- Ernährung
Snacken und naschen mit gutem Gewissen
2 Minuten

Chips, Flips, Nüsse, Salzstangen – stehen sie auf dem Tisch, wird kräftig zugelangt. Nur leider sind allesamt ganz schön salzig und fettig. Es geht auch knusprig-knackig, ohne dass Waage und Blutzucker danach aus dem Ruder geraten.
Wer kennt das nicht: Einmal angefangen hört man oft erst auf, wenn die Chipstüte leer ist. Und das macht bei einem 175-Gramm-Beutel satte 950 kcal, 64 g Fett und 88 g Kohlenhydrate. Doch sind Light-Produkte die bessere Wahl? Nicht wirklich, denn Chips mit 30 Prozent weniger Fett enthalten in der gleichen Menge 793 kcal, 41 g Fett und 82 g Kohlenhydrate. Die Kaloriendifferenz liegt bei 157.
Wie sieht es da mit Süßkartoffelchips aus? Auch ihre Energiebilanz ist vergleichbar mit der herkömmlicher Chips. Gleiches gilt für Kessel- oder frittierte Gemüsechips: Auch sie schneiden mit ihrer Fettbilanz nicht besser ab als klassische Kartoffelprodukte.
Gebackene Chips: fettärmer, dafür aber kohlenhydratreicher
Einzig unfrittierte, gebackene Varianten sind in puncto Fettmenge besser und liegen bei etwa zehn Prozent. Praktisch stecken in einer 150-g-Tüte 621 kcal, 14,5 g Fett und 111 g Kohlenhydrate. Sie sind zwar fettärmer, dafür aber kohlenhydratreicher als herkömmliche Sorten. Wer seine Insulinmenge kalkulieren möchte, sollte das auf keinen Fall unberücksichtigt lassen.
Was immer gut ankommt und meist blitzschnell weg ist, sind Gemüsesticks. Denn die meisten möchten etwas zum Knabbern, aber bitte mit gutem Gewissen. Ob Paprika, Staudensellerie, Fenchel, Radieschen, Gurken, Kirschtomaten oder Möhren – schnell gemacht, praktisch kalorienfrei und ohne Auswirkung auf den Blutzucker.
Gewürzte Gemüsechips liegen im Trend
Eine brandneue Alternative sind unfrittierte, ungebackene, gewürzte Wirsingchips. Die gibt es beispielsweise in Bioläden, Reformhäusern, Drogeriemärkten und im Internet. Die kleinen 35-g-Tüten enthalten im Schnitt 140 kcal, 7 g Fett und 5 g Kohlenhydrate, wovon allerdings nur 3,5 g anrechnungspflichtig sind. Wer ab und zu gerne etwas knabbert, hat hier eine probate Alternative.
Allerdings ist so ein Tütchen mit etwa 2,50 Euro recht teuer. Warum nicht selber machen? Im folgenden Kasten erfahren Sie, wie’s geht!
Gemüsechips selbstgemacht Ein Tipp von Kirchheim-Verlag-Mitarbeiterin Steffie Wolf: 3 Esslöffel Olivenöl mit 2 Esslöffeln crunchy Erdnussbutter, etwas Meersalz und gemahlenen Chiliflocken mischen. Gemüse, z. B. 400 g Grünkohl, Wirsing, Karotten, Rote Bete oder Pastinaken, putzen, beim Kohl Strünke entfernen, waschen, in mundgerechte Stücke zupfen oder hauchdünne Scheiben schneiden. Mit der Gewürzmischung 15 Minuten marinieren. In der Zwischenzeit den Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen und das gewürzte Gemüse darin in 20 bis 30 Minuten trocknen. Frisch schmecken sie am besten, also wegknuspern ist angesagt. | ![]() |
von Kirsten Metternich
Redaktion Diabetes-Journal,
Kirchheim-Verlag, Kaiserstraße 41, 55116 Mainz,
Tel.: (0 61 31) 9 60 70 0, Fax: (0 61 31) 9 60 70 90,
E-Mail: redaktion@diabetes-online.de
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thomas55 postete ein Update vor 2 Wochen, 5 Tagen
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 2 Wochen, 6 Tagen
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 1 Monat
Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/Wer ist am Start?
Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im Juli – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 15. Juli! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]







Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße