- Ernährung
Sinvolle Berechnungsformeln für Lebensmittel
2 Minuten
Kohlenhydrate (KH) gehören neben Fett und Eiweiß zu den Hauptnährstoffen der Nahrung und sind überwiegend in pflanzlichen Lebensmitteln zu finden. Im Volksmund werden sie häufig als "Zucker" bezeichnet. Doch Zucker ist nicht gleich Zucker: Unterschieden werden Einfachzucker (z. B. Trauben- und Fruchtzucker), Doppel- (z. B. Haushalts- und Milchzucker) sowie Mehrfachzucker (z. B. Stärke). Einfachzucker gehen direkt ins Blut, da sie nicht aufgespalten werden müssen.
Alle anderen Zuckerarten müssen zunächst zu
Auch Typ-2-Diabetiker mit nachlassender Insulinproduktion, die ein schnellwirkendes Insulin zu den Mahlzeiten spritzen, sollten den Kohlenhydratgehalt der Lebensmittel und Mahlzeiten einschätzen können. Für normalgewichtige Typ-1-Diabetiker gibt es keine Kohlenhydrateinschränkung. Bei Typ-2-Diabetikern kann sich bei hoher Energieaufnahme in Form von Fett und Zucker die Insulinresistenz verstärken.
Klassisch: BE und KE
Zur Berechnung der Kohlenhydratmenge wurden die Broteinheit (BE) und die Kohlenhydrateinheit (KE oder KHE) eingeführt. Ursprünglich entsprach 1 BE 12 g Kohlenhydraten, 1 KE 10 g Kohlenhydraten. Heute gilt: 1 BE oder KE entspricht 10 bis 12 g verwertbaren Kohlenhydraten; in modernen Schulungsprogrammen gilt inzwischen meist um der Vereinfachung willen: 1 KE entspricht 10 g verwertbaren Kohlenhydraten.
Diese eindeutige Festlegung hat zwar Vorteile, aber auch wenn der Unterschied von 2 g auf den ersten Blick gering erscheint, kann dieser bei größeren Kohlenhydratmengen und sehr insulinempfindlichen Menschen einiges bewirken.
Glykämischer Index und glykämische Last
Mit dem glykämischen Index (GI) lässt sich der Blutzuckeranstieg nach dem Verzehr eines kohlenhydrathaltigen Lebensmittels einschätzen. Lebensmittel mit einem hohen GI
(siehe Tab. 2) führen zu einem starken Blutzuckeranstieg, gefolgt von einem raschen Blutzuckerabfall und einer erhöhten Insulinausschüttung (bei bestehender Insulinrestproduktion).
Da der glykämische Index nicht die Kohlenhydratmenge eines Lebensmittels und damit auch nicht die Insulinausschüttung berücksichtigt, wurde die
Fett, Eiweiß und Ballaststoffe verzögern die Magenentleerung bzw. die Verdauung und damit auch den Blutzuckeranstieg nach dem Essen. Allerdings sind fett- und eiweißreiche Lebensmittel meist auch energiereich und für übergewichtige Diabetiker wenig sinnvoll. Hier sollten kohlenhydratreiche Lebensmittel bevorzugt werden mit niedrigem glykämischem Index wie Vollkornprodukte.
Einfluss von Fett und Eiweiß auf den Blutzucker
Neben Kohlenhydraten können auch Fett und Eiweiß den Blutzucker erhöhen. Zur Berechnung der erforderlichen Insulindosis dient die
Aufgrund des langsamen Blutzuckeranstiegs sollte die Insulindosis dafür nicht sofort nach der Mahlzeit gegeben werden, sondern verzögert, je nach FPE-Menge. Hier gilt: Je höher der Fett- und Eiweißanteil ist, umso länger hält die Wirkung auf den Stoffwechsel an (siehe
Die verzögerte Insulingabe ist nur mit einer Insulinpumpe über einen verzögerten (verlängerten) oder dualen Bolus durchführbar. Bei der intensivierten Insulintherapie muss der Blutzuckeranstieg später korrigiert werden.
FPE: Werte werden besser …
Studien bei Kindern und Jugendlichen mit Diabetes haben gezeigt: Die Werte nach einer Mahlzeit (etwa 1,5 bis 2 Stunden), vor allem nach sehr fett- und eiweißreichen Mahlzeiten, verbessern sich durch die Berechnung der FPE-Einheiten und Abdeckung mit Insulin.
… aber aufwendig und meist überflüssig!
Die Berechnung der FPE ist jedoch aufwendig, zeitintensiv und findet deshalb in der Praxis nur selten Anwendung. Gewöhnliche Mahlzeiten sind in der Zusammensetzung der Hauptnährstoffe relativ ausgewogen, so dass die Berechnung der FPE in der Regel auch überflüssig ist. Außerdem werden kleinere Fett- und Eiweißmengen bereits im KE- oder BE-Faktor mit abgedeckt, so dass das Risiko für Unterzuckerungen durch eine zusätzliche FPE-Insulingabe eher steigt.
Bei einer kohlenhydrat
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uho1 postete ein Update vor 5 Tagen, 12 Stunden
Hat jemand bereits Erfahrungen mit der Medtrum Pumpe und dem dazugehörigen Sensor?
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diahexe postete ein Update vor 1 Woche, 6 Tagen
Hallo, ich habe mal eine Frage. Was macht ihr mit euren “Altgeräten”? Bei mir haben sich diverse Pumpen, BZ Messgerät, Transmitter usw angesammelt. Die Krankenkasse möchte sie nicht zurück, wegwerfen wäre zu schade. Kennt jemand eine Organisation, die diese Geräte annimmt?
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gregor-hess antwortete vor 1 Woche, 1 Tag
Liebe diahexe,
Du könntest dazu mal bei „Insulin zum Leben“ nachfragen. Das ist ein gemeinnütziger Verein, der vornehmlich Insulin, das hierzulande nicht mehr benötigt oder verwendet wird, in Weltregionen schickt, in denen großer Bedarf dafür herrscht. Soweit mir bekannt ist, nehmen die auch viele Diabetes-Hilfsmittel an. Hier findest Du die Website: https://www.insulin-zum-leben.de/
Viele Grüße
Gregor aus der Diabetes-Anker-Redaktion -
diahexe antwortete vor 1 Woche, 1 Tag
@gregor-hess: Vielen lieben Dank. Ich hatte schon beim Roten Kreuz nachgefragt, die wollten allerdings die BZ Messgeräte nicht, angeblich wären sie zu alt (5 Jahre), obwohl es die Geräte genauso noch gibt und sie einwandfrei funktionieren.
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crismo antwortete vor 9 Stunden, 37 Minuten
@gregor-hess: das ist ein sehr guter Hinweis. Ich war schon persönlich bei der Gründerin des Vereins und habe Insulin abgegeben. Diese Frau macht wirklich einen tollen Job und bringt das Insulin regelmäßig nach Afrika. Sie nimmt Insulin, Pens, Pennadeln, Lanzetten, Blutzuckerteststreifen usw…
Kann es nur empfehlen!!!
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ckmmueller postete ein Update vor 2 Wochen, 3 Tagen
Ich habe ein Riesenproblem mit den Sensoren Guardian 4 von Medtronic. Es klappt nicht. Transmitter neu, aber auch das hilft nicht. Fast jeder Sensor braucht 2 Stunden, normale Wartezeit, dann beginnt er zu aktualisieren …. Nix passiert, außer das mein BZ unkontrolliert ansteigt. Vorletzte Woche über 400, letzte Woche hatte ich BZ 510 – ein Wert, den ich über 25 Jahre nicht mehr hatte. Ich bin sehr verzweifelt, weil es mit CGM von Medtronic nicht funktioniert. Gerade warte ich mal wieder darauf, dass der neue Sensor arbeitet. Heute habe ich mich über ChatGPT über andere Pumpen und Sensoren informiert. Tandem und Dexcom 7 soll gut sein und die Wartezeit des Sensors braucht nur 30 minuten. Kennt sich jemand damit aus? Hat ähnliche Probleme mit Medtronic wie ich? Dank für Antworten / Infos
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diahexe antwortete vor 1 Woche, 6 Tagen
Hallo, ich habe ein ähnliches Problem gehabt. Samstags neuen Sensor gesetzt, hat nach 2 Stunden aktualisiert, lief dann ein paar Stunden, wieder aktualisiert und dann aufgefordert den Sensor zu wechseln. Bis Montag hatte ich dann 4!Sensoren verbraucht. Habe dann einen neuen Transmitter geben lassen und eine völlig neue Einstichstelle gewählt. Danach ging es. Mein neustes Problem ist, dass sich meine Pumpe und mein Smartphone dauernd entkoppelt und sich dann stundenlang nicht mehr koppeln lassen. Manchmal muss ich dann die App neu laden bis es wieder funktioniert.
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crismo antwortete vor 9 Stunden, 43 Minuten
Ich kann dich total verstehen. Ich hatte auch die Medtronic mit dem Guardian 4. Genau wegen diesen Problemen wie du das beschreibst, habe ich gewechselt. Ich musste wirklich jeden einzelnen Sensor reklamieren und war nur noch gefrustet. Mei. Hba1C wert hatte sich deswegen auch total verschlechtert. Jetzt bin ich zur Ypsopumpe gewechselt und bin sehr zufrieden. Medtronic kann ich wirklich nicht mehr empfehlen. Früher war das wirklich eine sehr gute Pumpe. Doch die Qualität der Sensoren hat so nachgelassen. Das ganze ging 2 Jahre. Bei Medtronic war ich über 8 Jahre lang.
Bezüglich der Verbindungsprobleme habe ich damals den Tipp von der Hotline bekommen: unter Einstellungen-> Google -> alle Dienste -> Dienste für mehrere Geräte -> ausschalten!
Danach sollte die Verbindung zur Pumpe und Handy wieder ohne Probleme funktionieren.
Sollten noch Fragen sein, schreibt mich gerne an.
LG Chris
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