- Ernährung
Schwarzwurzeln
< 1 minute

Jetzt ist Hochzeit für ein Gemüse mit einer langen Vergangenheit. Ob in Salat oder Quiche oder mit cremiger Sauce – genießen Sie öfter Schwarzwurzeln. Denn unter der borkigen Schale wohnt ein leckeres und gesundes Juwel.
Heute gehören Schwarzwurzeln zu den Gemüsesorten, die in einer normalen Portion nicht unter die Kohlenhydratanrechnungspflicht fallen. Die 3 bis 4 cm dicken und etwa 30 bis 50 cm langen Wurzeln zeigen ihre geschmackliche Größe im weißen Fleisch: ein herzhaft-nussiges Aroma. Es besticht durch seine inneren Werte, allen voran dem Ballaststoff Inulin.
Kalorienarm und mit vielen Vitaminen und Mineralien
Schwarzwurzeln sind kalorienarm und reich gefüllt mit Vitaminen und Mineralien. Wer eine 150-g-Portion der Wurzel isst, deckt seinen Vitamin-B1-Bedarf zu etwa 16 und Vitamin-E-Bedarf zu 69 Prozent. Frauen füllen ihr Eisenkonto mit rund 33 und Männer zu 49 Prozent des Tagesbedarfs. Magen und Darm nebst Verdauung freuen sich über die geballte Ladung Ballaststoffe, die mit Schwarzwurzeln gegessen werden. Rund 90 Prozent des Tagesbedarfs werden über die 150-g-Gemüseportion gedeckt.
Etwas knifflig ist ihre Vorbereitung – am besten mit Schürze und Küchenhandschuhen: Mittels Sparschäler vom dicken zum dünnen Ende schälen. Etwas Essig- oder Zitronenwasser in eine Schale geben, geschälte Wurzeln sofort hineinlegen. Der beim Putzen milchig-klebrige Saft oxidiert sonst nach kurzer Zeit und macht sie braun. Gleiches passiert auf Kleidung und Händen, wenn sie nicht geschützt werden. Dann geht es ab mit den Wurzeln ins Salzwasser für 20 Minuten oder in die Pfanne.
von Kirsten Metternich
Kirchheim-Verlag, Kaiserstraße 41, 55116 Mainz,
Tel.: (0 61 31) 9 60 70 0, Fax: (0 61 31) 9 60 70 90,
E-Mail: redaktion@diabetes-online.de
Erschienen in: Diabetes-Journal, 2016; 65 (12) Seite 38
Alle wichtigen Infos und Events für Menschen mit Diabetes – kostenlos und direkt in deinem Postfach. Mit unserem Newsletter verpasst du nichts mehr.
Ähnliche Beiträge
- Technik

2 Minuten
- Ernährung

2 Minuten
Alle wichtigen Infos und Events für Menschen mit Diabetes – kostenlos und direkt in deinem Postfach. Mit unserem Newsletter verpasst du nichts mehr.
Geschichten, Gemeinschaft, Gesundheit: Der Diabetes-Anker ist ein umfassendes Angebot für alle Menschen mit Diabetes – live, gedruckt und digital. Der Diabetes-Anker und die Community sind immer da, wo du sie brauchst. Für alle Höhen und Tiefen.
über deinen Diabetes?
Die Antworten werden anonymisiert gesammelt und sind nicht mit dir oder deinem Profil verbunden. Achte darauf, dass deine Antwort auch keine Personenbezogenen Daten enthält.
lena-schmidt postete ein Update vor 2 Wochen, 3 Tagen
Am Mittwoch um 19 Uhr findet das nächste Community-MeetUp via Teams statt. Alle sind herzlich eingeladen! Alle Infos findet ihr hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-august-2026/
Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im August – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 12. August! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]
thomas55 postete ein Update vor 1 Monat, 1 Woche
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 1 Monat, 2 Wochen
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?





Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße