- Ernährung
Schweinefilet mit Kräuterkruste und Apfel-Wirsing
2 Minuten

Rezept zum Essen und Trinken-Beitrag „Unbeschwerte Weihnachten“, erschienen in der Diabetes-Journal-Ausgabe 2/2017.
Zutaten für 4 Portionen:
1 Kopf Wirsing
2 Schalotten
1 kleiner roter Apfel, 100 g
Spritzer Zitronensaft
1 Bund Petersilie
1 Bund Schnittlauch
4 EL Sonnenblumenöl, 40 g
etwas frisch gemahlener Pfeffer, Salz
600 g Schweinefilet
30 g Paniermehl
2 EL gehackte Walnüsse, 20 g
1 – 2 EL Obstessig
1 – 2 TL gekörnte Gemüsebrühe
Die Zubereitung:
Den Backofen auf 200 °C (Umluft 180 °C) vorheizen. Wirsing putzen, waschen, vierteln und in schmale Streifen schneiden. Schalotten abziehen, kalt waschen und sehr fein würfeln. Den Apfel waschen, putzen, mit Schale würfeln, mit Zitronensaft beträufeln, abgedeckt zur Seite stellen. Petersilie und Schnittlauch waschen, trocknen, Petersilie von den Stilen zupfen, beides sehr fein hacken.
Schweinefilet kalt waschen und trocknen. Aus zwei Esslöffeln Öl, Salz und Pfeffer eine Marinade rühren und das Filet von beiden Seiten damit einpinseln. In eine Auflaufform legen, mit Salzwasser angießen, so dass der Boden gerade bedeckt ist.
Für die Kruste Paniermehl mit gehackten Walnüssen, Petersilie, Schnittlauch, einem Esslöffel Öl und evtl. wenig Wasser mischen, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Creme auf das Filet streichen. Im vorgeheizten Backofen 30 bis 40 Minuten garen.
In der Zwischenzeit restliches Öl in einem Topf erhitzen, Schalottenwürfel und Wirsingstreifen darin anbraten, Obstessig und etwas Wasser dazu und die Gemüsebrühe einrühren. Den Wirsing 10 Minuten mit geschlossenem Deckel garen, dann die Apfelwürfel zugeben, kurz mitkochen. Gemüse noch einmal abschmecken und von der Kochstelle nehmen.
Vor dem Servieren das Filet in Stücke schneiden, mit Gemüse auf Tellern anrichten.
Nährwert pro Portion ca.:
39 g Eiweiß
23 g Fett
15 g Kohlenhydrate (davon 7 g anrechnungspflichtig)
6 g Ballaststoffe
105 mg Cholesterin
161 mg Natrium
988 mg Kalium
390 mg Phosphor
423 Kilokalorien
1692 Kilojoule
Beilagen-Rezept
Kürbis-Kartoffel-Plätzchen
Zutaten für 4 Portionen:
200 g Hokkaido-Kürbis
1 TL gekörnte Gemüsebrühe
200 g gekochte Kartoffeln, mehlig kochend
2 Eigelb
10 g Halbfettbutter
etwas frisch geriebene Muskatnuss
etwas Salz und Pfeffer
2 EL Sonnenblumenöl, 20 g
Die Zubereitung:
Den Kürbis putzen, schälen, waschen und in kleine Stücke schneiden. In einem Topf Wasser und Gemüsebrühe aufkochen und Kürbis darin 10 bis 12 Minuten garen. Aus dem Topf nehmen, etwas abkühlen lassen. Für den Teig Kartoffeln und Kürbis mit einer Kartoffelpresse zerdrücken. Mit Eigelb, Halbfettbutter, Muskatnuss, Salz und Pfeffer würzen.
Dann den Teig kurz stehen lassen, damit sich alle Zutaten verbinden können, anschließend gleich große Plätzchen formen. Öl in einer Pfanne erhitzen und die Plätzchen darin von beiden Seiten goldgelb braten.
Nährwert pro Portion ca.:
3 g Eiweiß
9 g Fett
10 g Kohlenhydrate (davon 7 g anrechnungspflichtig)
2 g Ballaststoffe
129 mg Cholesterin
1000 mg Natrium
340 mg Kalium
99 mg Phosphor
133 Kilokalorien
532 Kilojoule
von Kirsten Metternich
Kirchheim-Verlag, Kaiserstraße 41, 55116 Mainz,
Tel.: (0 61 31) 9 60 70 0, Fax: (0 61 31) 9 60 70 90,
E-Mail: redaktion@diabetes-journal.de
Erschienen in: Diabetes-Journal, 2017; 66 (12) Seite 79
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lena-schmidt postete ein Update vor 2 Wochen, 3 Tagen
Am Mittwoch um 19 Uhr findet das nächste Community-MeetUp via Teams statt. Alle sind herzlich eingeladen! Alle Infos findet ihr hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-august-2026/
Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im August – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 12. August! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]
thomas55 postete ein Update vor 1 Monat, 2 Wochen
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 1 Monat, 2 Wochen
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?





Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße