So erkennen Sie regionale Lebensmittel

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So erkennen Sie regionale Lebensmittel

Saisonal und zudem regional einzukaufen, bringt Vorteile. Doch wie lässt sich erkennen, ob Möhren oder Kartoffeln tatsächlich aus der Region kommen?

Bio-Lebensmittel sind sehr beliebt, insbesondere wegen ihres meist intensiveren Geschmacks und des niedrigeren Einsatzes natürlicher Wachstumshilfen. Dennoch sind Bio-Lebensmittel nicht zwangsläufig vitalstoffreicher als konventionelle Produkte.

Mehr Vitamine in saisonaler Ware

Anders sieht es bei saisonal gekauftem Obst und Gemüse aus: Erdbeeren haben z. B. jetzt ihre Hochzeit und sind vitamin­reicher als Exemplare, die im Winter angeboten werden. Deshalb empfiehlt es sich, frisches Obst und Gemüse nach Saison einzukaufen.

Damit Sie neben dem Plus an Vitaminen und Mineralien auch noch etwas für die Umwelt und die Förderung der regionalen Landwirtschaft tun, bietet es sich an, Produkte aus der nahen Umgebung zu kaufen. Kurze Transport- und Lagerzeiten tragen außerdem dazu bei, dass die besonders licht- und luftempfindlichen wasserlösliche Vitamine bestmöglich erhalten bleiben.

Wirklich regional? Genau hinschauen!

Welche Produkte aber sind wirklich aus der Region? Werben Hersteller im Produktnamen mit einem regionalen Bezug oder mit Aussagen wie „aus der Region“, „von hier“, „weil wir unser Land lieben“ oder „echtes Handwerk aus der Region“, sollten Sie genau hinschauen. Denn der Begriff „Region“ ist nicht gesetzlich geschützt. Fehlt die genaue Angabe des Ortes oder der Region, kann das Produkt auch von ganz woanders kommen. Bei unverarbeiteten Lebensmitteln wie Obst, Gemüse oder Eiern sollte der Erzeuger oder eine konkrete Region genannt sein – am besten einfach beim Kauf nachfragen.

Ansonsten lohnt es sich, einen scharfen Blick aufs Kleingedruckte zu werfen. Denn hier finden Sie die Angaben, welche bestätigen, dass das jeweilige Produkt nicht um den halben Globus gereist ist, bis es in Ihrer Region zum Verkauf angeboten wird.


Autorin:

Kirsten Metternich von Wolff
Diätassistentin DKL und DGE
Hildeboldstraße 5, 50226 Frechen-Königsdorf

Erschienen in: Diabetes-Journal, 2021; 70 (6) Seite 9

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  • kety22 postete ein Update vor 1 Woche

    Hallo zusammen, ich bin eine Dia-Mama und wollte fragen, was isst ihr abends oder kocht abends für eure Dia-Kids, damit der Wert nicht so hoch steigt und dann nachts nicht in die Unterzuckerung fällt? Oder habt ihr generell irgendwelche Tipps gegen nächtliche Unterzuckerung?

    • Hallo!
      Ich habe für mich festgestellt, dass Proteine am Anfang vom Abendessen helfen (Käse, Ei…) dann steigt der Blutzucker beim Essen nicht so schnell. Außerdem geht der Zucker später noch etwas hoch wegen den Proteinen. Das hilft etwas gegen Unterzucker.
      Allerdings habe ich kaum noch Unterzucker seit ich meine Insulinpumpe habe.
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  • katrin-kraatz schrieb einen neuen Beitrag vor 2 Wochen

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  • mr postete ein Update vor 2 Wochen, 4 Tagen

    Hallo kann mir jemand einen Tipp geben wie ich On Pot Gerichte mit Reis besser schätzen kann.

    • Hallo mr,

      Dein Problem, die Kohlenhydrate wie Reis in einem One-Pot-Gericht richtig einzuschätzen, vor allem wenn es für mehrere Personen gekocht ist oder Du es im Restaurant bestellst, kennen sicher viele – ich auch. Einfacher ist es, wenn Du nur für Dich kochst. Ich wiege tatsächlich, trotz mehr als 50 Jahren Diabetes, in diesem Fall vorher Reis, Nudeln oder was auch immer vorher ab. Dann weiß ich genau, wie viel es ist.

      Ansonsten heißt es: Augenmaß! Gut ist, immer wieder mal eine bestimmte Menge Reis abzuwiegen und zu kochen (mache ich so). Dann sieht man die Menge und bekommt ein besseres Gefühl für die Menge beim Schätzen. Natürlich verteilt sich gerade Reis sehr gut zwischen den anderen Zutaten, aber ob es “viel” oder “wenig” ist, kann man meist erkennen.

      Sinnvoll finde ich außerdem (und nicht nur ich), gerade bei eher schwierig einzuschätzenden Kohlenhydratmengen die Insulindosis eher zu gering anzusetzen und lieber später höhere Werte zu korrigieren oder – falls ein AID-System im Einsatz ist – dieses seinen Job machen zu lassen. Denn eine Hypo direkt nach dem Essen finde ich deutlich weniger angenehm.

      Eine Patentlösung gibt es also nicht. Vielleicht helfen Dir die Tipps trotzdem etwas?