Schwarzwälder Kirsch-Muffins

2 Minuten

Schwarzwälder Kirsch-Muffins

Rezept zum Essen und Trinken-Beitrag „Abnehmen: So gelingt es!“, erschienen in der Diabetes-Journal-Ausgabe 3/2019.

Zutaten für 6 Muffins:

3 Eier
100 g Erythritol-Streusüße
1 – 2 Spritzer flüssiger Süßstoff
60 ml Maiskeimöl
250 g Naturjoghurt, 0,1 % Fett
200 g Weizenmehl, Type 550
2 TL Backpulver
1 TL Natron
2 – 3 TL Kakaopulver
230 g ­Schattenmorellen ohne Zucker, ­abgetropft
100 g Frischkäse natur, 0,2 % Fett???

Die Zubereitung:

Den Backofen auf 180 °C (Umluft: 160 °C) vorheizen. Die Mulden eines Muffinblechs mit einem Tropfen Wasser benetzen und je ein Papierförmchen hineinsetzen. Eier und Erythritol-Streusüße sowie flüssigen Süßstoff schaumig schlagen. Öl und Joghurt zugeben, durchrühren. Mehl mit Backpulver und Natron mischen, mit dem Kakao zusammen in die Masse sieben und zum Teig verrühren.

Die Schattenmorellen abtropfen lassen (die Flüssigkeit auffangen), sechs schöne Früchte als Garnitur zur Seite legen. Restliche Schattenmorellen vorsichtig unter den Muffinteig mischen. Mit einem Esslöffel in die Papierförmchen im Muffinblech füllen. Im vorgeheizten Ofen auf der mittleren Schiebeleiste 20 bis 25 Minuten backen. Mit einem Holzstäbchen die Garprobe machen: Bleibt kein Teig am Stäbchen kleben, die Muffins aus dem Ofen nehmen, kurz abkühlen lassen.

Für das Topping den Frischkäse mit etwa 30 ml Abtropfflüssigkeit glattrühren und mit einem Spritzer Flüssigsüße abschmecken. Mit einem Löffel oder Spritzbeutel einen kleinen Klecks davon auf jeden Muffin setzen und mit einer Kirsche garnieren.

Nährwert pro Muffin, bei 6 insgesamt, ca.:

11 g Eiweiß
14 g Fett
33 g Kohlenhydrate (davon 26 g anrechnungspflichtig)
2 g Ballaststoffe
120 mg Cholesterin
80 mg Natrium
298 mg Kalium
175 mg Phosphor
302 Kilokalorien
1 208 Kilojoule

Anmerkungen zu den Rezepten:


Kohlenhydrate aus Gemüse (z. B. Zwiebeln, Karotten, Sellerie etc.) sind bis zu einer 200-g-Portion je Sorte nicht blutzuckerwirksam. Hilfe für das Schätzen der KH-Portionen geben KH-Tabellen (siehe die Diabetes-Journal-Nährwerttabelle – BE, KE und Kalorien auf einen Blick mit 1000 Lebensmitteln, K. Metternich, Kirchheim-Verlag, Mainz 2016).

Die berechneten Natriumwerte beziehen sich nur auf den natürlichen Natriumgehalt der Lebensmittel und nicht auf Salz, Brühe etc., die zum Würzen in den Rezepten verwendet werden.


Autorin:

Kirsten Metternich von Wolff
Diätassistentin DKL und DGE
Hildeboldstraße 5, 50226 Frechen-Königsdorf

Erschienen in: Diabetes-Journal, 2019; 68 (3) Seite 82

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  • thomas55 postete ein Update vor 1 Monat, 2 Wochen

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 1 Monat, 2 Wochen

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße