziehen sich nur auf den natürlichen Natriumgehalt der Lebensmittel und nicht auf Salz, Brühe etc., die zum Würzen in den Rezepten verwendet werden.
Autorin:
|
|
Erschienen in: Diabetes-Journal, 2020; 69 (5) Seite 82
Alle wichtigen Infos und Events für Menschen mit Diabetes – kostenlos und direkt in deinem Postfach. Mit unserem Newsletter verpasst du nichts mehr.
Ähnliche Beiträge
- Aus der Community

6 Minuten
- Aus der Community

3 Minuten
Alle wichtigen Infos und Events für Menschen mit Diabetes – kostenlos und direkt in deinem Postfach. Mit unserem Newsletter verpasst du nichts mehr.
Geschichten, Gemeinschaft, Gesundheit: Der Diabetes-Anker ist ein umfassendes Angebot für alle Menschen mit Diabetes – live, gedruckt und digital. Der Diabetes-Anker und die Community sind immer da, wo du sie brauchst. Für alle Höhen und Tiefen.
über deinen Diabetes?
Die Antworten werden anonymisiert gesammelt und sind nicht mit dir oder deinem Profil verbunden. Achte darauf, dass deine Antwort auch keine Personenbezogenen Daten enthält.
thomas55 postete ein Update vor 2 Wochen, 4 Tagen
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 2 Wochen, 5 Tagen
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 1 Monat
Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/Wer ist am Start?
Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im Juli – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 15. Juli! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]







Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße